Lissabon

Portugal

Lieblingsstadt Lissabon! Zweimal waren wir mittlerweile da, einmal zur Hauptsaison im Juni und einmal zur Nebensaison im Januar. Und beide Male waren wirklich schön! Wir haben uns auf Anhieb in Lissabon verliebt und uns schon beim ersten Mal geschworen, dass wir unbedingt wiederkommen und dieser Stadt einen zweiten Blick schenken müssen. Deshalb haben wir kurzerhand beschlossen, den Jahreswechsel 2019/2020 dort zu verbringen. Und es hat sich so richtig gelohnt!

Kurz nach Silvester waren nur noch wenige Menschen in der Stadt, sodass wir uns bei herrlichem Wetter frei bewegen und so ziemlich alles ansehen konnten, was uns beim ersten Mal durch die Lappen gegangen ist. Erstaunlicherweise war Lissabon auch im Sommer nicht so überlaufen, wie wir angenommen hatten, obwohl die Stadt seit Jahren in den Städtereise-Zielen trendet.

Beim ersten Mal haben wir in einem Guesthouse sehr zentral an der Avenida da Liberdade übernachtet, das wir nur empfehlen können – zumindest für einen kurzen Städtetrip. Für einen längeren Aufenthalt fehlte einfach etwas Stauraum im Zimmer, deshalb haben wir uns beim zweiten Mal ein kleines Apartment gemietet, das ebenfalls sehr zentral lag. Was wir auf unseren Reisen alles gesehen, gemacht und gegessen haben, haben wir in diesem kleinen Guide für euch festgehalten. Wie immer: Viel Spaß beim Stöbern!

Dieser Guide wurde im Februar 2020 zuletzt aktualisiert.

Klima in Lissabon

Lissabon lockt mit einem sehr milden Klima – und zwar das ganze Jahr über. Im Juni hatten wir angenehme 24 bis 26 Grad mit leichtem Wind, im Dezember/Januar waren es zu unserer Überraschung immer noch 15 bis 20 Grad. Eigentlich waren wir auf Regen und etwas mehr Wind eingestellt, weil die Stadt so nah am Wasser liegt, daher hatten wir uns mit Winterjacken und warmen Pullovern auf den Weg gemacht. Was nur dazu führte, dass wir vor Ort ein wenig shoppen mussten, um unseren Bestand an frühlingshafter Kleidung zu erweitern. Für uns zeigt das aber einmal mehr, dass Lissabon das perfekte Reiseziel für das ganze Jahr ist. Im Winter war deutlich weniger los als im Sommer, aber auch im Sommer haben wir es nicht als überlaufen empfunden. 

Lufttemperaturen

Wassertemperaturen

Sonnenstunden

Regentage

Einreise & Zoll

Die Einreise von einem EU-Land nach Portugal unterliegt keinen besonderen Bestimmungen. Alleinreisende Minderjährige mit Personalausweis müssen zusätzlich eine elterliche Erlaubnis mitführen und diese auf Verlangen vorzeigen. Möchtet ihr euer Haustier mit nach Portugal nehmen, muss das Tier in Begleitung des Halters oder eines berechtigten Vertreters reisen, es muss ordentlich identifizierbar sein (z.B. Tätowierung oder Mikrochip) und einen Ausweis (EU-Heimtierausweis) mitführen. Darüberhinaus muss das Tier zum Reisezeitpunkt gegen Tollwut geimpft sein. Bis zu fünf Tiere dürfen maximal pro Person mitgeführt werden.

Reisedokumente

Personalausweis:
Reicht aus zur Einreise

Reisepass:
Nicht notwendig, wenn ein gültiger Personalausweis mitgeführt wird

Führerschein:
Der deutsche Führerschein ist ausreichend

Ein- und Ausfuhr von Waren

Die Ein- und Ausfuhr von Waren von und nach Lissabon unterliegt den Bestimmungen der Europäischen Union. Auch wenn ihr von der Menge her unterhalb der Höchstgrenze bleibt, kann es natürlich sein, dass ihr stichprobenartig am Flughafen kontrolliert werdet.

» Zum Auswärtigen Amt
» Zu den Einfuhrbestimmungen der Europäischen Union

Währung & Preise

Lissabon ist ein zweischneidiges Schwert: Vor Ort zu sein ist aus unserer Sicht günstig, das Dahinkommen aber nicht unbedingt. Wir haben bei unserer Flugpreissuche diverse Flughäfen ausprobiert und günstig waren die Angebote leider nie. Erst das Angebot von Transavia ab Eindhoven hat uns überzeugt. Es war zwar mit einer etwa einstündigen Anreise verbunden, aber dennoch deutlich günstiger, als von Düsseldorf oder Köln/Bonn zu fliegen.

Unterkünfte gibt es vor Ort in allen Preisklassen. Das Einkaufen und Essen gehen haben wir als überdurchschnittlich günstig empfunden, gerade im direkten Vergleich mit anderen südlichen Großstädten wie Madrid oder Barcelona. Wir sind häufig Essen gegangen und haben in der Regel für zwei Personen mit Haupt- und Nachspeise und Getränken zwischen 40,00 und 60,00 Euro bezahlt. Lediglich der Abend in der Pharmacia war teurer, aber das war Julias Geburtstagsgeschenk und damit wieder okay.

Internetempfang gab es auch überall, selbst auf den Bergen in Sintra oder am Ende des europäischen Festlandes in Cabo da Roca. Wir haben unseren Tarif von Zuhause weitergenutzt und hatten damit keine Probleme. In beiden Unterkünften gab es darüberhinaus ganz hervorragendes, funktionierendes WiFi. Unseren Reise-Router mussten wir diesmal also nicht nutzen.

Telefonieren & Surfen

Seit 15. Juni 2017 kann man in der EU zum gleichen Preis wie zu Hause surfen, simsen und telefonieren. Euer Tarif läuft einfach wie abgeschlossen weiter, vollkommen egal ob ihr einen Vertrag oder eine Prepaid-Karte habt. Unter Umständen hat man im Ausland keinen so guten Empfang wie zuhause, weil z.B. euer Anbieter dort über keine gute Netzabdeckung verfügt. In dem Fall lohnt es sich darüber nachzudenken, eine örtliche Prepaid-SIM Karte zu kaufen. Die gängigsten Anbieter, die auch über eine gute Netzabdeckung verfügen, sind:

 AnbieterLeistungGrundpreisPreis für Datenvolumen
 NOSPrepaid-SIM Kartekeiner
  • 3GB für 15,00 €, 60 Tage gültig
  • unbegrenztes Datenvolumen für 15,00 €, gültig für 15 Tage
 MEO Prepaid-SIM Kartekeiner
  • 15 GB für 15,00 €, 15 Tage gültig
  • unbegrenztes Datenvolumen für 25,00 €, gültig für 90 Tage
 Vodafone GoPrepaid-SIM Karte keiner
  • 10 GB für 15,00 €, gültig für 3 Tage

NOS

Leistung:
Prepaid-SIM Karte

Grundpreis:
keiner

Preis für Datenvolumen:

  • 3GB für 15,00 €, 60 Tage gültig
  • unbegrenztes Datenvolumen für 15,00 €, gültig für 15 Tage

MEO

Leistung:
Prepaid-SIM Karte 

Grundpreis:
keiner

Preis für Datenvolumen:

  • 15 GB für 15,00 €, 15 Tage gültig
  • unbegrenztes Datenvolumen für 25,00 €, gültig für 90 Tage

Vodafone Go

Leistung:
Prepaid-SIM 

Grundpreis:
keiner

Preis für Datenvolumen:

  • 10 GB für 15,00 €, gültig für 3 Tage

Tipp: Travel WiFi Hotspot

Der Travel WiFi Hotspot von Huawai löst regelmäßig unsere Internetprobleme auf Reisen. Einfach eine Prepaid SIM-Karte mit Datenvolumen aus dem jeweiligen Land einlegen und schon könnt ihr zu Landeskonditionen lossurfen. Damit lässt sich im Vergleich zum eigenen Tarif aus Deutschland gerade im Ausland außerhalb der EU einiges sparen!

» Zum Travel WiFi Hotspot von Huawai

Einkaufen & Essen gehen

Einkaufen und Essen gehen klappt in Lissabon super! Es gibt zahlreiche Supermärkte und normale Straßenmärkte, auf denen man sich bestens versorgen kann. Die Kette Minipreco ist weit verbreitet und hat gefühlt in jeder zweiten Straße eine Filiale. Etwas überfordert waren wir vom Milchangebot, hier schadet es nicht, vorher mal mit Google Translate zu schauen, was das denn für Sorten sind. Unsere sah eher aus wie leicht gefärbtes Wasser, da wir sie aber nur für unseren Kaffee brauchten. Ansonsten gibt es dort alles, was wir zuhause auch benutzen. Kosmetika und Hygieneartikel waren wie auch bei unserer ersten Reise nach Lissabon deutlich teurer als daheim, aber damit waren wir eingedeckt. Tipp: Wer einen Großeinkauf plant, sollte in die etwas größeren Läden in den Shopping Malls vorbeischauen, hier ist nicht nur das Angebot größer, sondern auch der Preis niedriger.

Unsere Kosten

Lissabon kann man sowohl für ein langes Wochenende, als auch für einen Kurzurlaub einplanen. Wir haben beides gemacht, aber nur von unserer zweiten Reise die Ausgaben festgehalten. Die Kosten für unsere letzte Reise nach Lissabon im Dezember 2019/Januar 2020 (10 Tage / 9 Nächte) beliefen sich auf:

 Anreise:250,30 €
 Unterkunft:696,38 €
 ÖPNV:31,00 €
 Verpflegung:699,43 €
 Ausflüge:143,10 €
 Gesamtkosten:1.820,21 €

 

Tipp: Die richtige Kreditkarte auf Reisen

Ihr seid auf der Suche nach einer Kreditkarte, die zu eurem Leben und euren Reisegewohnheiten passt? Dann ist es wichtig, dass ihr euch vorher überlegt, was eure Kreditkarte abdecken soll und wo ihr sie einsetzen möchtet. Die beliebtesten Modelle sind die von der Santander und von der DKB.

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» Zur Kreditkarte der Santander*

Sprache & Sicherheit

In Lissabon spricht man Portugiesisch, aber wir sind auch mit Englisch sehr gut weitergekommen. Einmal sogar versehentlich mit Deutsch – Thomas war so im Flow, dass er in einem Restaurant sagte „Wir möchten gerne zahlen!“, woraufhin der Kellner ohne zu zucken fragte: „Zusammen oder getrennt?“ Nachdem wir fertig gelacht hatten, ging es dann auf Englisch weiter. In den kleinen, einheimischen Restaurants mitten in der Alfama wird es übrigens mit Englisch manchmal schwerer, aber wir sind uns sicher, dass man auch hier mit Händen und Füßen weiterkommt.

Lissabon hat ein großes Problem mit Taschendiebstahl. So ist zum Beispiel ein Teilstück der beliebten Tramlinie 28 als Diebstahlroute bekannt – worauf auch überall hingewiesen wird. Daher gilt wie in jeder Großstadt: Wertsachen immer direkt am Körper tragen, nicht unnötig viel Bargeld mit sich herumschleppen und die Umgebung im Auge behalten. An öffentlichen Plätzen tummeln sich viele Menschen, daher ist hier die Gefahr besonders groß. Uns ist nichts passiert und wir haben uns auch zu keiner Zeit unwohl oder unsicher gefühlt.

Was uns bei unserer zweiten Reise verstärkt aufgefallen ist, ist das Thema Drogen. Wir waren ein paar Mal abends in der Gegend von Cais do Sodre unterwegs und fast jedes Mal wurden uns Drogen jeglicher Art angeboten. Ein deutliches „No“ oder ein vehementes Kopfschütteln haben aber jedes Mal dafür gesorgt, dass wir einfach weitergehen konnten – wir wurden nie bedrängt oder ähnliches. Das große Angebot rührt übrigens daher, dass Portugal eine der liberalsten Ansätze in der Drogenpolitik in der gesamten EU verfolgt. Der persönliche Besitz von Drogen ist seit rund 15 Jahren nicht mehr strafbar, sondern nur noch eine Ordnungswidrigkeit – der Handel damit bleibt aber nach wie vor verboten.

Sicherheit unterwegs

Damit ihr euch unterwegs ganz auf eure Reise konzentrieren könnt und euch nicht mit dem leidigen Thema Diebstahl beschäftigen müsst, haben wir hier einige praktische Dinge aus unserer Equipmentliste für euch:

» Bauchtasche mit RFID Blocker
» Wasser- und feuerfeste Dokumententasche
» Wasserdichter Rucksackschutz
» Karabinerhaken mit Drehverschluss

Sicherheit in der Unterkunft

In der Unterkunft solltet ihr euch zu jeder Zeit sicher und gut aufgehoben fühlen. Wenn ihr aber mal in einem Hostel mit Mehrbettzimmer gelandet seid oder die Gegend rund um eure Unterkunft (noch) nicht einschätzen könnt, hilft es, das Equipment noch mal extra zu sichern – vor allem, wenn es keinen Safe im Zimmer gibt. Dafür nutzen wir:

» Pacsafe
» Zahlenschloss
» Wiederverwendbare Kabelbinder

Notrufnummern

Notruf:
112 (gilt überall)

Feuerwehr:
21 342 22 22 oder 21 392 47 00

Polizei:
21 358 83 00

R-Gespräche nach Deutschland von öffentlichen Telefonen: 900 99 00 49

Deutsche Botschaft

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Lissabon
Dr. Martin Ney, außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter

Telefon: +351 21 881 02 10
Bereitschaftsdienst für Notfälle: +351 96 580 80 92

Adresse:
Campo dos Mártires da Pátria 38
1169-043 Lissabon

Öffnungszeiten und Termine:
Telefondienst der Botschaft:
Montag bis Donnerstag von 07:30 bis 16:45 Uhr
Freitag von 07:45 bis 13:45 Uhr

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag von 09:00 bis 12:00 Uhr

Tipp: Sprachkurs bei Babbel

Um euch optimal auf eure Reise vorzubereiten, könnt ihr einen kleinen Sprach-Crashkurs machen, der euch zumindest die Basics ausreichend vermittelt und euch nicht das Gefühl gibt, vollkommen aufgeschmissen zu sein. Die Kurse von Babbel gibt es in verschiedenen Stufen (mit und ohne Vorwissen) und zu verschiedenen Konditionen – da ist bestimmt auch für euch das richtige Modell dabei!

» Jetzt Sprachkurs auf Babbel starten!

Anreise

Nach Lissabon zu kommen, ist zwar ganz einfach, aber leider auch recht teuer. Wir haben lange recherchiert, um günstig hinzufliegen und sind schließlich bei Transavia mit einem Start in Eindhoven gelandet. War für uns kein großes Problem: Der Flughafen ist circa eine Stunde und zwanzig Minuten von uns entfernt und selbst mit Anfahrtskosten und Parkhausgebühren war es immer noch deutlich günstiger als von Düsseldorf oder Köln/Bonn zu fliegen. An Airlines, die Lissabon ansteuern, mangelt es übrigens nicht, aber die bewegen sich leider alle im selben Preissegment. Der Flug von Deutschland aus liegt pro Person bei rund 300,00 € und von Eindhoven bei rund 150,00 €.

In rund 28 Stunden kann man über Brüssel und Paris auch mit dem Bus nach Lissabon fahren, dafür bietet die Seite rome2rio eine Kombination aus Flixbus und Eurolines an. Das wäre aber für eine so kurze Reise aus unserer Sicht nicht wirklich hilfreich – zumal unsere Erfahrungen mit dem Flixbis bisher (leider) nicht so gut waren.

Mit mehrfachem Umsteigen funktioniert auch der Zug – der braucht rund 25 Stunden und fährt über Paris und Hendaye nach Lissabon. Für uns aber auch nur dann eine Option, wenn man mindestens drei Wochen vor Ort ist.

Anreisemöglichkeiten

Mit dem Flugzeug:
Flughafen Humberto Delgado

Mit dem Bus:
Busbahnhof Sete Rios

Mit dem Zug:
Lisbon Oriente
Lisbon Rossio
Lisbon Santa Apolonia

Günstig nach Lissabon

Zum Flughafen Humberto Delgado Lissabon könnt ihr von Düsseldorf aus zum Beispiel mit TAP fliegen, das ist aber richtig teuer. Wir sind von Eindhoven aus mit Transavia geflogen und konnten so trotz Kosten für die Fahrt und Parkhaus noch einiges sparen. Eine gute Übersicht über verschiedene Flugangebote könnt ihr euch bei Momondo oder bei Skyscanner verschaffen:

» Zu Momondo
» Zu Skyscanner

Unterkunft

In Lissabon haben wir zwei Unterkünfte getestet: Ein kleines Guesthouse, das zentral an der Avenida da Liberdade liegt und nur über 9 Zimmer verfügt und ein Apartment in der Nähe vom Cais do Sodre, ebenso zentral, aber etwas unabhängiger was die Verpflegung angeht. Beide Lagen hatten etwas für sich, wir waren schnell an der nächsten Metro und Supermärkte gab es auch überall. Optisch besser hat uns das Guesthouse gefallen, das aber für einen längeren Aufenthalt nicht genug Stauraum für das Gepäck bietet. Da waren wir mit dem Apartment in Bairro Alto besser aufgehoben. Beide Unterkünfte stellen wir dir nachfolgend vor.

Über das Guesthouse

Das Lisbon Terrace Suites bietet 9 Zimmer in drei unterschiedlichen Kategorien: Suite Classic, Suite Deluxe mit Balkon und Junior Suite. Bei unserem letzten Besuch hatten wir die Classic Suite für 5 Tage Aufenthalt, was absolut ausreichend ist. Es gibt ein kleines Badezimmer mit Dusche, einen Fernseher mit Satelliten-TV, eine Klimaanlage und, für mich wichtig, ein sehr gut funktionierendes WLAN. In einem kleinen Schrank kannst du deine Sachen unterbringen und auf einem Tischchen neben dem Bett stand ein neuer Wasserkocher mit Teebeuteln und Instant-Kaffee.

Die Zimmer zeichnen sich durch ein Doppelbett oder zwei Einzelbetten aus. Sie sind liebevoll und themenabhängig dekoriert, außerdem war es wirklich sehr sauber. Die Betten sind bequem, der Raum angenehm groß. Statt Zimmerschlüssel gibt es Zugangscodes, was das Gefühl von Sicherheit noch ein bisschen verstärkt – Codes kann man nicht verlieren, nur vergessen. Rollläden lassen auch tagsüber die Sonne draußen, wenn man mal einen kurzen Mittagsschlaf einlegen möchte.

Die Dachterrasse

Unser persönliches Highlight befand sich eine Etage über unserem Schlafzimmer: Die Dachterrasse der Unterkunft ist einfach atemberaubend. Die Aussicht über die Stadt ist fantastisch und die Einrichtung ist wirklich liebevoll bis ins Detail.

Es wurden verschiedene Rückzugsmöglichkeiten geschaffen: Neben einer Lounge-Ecke gibt es Liegestühle, einen Gruppentisch, kleine Bar- und Stehtische und eine Dusche, falls man sich nach dem Sonnenbaden erfrischen möchte. Da die Terrasse recht hoch liegt, ist man jederzeit vor neugierigen Blicken geschützt. Am Rand gibt es eine Stein- und Glasfassade, sodass man den fantastischen Ausblick über Lissabon wirklich den ganzen Tag genießen kann.

Die Dekoration bestehend aus Olivenbäumen und Pflanzen sorgt für ein mediterranes Flair auf der ganzen Terrasse. Selbst den Sonnenuntergang kann man von hier aus bis zum Ende bestaunen. Und wenn es dann doch mal kälter werden sollte, legt das Personal warme Decken bereit, die sich jeder nehmen kann.

In aller Kürze

  • Kostenfreie Stornierung bis zu drei Tagen vor Anreise
  • Aufzug (Dachterrasse nur über Treppe erreichbar)
  • Flachbild-Fernseher mit SAT-TV
  • Klimaanlage
  • Föhn und Handtücher
  • Safe
  • Eigenes Bad mit Dusche
  • Kostenfreies WLAN
  • Auf Wunsch weitere Annehmlichkeiten buchbar, z.B. Shuttleservice vom oder zum Flughafen, Fahrradverleih, Wäsche- und Bügelservice oder Parkplätze direkt vor Ort

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Über das Apartment

Die Canaan Lifestyle Apartments liegen in zwei Gebäudekomplexen im Stadtteil Misericordia mitten in Lissabon, der nur wenige Schritte vom Bairro Alto entfernt ist. Es handelt sich um ein Zimmer mit Bett, Sitzgelegenheit und integrierter Küche sowie ein separates Badezimmer mit Dusche. Das Gebäude und auch das Zimmer waren angenehm sauber, das Bett wirklich super bequem und in der Küche gab es alles, was wir zum Kochen gebraucht hätten. Zusätzlich wurde das Zimmer alle drei Tage vom Housekeeping sauber gemacht. Von den Bildern her hätten wir erwartet, dass das Apartment etwas größer ist, aber es war absolut ausreichend für zwei Leute. Wichtig: Das Apartment ist ein Nichtraucherapartment, jede Zigarette löst den Feueralarm im ganzen Komplex aus (das hatten wir zweimal, weil ein Gast meinte, sich nicht daran halten zu müssen…).

Die Lage

Als Ausgangslage für Tagestouren ist die Gegend super geeignet, die Anbindung an alle Verkehrsmöglichkeiten ist gegeben und die berühmte Tram 28 hält sogar direkt vor der Haustür. Wir sind so ziemlich überall zu Fuß hingegangen, aber wir sind ja auch Viel-Läufer. Wer nicht so gut zu Fuß ist, findet in direkter Nähe die Bahnhaltestelle Santos, die bis nach Cascais fährt, und die U-Bahn-Station Chiado. Die Wege in alle Richtungen sind allerdings (wie überall in Lissabon) sehr hügelig, sodass man sich bei jeder Strecke auf ein Auf und Ab einlassen muss. Pluspunkt für uns: Gleich um die Ecke gibt es den Lisbon Duck Store.

In aller Kürze

  • Eigenes Badezimmer
  • Eigene Küche
  • Handtücher und Bettwäsche
  • Waschmaschine
  • Bügelbrett
  • Ventilatoren/Heizungen
  • Mikrowelle, Toaster und Kaffeemaschine
  • Kaffee und Tee
  • Flachbildfernseher
  • Fahrstuhl
  • Kostenloses WiFi

Kosten für 10 Tage / 9 Nächte: 613,38 €

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Mobilität vor Ort

In Lissabon steht einem das ganze Spektrum der Mobilität zur Verfügung, egal ob man selbst fahren möchte oder mit den verschiedendsten Verkehrsmitteln unterwegs sein will. Wir haben uns vorwiegend zu Fuß oder mit der Bahn bewegt, in einem Fall haben wir uns aber auch einen Uber geholt, um zur Costa da Caparica zu kommen.

Mit dem Auto würden wir selbst in Lissabon vermutlich nicht fahren. Die Straßen sind sehr eng und jeder kurze Orientierungsstopp führt zu Verkehrsbehinderungen bei den anderen Verkehrsteilnehmern. Man ist ständig mit Warten beschäftigt. An einige Sehenswürdigkeiten kommt man allerdings ohne eigenes Auto nicht dran, daher ist das für Tagesausflüge durchaus eine Option, wenn ein Uber gerade nicht verfügbar ist.

Auto mieten

In Lissabon könnt ihr euch günstig für ein paar Tage einen Mietwagen leihen, um auch außerhalb der Stadt bequem von A nach B zu kommen. Für einige Sehenswürdigkeiten (z.B. Praia da Ursa oder Convento dos Capuchos) braucht ihr in jedem Fall ein Auto, da dort keine öffentlichen Busse und Bahnen hinfahren.

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Roller mieten

Mit dem deutschen Führerschein der Klasse B könnt ihr ein klassisches Moped mit bis zu 50 ccm mieten. Zur Auswahl stehen häufig Benzin- und auch Elektromotoren. Plant ihr zu zweit auf dem Moped zu fahren, solltet ihr das direkt bei der Buchung angeben, dann bekommt ihr (manchmal gegen Aufpreis) noch einen zweiten Helm dazu. Auch in Portugal herrscht Helmpflicht und wir empfehlen euch in jedem Fall, euch jederzeit daran zu halten.

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Taxi fahren

Die Taxen in Lissabon sind schwarz mit einem grünen Dach. Freie Taxen erkennt man an der Anzeige auf dem Dach: Leuchtet das grüne Schild auf und es gibt keine Tarifanzeige daneben, ist es frei. Manche Taxifahrer versuchen durch Umwege ein kleines Extrageld zu verdienen, daher schadet es nichts, vorher nach dem ungefähren Preis zu fragen und die Strecke auf Google Maps zu verfolgen. Wir hatten bisher allerdings bei keiner Taxifahrt Probleme. Manche Brücken in der Umgebung (z.B. die Ponte 25 de Abril) sind mautpflichtig, daher wird diese Summe bei Überquerung der Brücke erst hinterher dazu addiert (in der Regel ca. 3,85 € pro PKW).

Gebühren für Taxen

Tagsüber:
Grundgebühr: 3,25 €
Danach jeder Kilometer 0,47 €

Nachts (21:00 bis 06:00 Uhr)
Grundgebühr: 3,90 €
Danach jeder Kilometer 0,56 €

Uber funktioniert in Lissabon einwandfrei. Es gibt eine große Auswahl an Fahrzeugen und Fahrern; wir haben für eine halbstündige Fahrt etwa 15,00 € für zwei Personen bezahlt.

ÖPNV in Lissabon

In Lissabon macht ein Metro-Ticket durchaus Sinn – nicht, weil alle Sehenswürdigkeiten so weit auseinander liegen, sondern weil die Stadt selber so hügelig ist, dass der Hinweg in der Regel kein Problem darstellt, man den Rückweg dann aber doch gerne etwas bequemer haben möchte.

Wir hatten auf beiden Reisen eine Viva Viagem Karte, das entspricht dem System der Oyster Card aus London: Einfach eine Multicard kaufen, Guthaben aufladen und dann bei jeder Fahrt benutzen. Beim Ausgang aus den Metros wird angezeigt, wie viel Geld auf der Karte noch drauf ist, sodass man jederzeit den Überblick behält. Es gibt eine grüne und eine weiße Viva Viagem Karte; die grüne ist gültig für alle Gebiete (auch gegenüber des Tejos), die weiße gilt nur auf der Seite von Lissabon. Reicht aber aus, um damit z.B. auch nach Cascais oder Sintra zu fahren.

Das Viva Viagem Ticket bekommt man an jedem Automaten in der Metro und kann es auch dort problemlos wieder aufladen. Die Karte selbst kostet einmalig 0,50 € und kann innerhalb eines Jahres beliebig oft wieder aufgeladen werden, danach muss eine neue Karte gekauft werden. Eine Fahrt mit der Viva Viagem kostet Pauschal immer 1,50 € im Stadtgebiet von Lissabon – bei mehr als 5 Fahrten am Tag wird automatisch der günstigere 24 Stunden Tarif von 6,40 € angewendet.

Nützliche Links

Damit ihr euch im öffentlichen Netz von Lissabon einfach und schnell zurechtfinden könnt, haben wir euch hier ein paar Links zusammengestellt, die wir immer wieder ganz hilfreich finden:

» Informationen zur Viva Viagem Karte
» Streckennetz von Metro und Fähre
» Übersicht von barrierefreien Metrostationen
» Fahrtenplaner (EN)

Tuk Tuk mieten

Tuk Tuks sind in Portugal weit verbreitet und ein wahrer Touristenmagnet! Die Preise schwanken von Fahrer zu Fahrer, da theoretisch jeder, der ein Tuk Tuk besitzt, damit Touristen herumkutschieren kann. Beim Bezahlen richtet sich der Preis nicht nach Person, sondern nach Zeit. Realistische Preise für Tuk Tuks in Sintra sind zum Beispiel

  • 70,00 € für eine anderthalb stündige Rundfahrt in Sintra und zum Palacio Nacional da Pena sowie zum Castelo dos Mouros,
  • 175,00 € für eine vierstündige Rundfahrt in Sintra und Cascais mit Cabo da Roca.

So habt ihr zumindest ein Gefühl dafür, ob euch ein Fahrer über’s Ohr hauen möchte. Wir haben übrigens in Lissabon eine Fahrt mit dem Tuk Tuk gemacht und es war toll – unser Fahrer James bietet auch Touren in Sintra an, schaut doch mal auf seine Facebook Seite!

Sightseeing & Aktivitäten

Lissabon ist ein wahres Schlaraffenland für alle, die gerne etwas Unternehmen möchten. Von klassischem Sightseeing über Tagesausflüge bis hin zu schönen Stränden in der Umgebung ist eigentlich alles dabei. Damit verbindet Lissabon für uns alle Möglichkeiten eines perfekten Städtetrips, den man mit einem Kurzurlaub verbinden kann. Wir waren einmal 5 und einmal 10 Tage da und uns ist zu keiner Zeit langweilig geworden!

An Sehenswürdigkeiten bietet Lissabon ebenfalls für jeden Geschmack etwas. Da die Stadt auch „Die Stadt der sieben Hügel“ genannt wird, gibt es eine Reihe an natürlich gewachsenen Aussichtspunkten, von denen aus man teilweise die ganze Stadt überblicken kann. Die für uns schönsten haben wir dir etwas weiter unten zusammengestellt. Viel Spaß beim Lesen!

Sehenswertes

In Lissabon gibt es so viel Sehenswertes, dass wir gar nicht alles beschreiben können. Deswegen ist unser wichtigster Tipp: Nehmt euch ein Tuk Tuk samt Fahrer oder kauft euch ein Ticket für den Hop On-/Hop Off-Bus, damit ihr möglichst viel mitnehmen könnt. Dann habt ihr auch schon mal eine grobe Orientierung für die Stadt und wisst, wo sich alles wichtige befindet. Außerdem sind aus unserer Sicht die Aussichtspunkte eine tolle Möglichkeit, sich einen Überblick über die Stadt zu verschaffen.

Wer sich viel ansehen möchte, sollte über die Anschaffung der Lisboa Card nachdenken. Hiermit kann man kostenlos die Metro benutzen und hat in die meisten Sehenswürdigkeiten und Museen freien oder rabattierten Eintritt. Die Lisboa Card gibt es für 24, 48 und 72 Stunden. Alle Informationen findet ihr auf der offiziellen Website.

» Lisboa Card bei GetYourGuide kaufen*

Wenn wir von den Sehenswürdigkeiten in Lissabon sprechen, dann meinen wir auch die umliegenden – zum Beispiel die Vasco da Gama Brücke oder die Statue Cristo Rei auf der anderen Seite des Tejos. Selbst der Torre de Belem ist etwas weiter raus. Mit einer Karte für die Metro ist das aber kein Problem, nur auf die andere Seite des Tejos zu kommen, ist etwas komplizierter: Entweder man nimmt hierfür eine Fähre und bewegt sich dann mit der Metro oder dem Taxi weiter oder man fähtt mit dem Uber/dem Taxi über die Brücke. Das kostet eine kleine Pauschale zusätzlich, lohnt sich aber aus unserer Sicht schon!

Was sollte man sich denn jetzt in Lissabon ansehen? Alles! Ehrlich, wir können nicht differenzieren, weil so ziemlich alles, was wir gesehen haben, sich absolut gelohnt hat. Ein bisschen schade ist, dass die Besichtigung der Kathedrale Sé Patriarcal seit neuestem Eintritt kostet und dass der Elevador de Santa Justa wegen Bauarbeiten an den umliegenden Gebäuden nicht ganz so gut zur Geltung kommt wie sonst. Daher empfehlen wir einmal mehr: Nehmt einen guten Sightseeing Anbieter und lasst euch durch die Stadt fahren. Dann findet ihr schon von ganz alleine raus, was man dort alles sehen kann!

Mit HIPPOtrip über Land und aufs Wasser

HIPPOtrip ist kein normales Sightseeing, sondern 90 Minuten lang Spaß und Überraschung bei der Stadterkundung. In Amphibienfahrzeugen geht es an Land und zu Wasser quer durch die ganze Stadt – mit an Bord sind ein Animateur und ein Fahrer (zu Wasser nennt er sich natürlich Kapitän!), was die Sache so richtig schön lustig und ungewöhnlich macht.

Unsere beiden hießen Ivo und Felipe. Die Touren werden zweisprachig auf Englisch und Portugiesisch angeboten, aber selbst wenn man keine der beiden Sprachen spricht, kann man mitmachen, weil man einfach automatisch weiß, wovon die beiden da sprechen.

Für die HIPPOtrip-Fahrzeuge gibt es eine feste Route durch die Stadt, die alle wichtigen Sehenswürdigkeiten und zusätzlich noch ein paar Kuriositäten abdeckt. Das hat damit zu tun, dass sie nur an einer bestimmten Stelle ins Wasser fahren können – trotzdem hat man keinen Moment lang das Gefühl, irgendwie zu kurz zu kommen. Die Flotte verfügt über vier Fahrzeuge, wobei sogar das älteste Pferd im Stall („Lola“) auch noch top in Schuss ist.

HIPPOtrip im Überblick:

Preise pro Person:
25,00 Euro für Erwachsene
15,00 Euro für Kinder
15,00 Euro für Senioren

Tickets:
Telefonisch: +351 211 922 030 (zwischen 09:00 und 18:00 Uhr)
Am Hafen: Doca de Santo Amaro (zwischen 09:00 und 18:00 Uhr)
Online: www.hippotrip.com

Fahrtzeiten:
Oktober bis März: 10:00, 12:00, 14:00, 16:00 Uhr
April bis September: 10:00, 12:00, 14:00, 16:00, 18:00 Uhr

Die schönsten Aussichtspunkte in Lissabon

In der Stadt der sieben Hügel bietet es sich natürlich besonders an, Aussichtspunkte zu besuchen (egal ob natürlich gewachsen oder künstlich geschaffen). Viele davon haben wir nur dank der Sightseeingtour mit James kennengelernt, ein paar hatten wir uns schon vorher im Reiseführer ausgesucht und rausgeschrieben. Es lohnt sich auf jeden Fall, alle zu besuchen!

Generell finden wir den Blick von oben immer ganz spannend – Städte sind so bunt, so einmalig und man kann sich dadurch, manchmal zumindest, gleich auch noch ein bisschen orientieren. Daher versuchen wir auch wann immer möglich ein Fleckchen zu finden, das uns den Blick von oben auf die Stadt erlaubt. Lissabon ist ein Paradebeispiel dafür, deshalb haben wir unsere Lieblingsplätzchen für euch festgehalten.

Arco da Rua Augusta

Diesen Aussichtspunkt haben wir erst auf unserer zweiten Reise nach Lissabon entdeckt. Er ist kostenpflichtig (3,00 € pro Person) und man kann das erste Stück mit einem Aufzug nach oben fahren. Danach kommen recht enge Wendeltreppen, wer Platzangst hat, könnte hier ein paar Probleme bekommen. Ist man aber erst mal oben angekommen, hat man einen richtig tollen Blick über die ganze Stadt! Einziger Wehrmutstropfen: Es gibt da oben eine Glocke und wir waren mit zwei Schulklassen oben, die unheimlich viel Spaß hatten, die Glocke zu läuten. Und die ist wirklich laut!

Was? Miradouro da Arco da Rua Augusta
Wo? R. Augusta 2, 1100-053 Lissabon

Elevador de Santa Justa

Der Elevador de Santa Justa, der die beiden Stadtteile Baixa und Chiado miteinander verbindet, verfügt über gleich zwei Plattformen – wobei eine eher ein Weg als tatsächlich eine Aussichtsplattform ist. Es gibt die kostenpflichtige Variante ganz oben auf dem Aufzug, die man nur mit dem Lift und gegen Entgeld erreicht (rund 5,00 EUR pro Person) und den Bereich nach dem Ausgang, wo eine kleine Nische einen prima Aussichtspunkt bildet. Von hier kann man in zwei Richtungen gucken und der Ausblick ist einfach fantastisch. Durch den Gang des Aufzugs ist man zusätzlich noch etwas Windgeschützt und kann tatsächlich tolle Fotos machen. Eine tolle Alternative zur überteuerten und vor allem überfüllten Plattform oberhalb des Aufzugs!

Was? Miradouro de Santa Justa
Wo? Rua do Ouro, 1150-060 Lissabon

Poiso do Monteiro

Auch eher eine Zufallsentdeckung: Wir wollten den Sonnenuntergang beim Aussichtspunkt Senhora do Monte erleben, aber der ist ja bekanntermaßen sehr voll (vor allem zu solchen Zeiten). Bleibt man aber einfach ein Stück unterhalb des Punktes stehen, hat man von einer Kreuzung mit ein paar Parkbänken aus ebenfalls einen ganz tollen Blick auf die Sonne, die hinter Cristo Rei und der Ponte 25 de Abril untergeht. Klar, es ist nicht der rundum-Blick – aber wem es oben zu voll ist, der hat hier eine tolle, gemütliche Alternative.

Was? Aussichtspunkte Poiso do Monteiro
Wo? Poiso do Monteiro, 1170-337 Lissabon

Miradouro da Senhora do Monte

Der Miradouro da Senhora do Monte ist einer der bekannteren Aussichtspunkte, die man auch in so ziemlich jedem Reiseführer findet. Das macht ihn aber nicht schlechter, denn erst einmal oben angekommen, genießt man einen 180°-Ausblick über die ganze Stadt! Nirgendwo sonst hast du die Möglichkeit, Lissabon auf diese Art zu sehen. Auf der einen Seite siehst du die Häuser mit den typisch orangefarbenen Dächern, auf der anderen Seite kannst du bis zum Tejo und zum Castelo de Sao Jorge blicken. Mitten auf der Anhöhe thront die „Lady of the Hill“, Patronin der gleichnamigen Kirche, die 1755 beim Erdbeben zerstört wurde. Sie schaut in die Richtung, in der die Kirche einst stand. Ganz süß: An der Balustrade hängen zahlreiche Schlösser mit Gravuren und Liebesschwüren.

Was? Miradouro da Senhora do Monte
Wo? Largo Monte, 1170-107 Lissabon

Miradouro da Recolhimento

Der Miradouro da Recolhimento befindet sich unweit des Castelo de Sao Jorge, einem Schloss, das mitten auf einem Hügel thront. Man kommt mit dem Elevador de Baixa auf die Anhöhe, dann folgt man der Straße Richtung Schloss bis zur ersten Anhöhe. Einmal nach links abbiegen, dann läuft man direkt auf die beeindruckende Schlossmauer zu. An der Mauer entlang links folgen wir ihr bis zum offiziellen Eingang des Schlosses. Anschließend halten wir uns immer rechts, bis wir durch ein Gewirr von Gassen in die Rua do Recolhimento gelangen – an dem Knick der Straße findet man auch schon den Aussichtspunkt, der einen fantastischen Blick über die Stadt bietet. Unser Tipp: Unbedingt einmal nach unten schauen! Dort finden sich einige verfallene Häuser, die von Künstlern als Ausstellungsfläche benutzt werden. Wirklich schön anzusehen!

Was? Miradouro do Recolhimento
Wo? Rua do Recolhimento, 1100-129 Lissabon

Aqueduto das Aguas Livres

Etwas versetzt Richtung Hinterland findet man das Aqueduto das Aguas Livres, dessen Bögen sich einmal über das Tal von Alcantara spannen. Insgesamt ist das Aquädukt 19 Kilometer lang und zählt zu den großen Ingenieurleistungen des 18. Jahrhunderts.

Heute kann es besichtigt und bestiegen werden, weil es Teil des Wassermuseums in Lissabon ist. Der Eingang ist allerdings ziemlich versteckt an der Straße Calcada da Quintinha und die Beschilderung ist mehr als schlecht. Wer hinaufgehen und den Blick über Lissabon genießen möchte, sollte ein Navi zur Hilfe nehmen und als Zieladresse Calcada da Quintinha 6 angeben, dann kommt man zum Eingang des Museums.

Was? Aussichtspunkt am Aqueduto das Aguas Livres
Wo? Calcada da Quintinha 6, 1070-225 Lissabon

Bonus: Dachterrasse vom Guesthouse Lisbon Terrace Suites

Zugegeben, das hier gehört nicht zu den natürlich entstandenen Aussichtspunkten, aber als uns die Dame vom Hotel Lisbon Terrace Suites zum ersten Mal auf die Dachterrasse geführt hat, ist uns gleich die Kinnlade heruntergeklappt: So einen fantastischen Blick über die Stadt – und das nur eine Etage über dem hauseigenen Schlafzimmer – ist einfach eine Wucht!  Abends kann man hier die Sonnenuntergänge beobachten, morgens mit dem Aufgehen der Sonne frühstücken. Dadurch, dass das Hotel insgesamt nur neun Zimmer anbietet, muss man auch nicht befürchten, dass sich hier oben zu viele Menschen tummeln. Ganz im Gegenteil, die meiste Zeit hatten wir die Dachterrasse ganz für uns allein. Viele Gründe, warum wir das Lisbon Terrace Suites immer wieder buchen würden! Und wenn doch mal einer hoch kommt? Dann teilt man nicht nur die Aussicht, sondern auch ein Bierchen und hat einen schönen Abend mit Gesellschaft.

Was? Hotelterrasse Lisbon Terrace Suites
Wo? Rua Telhal 89, 1150-252 Lissabon

Ausflüge

Lissabon ist der perfekte Ausgangspunkt für verschiedene Tagestouren in die Region im Umland. Wir waren in Sintra und in Cascais, was wir sehr empfehlen können, aber auch Setùbal südlich von Lissabon lohnt sich sehr (sagte zumindest unser Uber Fahrer Luiz, der dort wohnt). Auch der endlos lange Strand Costa da Caparica mit seinen endlosen Wellen ist einen Besuch wert – hier können wir aber absolut nicht beurteilen, wie es dort im Sommer aussieht. Hotelhochburgen gab es dort nicht, nur ein paar Campingplätze, die im Winter erstaunlich gut besucht waren.

Ausflug nach Sintra

Auf unserer ersten Reise haben wir direkt einen Ausflug nach Sintra gemacht – und waren 2020 auch noch mal da, wenn auch in einer etwas anderen Ecke. Beide Male haben sich so richtig gelohnt! Sintra ist der perfekte Ort für alle, die gern wandern und historische Stätten entdecken wollen. Auf der anderen Seite gibt es hier auch zwei tolle Strände, die wir euch weiter unten vorstellen möchten. Da Sintra an sich sehr komplex ist, haben wir beschlossen, für diese schöne Gegend einen eigenen Mini-Guide herauszubringen, den ihr auf dieser Seite finden könnt. 

In Kurzfassung legen wir euch aber gerne noch mal ans Herz, was ihr in der Region Sintra-Cascais alles besichtigen solltet:

  • Palacio Nacional da Pena
  • Pena Park
  • Castelo dos Mouros
  • Quinta da Regaleira
  • Palacio de Monserrate
  • Palacio de Seteais
  • Villa Sassetti
  • Convento dos Capuchos
  • Santuario da Peninha

Für die letzten beiden braucht ihr definitiv einen Mietwagen oder einen Uber-Fahrer. Den Rest könnt ihr prima mit der Bahn von Lissabon aus erreichen, solltet dafür aber mehrere Tage einplanen.

Ausflug nach Cabo da Roca

Einmal am Ende vom europäischen Festland stehen: Das geht in Cabo da Roca, denn hier ist das europäische Festland offiziell zu Ende – das kann man sich sogar mit einer schicken Urkunde bestätigen lassen! Zumindest, wenn man bereit ist, dafür viel Geld auszugeben.

Aber zurück zum Anfang: In Cabo da Roca gibt es einen Leuchtturm, ein Restaurant und einen Seefunksender. Das war’s, jedenfalls wenn man mal die 140 Meter hohen, steil abfallenden Klippen und die wunderschöne Natur außen vor lässt. Man kann von hier aus ein paar Wanderungen starten (oder sie auch beenden), sich auf den Weg zum Praia da Ursa machen oder einfach mal bleiben und ein wenig die Landschaft genießen.

Die Anreise zum Cabo da Roca ist übrigens nicht ganz so einfach, wenn man keinen Mietwagen hat und auf Touranbieter verzichten will. Wir haben aber eine Möglichkeit gefunden, die mit dem ÖPNV funktioniert: Zuerst fährt man von Lissabon aus nach Cascais oder Sintra. Direkt am Bahnhof findet man mit viel suchen die Buslinie 403, die zwischen Sintra und Cascais verkehrt. Für ca. 3,40 € pro Person könnt ihr damit direkt bis zum Cabo da Roca fahren – und bekommt unterwegs noch ziemlich einmalige Blicke auf Rapsfelder, Klippen und Strände. Auf dem Rückweg müsst ihr euch den Bus allerdings mit ziemlich vielen Menschen teilen… Kleiner Tipp: Auf der Busfahrt solltet ihr euch auf der Hinfahrt auf die linke Seite setzen, auf der Rückfahrt dann auf die rechte. Da habt ihr außerhalb der Stadt tolle Ausblicke auf das Meer!

Da wir die Abfahrtszeiten online nicht gefunden haben, haben wir ein Foto vom Busfahrplan gemacht und ein PDF generiert, das ihr euch hier herunterladen könnt.

Strände

Lissabon selbst hat keine Strände und das Baden im Tejo ist nicht zu empfehlen (wer einmal einen Blick hineingeworfen hat, möchte das auch gar nicht mehr). Dafür gibt es im direkten Umland aber wirklich tolle Strände, zum Beispiel nebenan in Cascais, was nur rund 20 Minuten mit der Bahn entfernt ist. Diese Strände sind aber oftmals voll mit Touristen, daher haben wir unsere Geheimtipps aus Sintra noch mal ausgepackt und schlagen euch hier zwei absolute Traumstrände in der Umgebung vor.

Praia da Ursa

Der Praia da Ursa ist von Cabo da Roca aus über einen Feldweg zu erreichen. Dieser führt auf eine Plattform, von der drei Wege abgehen, hier nimmt man den ganz linken. Den Abstieg hinunter zum Strand sollte man auf keinen Fall in Flip Flops vornehmen – und bitte immer einplanen, dass man den ganzen Weg auch wieder nach oben muss. Ist man aber erst mal unten angekommen, sollte man sich die Zeit nehmen und den feinen Sandstrand einfach mal genießen.

Praia da Adraga

Der Praia da Adraga ist deutlich besser erschlossen als der Praia da Ursa – und sehr beliebt bei den Einheimischen, weshalb man hier schon ganz automatisch auf mehr Menschen trifft. An der Südseite des Strandes kommt man zu einem für diese Region charakteristischen Felstunnel. Bei Ebbe gibt es sogar die Möglichkeit, die Grotten zu begehen – hier muss man aber aufpassen, dass man nicht von plötzlich steigendem Wasser überrascht wird.

Restaurants

Für Lissabon haben wir so viele Restauranttipps für euch wie sonst selten. Was nicht nur daran liegt, dass wir schon zweimal da waren, sondern vor allem daran, dass es dort einfach so unfassbar viel gutes Essen gibt! Wir hatten keinen einzigen Fehltritt bei unseren Restaurantbesuchen und haben einige der Leckereien, die wir bei unserem ersten Besuch gegessen haben, auch bei unserem zweiten Besuch noch mal probiert. Daher können wir getrost sagen: Die alten Tipps sind noch brauchbar – und die neuen sind auch richtig gut! 

Break

Das Break liegt direkt neben den Canaan Lifestyle Apartments und war zweimal unsere erste Wahl für ein ausgiebiges Frühstück. Und das gibt es hier wirklich: Von verschiedenen Pfannkuchen und Sandwiches über ein authenthisch-britisches Frühstück bis zur Smoothie Bowl ist alles dabei. Der Laden hat nur wenig Sitzplätze und war beide Male eiskalt, aber die Bedienung war super nett und das Essen wirklich gut und reichlich. Unbedingt die Pfannkuchen mit Joghurt und frischen Früchten und die selbstgemachte Limo probieren!

 Adresse:Rua do Poco dos Negros 73, Lissabon 1200-340
 Telefon:+351 962 694 364
 Preisklasse:
 Küche:International
 Öffnungszeiten:Täglich von 08:00 bis 16:00 Uhr
 Bewertung:4,5 Sterne auf Tripadvisor

Pasteis de Belem

Das Pasteis de Belem ist das älteste Geschäft, dass die berühmten Pasteis de Nata verkauft – so sagen es die Legenden des Ladens. Schon beim ersten Mal ist uns die lange Schlange aufgefallen, die draußen stand und uns davon abgehalten hat, reinzugehen. Unser Uber Fahrer Luiz hat uns den Tipp gegeben, dass man einfach reingehen und sich hinsetzen sollte, denn dort ist die Schlange in der Regel deutlich kürzer und man bekommt die Pasteis warm serviert – ein absoluter Pluspunkt! Und: Ihr könnt am Tisch auch Leckereien zum Mitnehmen bestellen. So habt ihr am nächsten Morgen noch etwas davon. Zusätzlich kann man beim Warten zuschauen, wie die leckeren Dinger überhaupt hergestellt werden. Geschmeckt haben die Pasteis übrigens richtig, richtig gut! Warm, fluffig, knusprig – sie zergehen einfach im Mund.

 Adresse:Banys Nous 4 , 08002 Barcelona
 Telefon:+34 617 37 02 90
 Preisklasse:€€
 Küche:Spanisch, International
 Öffnungszeiten:Täglich von 09:00 bis 21:00 Uhr
 Bewertung:3,5 Sterne auf Tripadvisor

Ginjinha do Carmo

Eine nationale Spezialität in Lissabon ist der Ginjinha, ein Kirschlikör, der traditionell aus dem Schokobecher getrunken wird. Das Ginjinha do Carmo direkt am Rossio ist die älteste Schänke der Stadt, kein Wunder also, dass wir ihr einen Besuch abgestattet haben. Schon beim ersten Mal war der Ginjinha richtig gut, beim zweiten Mal sogar noch besser, obwohl die Dame mir die halbe Flasche über die Hose gekippt hat – kann passieren. Mit 1,85 € für einen Becher und zweimal füllen ist der Ginjinha auch noch richtig günstig. Unbedingt probieren!

 Adresse:Calçada do Carmo 37 A, 1200-090 Lissabon
 Telefon:+351 21 191 1898
 Preisklasse:
 Küche:Portugiesisch
 Öffnungszeiten:Sonntag bis Mittwoch von 12:00 bis 00:00 Uhr
Donnerstag von 12:00 bis 01:00 Uhr
Freitag und Samstag von 12:00 bis 02:00 Uhr
 Bewertung:4,5 Sterne auf Tripadvisor

Cantinho do Aziz

Das Cantinho do Aziz haben wir nur durch Zufall gefunden, als wir auf dem Weg zum Castelo de Sao Jorge waren und wirklich Hunger hatten. Erst im Nachgang haben wir rausgefunden, dass wir offenbar in einem Restaurant waren, dass mehrfach für sein Essen ausgezeichnet wurde – können wir verstehen, hat uns sehr gut geschmeckt da! Es gab Kokosnussreis mit Gemüse (in nicht scharf) und mit Hähnchen (in sehr scharf). Beides superlecker und zu empfehlen!

 Adresse:R. de São Lourenço 5, 1100-530 Lissabon
 Telefon:+351 21 887 6472
 Preisklasse:
 Küche:Mosambikische Küche
 Öffnungszeiten:Täglich von 09:00 bis 23:00 Uhr
 Bewertung:4,0 Sterne auf Tripadvisor

Champanheria do Largo

Manchmal liegt das Glück direkt um die Ecke. So war es bei der Champanheria do Largo: Wir mussten nur die Straße von unserer Unterkunft hinunter gehen und einmal abbiegen, dann waren wir auch schon da. Aufgefallen ist es uns, weil man auf der Straßenseite eine Wand voll aus Weingläsern sieht. Gerade beim Sonnenuntergang bricht sich das Licht ganz herrlich in den einzelnen Gläsern. Das Champanheria do Largo hat nur einen sehr kleinen Außenbereich, aber das macht nichts, denn auch innendrin war es wirklich gemütlich und bei warmen Temperaturen gut auszuhalten. 

 Adresse:Largo da Anunciada 20, 1150-269 Lissabon
 Telefon:+351 213 470 392
 Preisklasse:€€
 Küche:Portugiesisch, International
 Öffnungszeiten:Montag bis Samstag von 12:00 bis 00:00 Uhr
 Bewertung:4,5 Sterne auf Tripadvisor

Duque

Das Restaurant Duque ist so klein, das man eigentlich fast schon dran vorbeiläuft. Es hat gerade einmal 20 Sitzplätze, daher muss man entweder früh kommen oder reservieren. Man sitzt mit fremden Menschen Ellbogen an Ellbogen, was dafür sorgt, dass man bei gutem Essen und Wein wahnsinnig schnell ins Gespräch kommt. Die beiden Kellnerinnen waren jung, hatten aber alles im Griff und waren außerdem noch nett und freundlich – was will man mehr? Die Speisekarte ist klein, aber raffiniert.

 Adresse:Rua do Duque 5, 1200-158 Lissabon
 Telefon:+351 213 428 579
 Preisklasse:
 Küche:Portugiesisch
 Öffnungszeiten:Täglich von 12:00 bis 00:00 Uhr
 Bewertung:4,5 Sterne auf Tripadvisor

Oficina do Duque

Das Oficina do Duque ist etwas größer und bietet einen tollen Außenbereich mitten in einer Gasse. Man sitzt unter Schirmen zwischen zwei Häuserfluchten in einer Straße, in der keine Autos, keine Fahrräder und keine Tuk Tuks fahren dürfen. Neben uns saß ein Pärchen (offenbar Briten), die sich wild gestikulierend unterhalten haben, aber irgendwie hat das den Flair ausgemacht. Es war herrlich, den beiden zuzuschauen, und sie ließen sich auch nicht stören. Vom Bahnhof Rossio weht noch etwas Live-Musik ans Ohr, während die Holztische auf den Pflastersteinen wackeln. Tipp: Schoko-Mousse mit Olivenöl und Salz. Klingt merkwürdig? Ja, aber genial…

 Adresse:Calcada do Duque 43, 1200-155 Lissabon
 Telefon:+351 210 996 354
 Preisklasse:€€
 Küche:Portugiesisch, International
 Öffnungszeiten:Täglich von 15:00 bis 23:30 Uhr
 Bewertung:4,5 Sterne auf Tripadvisor

Pharmacia

Die Pharmacia haben wir an Julias Geburtstag besucht, weil wir viel darüber gelesen haben. Das Interieur erinnert wirklich komplett an eine altmodische Apotheke, selbst die Cocktailkarte wird als Beipackzettel in einer Medikamentenpackung geliefert. Am Essen hat uns gut gefallen, dass es darauf ausgelegt ist, dass man viele kleine Portionen bestellt und die dann mit allen am Tisch teilt. Da wir ja gerne neue Dinge probieren, war das genau das richtige für uns! Preislich ist es hier etwas teurer, aber es hat sich gelohnt. Klare Empfehlung!

 Adresse:Banys Nous 4 , 08002 Barcelona
 Telefon:+34 617 37 02 90
 Preisklasse:€€
 Küche:Spanisch, International
 Öffnungszeiten:Täglich von 09:00 bis 21:00 Uhr
 Bewertung:3,5 Sterne auf Tripadvisor

Nachtleben

Lissabon bietet ein unfassbar großes Angebot für alle Nachtschwärmer – von traditionellen Bars mit Fado-Musik über große Clubs mit verschiedenen Musikrichtungen bis hin zu kleinen Cocktailbars, die ganz interessante Mischungen anbieten. Das Nachtleben der Stadt beginnt sehr spät (oder früh), denn viele Bars machen vor 22:00 Uhr gar nicht erst auf. Einheimische sagen, dass die besten Parties erst in den frühen Morgenstunden beginnen – dazu können wir nichts beitragen, aber wir haben im Juni tolle Straßenparties gesehen, die einfach mal den ganzen Tag und die ganze Nacht gedauert haben.

Wir haben für euch aus Lissabon einen Tipp für eine richtig gute Cocktailbar und einen bekannten Fado-Club im Gepäck – für weitere Tipps solltet ihr euch einmal bei Olimar umsehen, dort gibt es tolle Tipps! Auf der Rua do Boavista gibt es übrigens noch weitere Cocktailbars, die auch einen guten Eindruck gemacht haben.

Arco da Velha

 

 Adresse:429, Rua de S. Paulo 184, Lissabon
 Preisklasse:€€
 Öffnungszeiten:Sonntag bis Donnerstag von 12:30 bis 00:00 Uhr
Freitag und Samstag von 12:30 bis 01:00 Uhr
 Bewertung:4,5 Sterne auf Tripadvisor

Clube de Fado

 

 Adresse:R. de São João da Praça 86, 1100-135 Lissabon
 Preisklasse:€€€
 Öffnungszeiten:Täglich von 20:00 bis 02:00 Uhr
 Bewertung:4,0 Sterne auf Tripadvisor

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