Datum: 8. Januar 2020

Lesezeit:  4 Minuten

Autor: Julia
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Panasonic Lumix G70
Systemkamera mit 4k Foto- und Videofunktion
Die Panasonic Lumix G70 ist unsere Kamera der ersten Stunde. Wir haben sie uns kurz vor unserer Reise nach Straßburg zugelegt und seitdem begleitet sie uns seit knapp anderthalb Jahren auf jeder Reise. Es gab eine Reihe von Faktoren, die dafür gesorgt haben, dass wir uns bewusst für dieses Modell entschieden haben – die Details verraten wir euch weiter unten. Das Wichtigste aber direkt zu Beginn: Sind wir zufrieden mit der Panasonic Lumix G70? Ja, sehr!
Die Wahl der richtigen Kamera für unterwegs ist eine der schwierigsten überhaupt. Wir haben beide keine professionelle Fotografen-Ausbildung und kennen uns mit ISO, Blende und so weiter überhaupt nicht aus, daher war es uns wichtig, dass wir ein Modell finden, dass die Arbeit für uns übernimmt. Gleichzeitig sollte es kein riesiges Loch ins Budget schneiden, da wir ja noch ganz am Anfang standen und erst einmal testen wollten, ob das Vloggen überhaupt etwas für uns ist. Auch die Auswahl an verfüg- und bezahlbaren Objektiven spielte für uns eine Rolle: Wenn wir später auf ein Profi-Modell derselben Marke umsteigen wollen, sollte die Kompatibilität dafür gegeben sein.

Die Panasonic Lumix G70 erfüllt all diese Anforderungen – und noch mehr. Fangen wir mit ein paar technischen Daten an: Wir haben die Lumix G70 mit dem Standard Kit-Objektiv 14-42 mm gekauft (was uns damals übrigens noch so absolut gar nichts gesagt hat). Mittlerweile besitzen wir ein Superweitwinkelobjektiv (7-14mm) und einen Telezoom (45-150mm) – beide Objektive findest du natürlich in unserer Equipmentliste. Da die Kamera zu der Zeit im Angebot war, gab es eine gratis Tasche sowie eine 16 GB SD-Karte dabei. Beides nutzen wir nicht, wir haben standardmäßig immer 3 x 128 GB SD-Karten dabei und an Stelle einer Tasche nutzen wir Aufbewahrungsboxen. Ansonsten verfügt die Kamera über 16 Megapixel, einen OLED-Sucher und einen OLED-Touchscreen (der ist schwenkbar, absoluter Pluspunkt!) und eine Blitzschuhabdeckung. Soweit genau das, was wir gesucht haben.

Wir nutzen die Kamera für HD Filmaufnahmen mit 50 fpm und für Fotos; die Fotos machen wir fast ausschließlich im Automatikmodus, weil wir uns (wie eingangs erwähnt) mit Blende, ISO und so weiter überhaupt nicht auskennen. Vielleicht machen wir eines Tages mal einen Kurs dazu und teilen unsere Erkenntnisse dann mit euch. Zum Filmen benutzen wir das Joby Gorillapod, mit dem die Kamera überall problemlos steht, außerdem halten wir sie damit zum Vloggen in den Händen. Es gibt keinen integrierten Gimbal, sodass die Aufnahmen die natürliche Verwackelung eben mit aufnehmen – ist aber für uns kein Problem, weil das aus unserer Sicht den Charme eines Vlogs ausmacht und wir eben keine Profifilmer sind. Mit der Zeit lernt man aber, die Kamera bei Schwenks möglichst ruhig zu halten.

Kommen wir nun zum Filmen: Wir haben lange mit den verschiedenen Fokusmöglichkeiten rumgetestet und für uns nun die perfekten Einstellungen festgelegt. Der Autofokus verfügt über einen sehr schnellen Verfolgermodus, der dafür sorgt, dass das einmal anvisierte Objekt in jeder Position scharf bleibt. Natürlich ist der Autofokus nicht vergleichbar mit der Canon EOS M50, die ja momentan offenbar den Standard dafür festlegt, aber wir sind sehr zufrieden. Bei Dunkelheit gibt es manchmal Probleme, z.B. beim Filmen eines Sonnenuntergangs aus dem Stand: Hier justiert das Objektiv mit Autofokus öfter mal selbstständig nach, aber dem kann man entgegenwirken, indem man in solchen Momenten den Autofokus einfach abschaltet. Mussten wir auch lernen, geht aber irgendwann easy von der Hand.

Wenn der Fokus nicht schnell oder genau genug ist, kann man jederzeit über den Touchscreen nachjustieren. Wie schnell der Fokus verschiedene Bereiche nach dem Antippen scharf stellen kann, werden wir in kürze in unserem kurzen Equipment-Video zeigen. Da wir Filme nicht in 4K schneiden können (das macht leider das Macbook nicht mit), bleiben wir bei den Aufnahmen in HD, die für unsere Zwecke vollkommen ausreichend sind.

Das integrierte Mikrofon ist (wie bei eigentlich allen Kameras) nicht so gut. Bei Windstille reicht es aus, aber bei dem kleinsten Hauch fängt es an zu Rauschen. Das haben wir mit einem Richtmikrofon von Rode kompensiert, mit dem wir sehr zufrieden sind. Ein Kabel ist uns mal kaputt gegangen (vermutlich im Regen in Bergen), aber ansonsten hält es sich sehr tapfer.

Fotos machen wir in der Regel nur im Automatik- oder im Szenen-Modus (zum Beispiel nutzen wir die Szene „Sonnenuntergänge“ für selbiges). Das klappt immer sehr gut. Unser Superweitwinkelobjektiv ist überraschend lichtstark, sodass wir in den Morgenstunden manchmal aufpassen müssen, dass die Bilder nicht überbelichten. Das Kit-Objektiv ist davon allerdings nicht betroffen. Das Telezoom-Objektiv haben wir uns als letztes gekauft – und es ist gerade bei Fotos einfach Gold wert! Eine so gute Qualität beim Zoomen haben wir bisher nicht mal bei unserer Sony Alpha erlebt.

Die Bedienung der Kamera geht auch ohne Bedienungsanleitung leicht von der Hand. Ein paar Dinge haben wir mit der Zeit rausgefunden, zum Beispiel dass der Autofokus ohne Hilfslicht besser ist, aber im Stumm-Modus der Kamera schlechter funktioniert. Wir mögen das Geräusch des Klickens zwar nicht, aber jetzt ist es eben angeschaltet, damit das Bild besser wird. Kompromiss. Interessanterweise sind auch die Einstellungen von ISO und Blende nicht besonders schwer zu finden, man muss eben nur selbst wissen, wann man das eine oder das andere verwenden sollte. Die Auswahl an Automatik-Modi und Szenen ist aber groß genug, sodass man auch als Anfänger tolle Bilder hinbekommt.

Würden wir uns die Kamera noch einmal kaufen? Auf jeden Fall. Für Anfänger ist sie bestens geeignet, um in das Thema Foto und Video einzusteigen. Sollte sie jemals den Geist aufgeben, steigen wir auf ein größeres Modell von Panasonic um (z.B. auf die G9); ein Wechsel zu einer anderen Marke kommt aktuell für uns nicht in Frage.

Unser Zubehör für die Panasonic Lumix G70:

  • Superweitwinkelobjektiv 7-14mm
  • Telezoom 50-150mm
  • Joby Gorillapod 3K
  • Neewer Handstabilisator
  • Dreibeinstativ 160cm
  • Sandisk Extreme Pro Speicherkarte 128 GB
  • Patona Dual Schnellladegerät
  • Patona Ersatz-Akku

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