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Sightseeing in Lissabon:
Mit Hippotrip über Land und aufs Wasser

HIPPOtrip ist kein normales Sightseeing, sondern 90 Minuten lang Spaß und Überraschung bei der Stadterkundung. In Amphibienfahrzeugen geht es an Land und zu Wasser quer durch die ganze Stadt – mit an Bord sind ein Animateur und ein Fahrer (zu Wasser nennt er sich natürlich Kapitän!), was die Sache so richtig schön lustig und ungewöhnlich macht. Unsere beiden hießen Ivo und Felipe. Die Touren werden zweisprachig auf Englisch und Portugiesisch angeboten, aber selbst wenn man keine der beiden Sprachen spricht, kann man mitmachen, weil man einfach automatisch weiß, wovon die beiden da sprechen.

 

Für die HIPPOtrip-Fahrzeuge gibt es eine feste Route durch die Stadt, die alle wichtigen Sehenswürdigkeiten und zusätzlich noch ein paar Kuriositäten abdeckt. Das hat damit zu tun, dass sie nur an einer bestimmten Stelle ins Wasser fahren können – trotzdem hat man keinen Moment lang das Gefühl, irgendwie zu kurz zu kommen. Die Flotte verfügt über vier Fahrzeuge, wobei sogar das älteste Pferd im Stall („Lola“) auch noch top in Schuss ist.

Die Route

Los geht es am Doca Do Bom Sucesso, dort bekommt man übrigens auch die Tickets oder kann seine Reservierungen abholen. Es geht zuerst Richtung Stadtmitte, vorbei am Doca de Santo Amaro, am Verkehrsknotenpunkt Cais do Sodre und am Rathausplatz (Para do Comercio). Der Wagen fährt ganz geschmeidig über die doch recht holprige Avenida da Liberdade, die übrigens von den Geschäften her mit eine der teuersten Straßen in ganz Lissabon ist. Schon von weitem sieht man den Kreisverkehr mit der Statue vom Marques de Pombal in der Mitte, den wir einmal umrunden.

 

Anschließend geht es über die Gärten von Estrela wieder zurück zum Hafen, unterwegs nehmen wir noch das Museu da Eletricidade und das Kloster Mosteiro des Jeronimos mit. Dann kommt der entscheidende Moment: „Lola“ fährt ins Wasser und wir sind fortan als Schiff unterwegs! Am Torre de Belem vorbei umfahren wir das Denkmal Padrao dos Descobrimentos und haben einen fantastischen Blick auf die Brücke Ponte 25 de Abril – danach geht es eine ganze Weile übers Wasser.

Das Besondere

Zuerst das Offensichtliche: Man hat die einmalige Gelegenheit, Lissabon an Land und gleichzeitig auch vom Wasser zu sehen. Die Fahrt auf dem Tejo in einem Amphibienfahrzeug ist etwas ganz Besonderes: Ruhig, entspannt und gleichzeitig doch irgendwie etwas Nervenkitzel, weil man ja weiß, dass man mit demselben Auto eben noch auf der Straße unterwegs gewesen ist.

 

Gleichzeitig waren es die beiden Animateure Ivo und Felipe, die den Trip zu etwas ganz Besonderem haben werden lassen. Ivo hatte wirklich lustige Geschichten auf Lager, die beiden haben klassisches Good-Cop-Bad-Cop-Gehabe an den Tag gelegt und sich so perfekt ergänzt. Dadurch, dass der Fahrer nicht gleichzeitig auch derjenige war, der etwas erklären musste, hatte ich den Eindruck, dass alles viel flüssiger war als bei gewöhnlichen Sightseeing-Touren, wo alles von einer Person durchgeführt wird. Außerdem musste man keine Angst davor haben, dass der Fahrer eventuell nicht multitaskingfähig ist. Unser Fazit: Wir würden es jederzeit noch einmal machen! Hippo, Hippo, Hooray!

HIPPOtrip im Überblick

  • Preise pro Person:
    • 25,00 Euro für Erwachsene
    • 15,00 Euro für Kinder
    • 15,00 Euro für Senioren
  • Tickets:
    • Telefonisch: +351 211 922 030 (zwischen 09:00 und 18:00 Uhr)
    • Am Hafen: Doca de Santo Amaro (zwischen 09:00 und 18:00 Uhr)
    • Online: www.hippotrip.com
  • Fahrtzeiten:
    • Oktober bis März: 10:00, 12:00, 14:00, 16:00 Uhr
    • April bis September: 10:00, 12:00, 14:00, 16:00, 18:00 Uhr
  • Nicht barrierefrei
  • Mindestalter: 2 Jahre
  • Wetterunabhängig

Und jetzt du: Hast du auch schon einmal Sightseeing mit einem Amphibienfahrzeug gemacht oder bist du sogar schon mal mit HIPPOtrip unterwegs gewesen? Welche anderen Sightseeing-Möglichkeiten sind dir besonders im Gedächtnis geblieben?

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