Madrid

Spanien

Eine Reise nach Madrid stand schon sehr lange auf unserer Wunschliste! Wir sind beide große Spanien Fans und wollten definitiv mal etwas abseits von Strand und Meer sehen. Was eignet sich da besser als ein Besuch in der spanischen Hauptstadt? Also packten wir unsere Koffer (wir sind erst später auf praktische Handgepäcks-Rucksäcke umgestiegen) und es ging für vier Tage nach Madrid!

Was wir unterschätzt haben: Das Wetter im Sommer. Wir waren im Juni vor Ort und es waren beinahe jeden Tag bis zu 41° Außentemperatur. Daher haben wir uns recht schnell an den spanischen Rhythmus  angepasst. Morgens eine große Runde gedreht, mittags zurück in die Unterkunft, um der schlimmsten Hitze aus dem Weg zu gehen, und dafür abends einfach länger aufbleiben und die etwas kühlere Nacht genießen. Hat super funktioniert!

Und wie hat uns Madrid nun gefallen? Richtig gut! Besser als Barcelona, abwechslungsreich und einfach mal was ganz anderes. Natürlich war es um diese Jahreszeit ganz schön voll, aber wir schaffen es irgendwie immer wieder, den größten Menschenmengen aus dem Weg zu gehen. Muss wohl unser geheimes Talent sein. Wie auch immer: Viel Spaß mit unserem Guide für Madrid!

Dieser Guide wurde im Januar 2020 zuletzt aktualisiert.

Klima in Madrid

Wenn ich darüber nachdenke, dass wir im Juni da waren und es im Juli noch heißer sein soll, dann empfehlen wir euch definitiv das Frühjahr oder den Herbst für eine Reise nach Madrid. Dann haben zwar manche Geschäfte und Restaurants andere Öffnungszeiten, dafür ist das Klima aber deutlich erträglicher als im Hochsommer – es gibt ja auch kein Strand oder Meer zum Abkühlen. Wenn man einen Blick auf die Statistiken wirft, wird klar: Der heißeste Monat in Madrid ist der Juli, gleichzeitig ist das auch der Monat mit dem geringsten Niederschlag. Angenehm mild ist es in Madrid das ganze Jahr über, sodass du ruhig auch mal über eine Reise in den Wintermonaten nachdenken kannst.

Lufttemperaturen

Niederschlagsmenge

Sonnenstunden

Regentage

Einreise & Zoll

Die Einreise von einem EU-Land nach Spanien unterliegt keinen besonderen Bestimmungen. Alleinreisende Minderjährige mit Personalausweis müssen zusätzlich eine elterliche Erlaubnis mitführen und diese auf Verlangen vorzeigen. Möchtet ihr euer Haustier mit nach Spanien nehmen, muss das Tier in Begleitung des Halters oder eines berechtigten Vertreters reisen, es muss ordentlich identifizierbar sein (z.B. Tätowierung oder Mikrochip) und einen Ausweis (EU-Heimtierausweis) mitführen. Darüberhinaus muss das Tier zum Reisezeitpunkt gegen Tollwut geimpft sein. Bis zu fünf Tiere dürfen maximal pro Person mitgeführt werden.

Reisedokumente

Personalausweis:
Reicht aus zur Einreise

Reisepass:
Nicht notwendig, wenn ein gültiger Personalausweis mitgeführt wird

Führerschein:
Der deutsche Führerschein ist ausreichend

Ein- und Ausfuhr von Waren

Die Ein- und Ausfuhr von Waren von und nach Madrid unterliegt den Bestimmungen der Europäischen Union. Auch wenn ihr von der Menge her unterhalb der Höchstgrenze bleibt, kann es natürlich sei, dass ihr stichprobenartig am Flughafen kontrolliert werdet.

» Zum Auswärtigen Amt
» Zu den Einfuhrbestimmungen der Europäischen Union

 

Währung & Preise

Wir hatten es im Guide für Benidorm schon mal erwähnt: Aus unserer Sicht ist Spanien ein recht günstiges Reiseland, selbst in Madrid kann man bei Unterkunft und Essen einiges sparen, wenn man etwas außerhalb unterwegs is(s)t und nicht gerade mitten im Stadtzentrum. Unsere Unterkunft war in Lavaplies und dort haben wir abends auch in der Regel gegessen, wodurch wir gut sparen konnten. Leider haben wir zu dieser Zeit unsere Reisekosten noch nicht dokumentiert, sodass wir an dieser Stelle nicht sagen können, wie viel Geld wir für die einzelnen Bereiche ausgegeben haben – dürfte aus unserer Sicht aber ähnlich wie in Benidorm gewesen sein.

In Madrid bezahlt man natürlich mit dem Euro. Im Stadtzentrum kann man gut mit Karte zahlen, weiter außerhalb war es wiederum etwas schwieriger, deshalb hatten wir immer Bargeld dabei. Geldautomaten sind aber überall auffindbar, das Abheben war kein Problem. Oftmals stehen die Automaten an einer gut besuchten Straße, daher in jedem Fall vorsichtig bei der PIN-Eingabe sein. Um persönlich in der Bank am Schalter Geld abzuheben, muss man den Reisepass vorzeigen (der normale Personalausweis reicht dabei nicht aus).

Telefonieren & Surfen

Seit 15. Juni 2017 kann man in der EU zum gleichen Preis wie zu Hause surfen, simsen und telefonieren. Euer Tarif läuft einfach wie abgeschlossen weiter, vollkommen egal ob ihr einen Vertrag oder eine Prepaid-Karte habt. Unter Umständen habt ihr im Ausland keinen so guten Empfang wie zuhause, weil z.B. euer Anbieter dort über keine gute Netzabdeckung verfügt. In dem Fall lohnt es sich darüber nachzudenken, eine örtliche Prepaid-SIM Karte zu kaufen. Die gängigsten Anbieter, die auch über eine gute Netzabdeckung verfügen, sind:

 AnbieterLeistungGrundpreisPreis für Datenvolumen
 Orange Mundo SIMPrepaid-SIM Karte mit Startguthaben10,00 Euro
(inkl. Startguthaben)
  • 2 GB Datenvolumen für 7,00 €
  • 4 GB Datenvolumen für 10,00 €
  • 6 GB Datenvolumen für 10,00 €
 hits mobilePrepaid-SIM Karte mit Startguthaben10,00 Euro
(inkl. Startguthaben)
  • 1,3 GB Datenvolumen für 7,90 €
  • 2 GB Datenvolumen für 13,90 €
  • 3,5 GB Datenvolumen für 24,90 €
 Movistar tarjetaPrepaid-SIM Karte mit Startguthaben10,00 Euro
(inkl. Startguthaben)
  • 600 MB Datenvolumen für 7,00 €
  • 1 GB Datenvolumen für 13,00 €

Orange Mundo SIM

Leistung:
Prepaid-SIM Karte mit Startguthaben

Grundpreis:
10,00 Euro (inkl. Startguthaben)

Preis für Datenvolumen:

  • 2 GB Datenvolumen für 7,00 €
  • 4 GB Datenvolumen für 10,00 €
  • 6 GB Datenvolumen für 10,00 €

hits mobile

Leistung:
Prepaid-SIM Karte mit Startguthaben

Grundpreis:
10,00 Euro (inkl. Startguthaben)

Preis für Datenvolumen:

  • 1,3 GB Datenvolumen für 7,90 €
  • 2 GB Datenvolumen für 13,90 €
  • 3,5 GB Datenvolumen für 24,90 €

Movistar tarjeta

Leistung:
Prepaid-SIM Karte mit Startguthaben

Grundpreis:
10,00 Euro (inkl. Startguthaben)

Preis für Datenvolumen:

  • 600 MB Datenvolumen für 7,00 €
  • 1 GB Datenvolumen für 13,00 €

Tipp: Travel WiFi Hotspot

Der Travel WiFi Hotspot von Huawai löst regelmäßig unsere Internetprobleme auf Reisen. Einfach eine Prepaid SIM-Karte mit Datenvolumen aus dem jeweiligen Land einlegen und schon könnt ihr zu Landeskonditionen lossurfen. Damit lässt sich im Vergleich zum eigenen Tarif aus Deutschland gerade im Ausland außerhalb der EU einiges sparen!

» Zum Travel WiFi Hotspot von Huawai

Einkaufen & Essen gehen

Wir haben uns in Madrid nahezu ausschließlich von Tapas ernährt, weil wir das System der kleinen Speisen in großer Auswahl einfach lieben! Preislich gibt es große Unterschiede, auch muss man aufpassen, dass man nicht versehentlich die Raciones bestellt (und dann hinterher vor einem unfassbar großen Berg an Essen sitzt…). Um unsere Unterkunft herum waren ein paar sehr kleine Tapas Bars, die wir ausprobiert haben. Teilweise wurde dort nicht mal englisch gesprochen, sodass wir uns wirklich mit Händen und Füßen verständigt haben – hat aber auch fast immer geklappt und macht Spaß. Probiert es einfach mal aus!

Tipp: Die richtige Kreditkarte auf Reisen

Ihr seid auf der Suche nach einer Kreditkarte, die zu eurem Leben und euren Reisegewohnheiten passt? Dann ist es wichtig, dass ihr euch vorher überlegt, was eure Kreditkarte abdecken soll und wo ihr sie einsetzen möchtet. Die beliebtesten Modelle sind die von der Santander und von der DKB.

» Zur Kreditkarte der DKB*
» Zur Kreditkarte der Santander*

Sprache & Sicherheit

In Madrid wird spanisch gesprochen. Wir kamen mit Englisch oftmals gut weiter, aber in den Vororten hatten wir Cafés und Tapas Bars, wo wir wirklich mit Händen und Füßen kommunizieren mussten, was uns echt überrascht hat. Vielleicht sollten wir das mal als Anregung nutzen, endlich den Spanischkurs zu machen, den wir schon so lange machen wollen..? Wenn ihr euch aber ausschließlich im touristischen Zentrum bewegt, sollte englisch ausreichen.

Zum Thema Sicherheit sagen wir hier auch das, was wir in Großstädten immer wieder predigen: Wertsachen immer sicher und unsichtbar am Mann/an der Frau tragen, in der Metro aufpassen und die Augen überall haben, dann musst du vor Diebstahl keine Angst haben. Unser Kameraequipment tragen wir nie in (mit Logo bedruckten) Kamerataschen mit uns herum, sondern im ganz normalen Daypack und in schwarzen Boxen, die man von außen nicht sieht. Wir waren mittlweile in vielen Großstädten und uns ist noch nie etwas passiert.

Sicherheit unterwegs

Damit ihr euch unterwegs ganz auf eure Reise konzentrieren könnt und euch nicht mit dem leidigen Thema Diebstahl beschäftigen müsst, haben wir hier einige praktische Dinge aus unserer Equipmentliste für euch:

» Bauchtasche mit RFID Blocker
» Wasser- und feuerfeste Dokumententasche
» Wasserdichter Rucksackschutz
» Karabinerhaken mit Drehverschluss

Sicherheit in der Unterkunft

In der Unterkunft solltet ihr euch zu jeder Zeit sicher und gut aufgehoben fühlen. Wenn ihr aber mal in einem Hostel mit Mehrbettzimmer gelandet seid oder die Gegend rund um eure Unterkunft (noch) nicht einschätzen könnt, hilft es, das Equipment noch mal extra zu sichern – vor allem, wenn es keinen Safe im Zimmer gibt. Dafür nutzen wir:

» Pacsafe
» Zahlenschloss
» Wiederverwendbare Kabelbinder

Notrufnummern

Polizei:
112 (gilt überall)
091 (nationale Polizei)
092 (lokale Polizei)

Feuerwehr:
112 oder 061

R-Gespräche nach Deutschland von öffentlichen Telefonen: 900 99 00 49

Deutsche Botschaft

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Madrid
Herr Wolfgang Doll, außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter

Telefon: +34 91 557 90 00

Adresse:
Calle de Fortuny 8
28010 Madrid, Spanien

Öffnungszeiten und Termine:
Nur nach vorheriger Terminvereinbarung von Montag bis Freitag von 9:00 bis 12:00 Uhr
Pass-und Personalausweisabholung (ohne Termin) von Montag bis Freitag von 9:00 bis 12:00 Uhr

» Zur Online-Terminvereinbarung

Tipp: Sprachkurs bei Babbel

Um euch optimal auf eure Reise vorzubereiten, könnt ihr einen kleinen Sprach-Crashkurs machen, der euch zumindest die Basics ausreichend vermittelt und euch nicht das Gefühl gibt, vollkommen aufgeschmissen zu sein. Die Kurse von Babbel gibt es in verschiedenen Stufen (mit und ohne Vorwissen) und zu verschiedenen Konditionen – da ist bestimmt auch für euch das richtige Modell dabei!

» Jetzt Sprachkurs auf Babbel starten!

Anreise

Zum ersten Mal sind wir nicht aus Deutschland angereist, sondern, da wir auf großer Iberia-Halbinsel-Tour waren, aus Lissabon. Das ging ganz bequem mit der Airline Iberia, die auch ab Deutschland in die spanische Hauptstadt fliegt. Alternativ bietet auch Air Europa gute Preise – und wurde 2020 auf Platz 3 der sichersten Airlines weltweit gewählt. Sind doch gute Argumente, oder?

Wir haben übrigens auch mal nach halbwegs zumutbaren Busverbindungen von Düsseldorf aus nach Madrid geschaut, aber nichts gefunden, wo man nicht mehrfach umsteigen muss. Unsere Erfahrungen mit Busfahren und umsteigen waren ja nicht so gut, sodass wir möglichst eine Direktverbindung bevorzugen würden. Wenn du weitere Anreisemöglichkeiten suchst, wirf doch mal einen Blick auf die Website Rome2Rio – hier findest du verschiedene Anreisemöglichkeiten für dein Wunschziel im direkten Preis- und Zeitvergleich.

Anreisemöglichkeiten

Mit dem Flugzeug:
Flughafen Madrid-Barajas

Mit dem Zug:
Madrid Atocha

Mit dem Bus:
Madrid Atocha Cercanias

Günstig nach Madrid

Zum Flughafen Madrid-Barajas könnt ihr von Düsseldorf aus zum Beispiel mit Iberia oder mit Air Europa fliegen. Günstige Verbindungen findet ihr hier:

» Zu Momondo
» Zu Skyscanner

 

Unterkunft

In Madrid gibt es gefühlt tausende von Unterkünften – da wir möglichst günstig, aber unbedingt in einem Hotel unterkommen wollten, fiel uns die Wahl aber recht einfach, denn so viele günstige Unterkünfte in der Nähe zum Zentrum gab es für unseren Reisezeitraum nicht. Das Hotel Mediodia liegt im Stadtteil Lavaplies in direkter Nähe zum Bahnhof Atocha, was eigentlich ein ziemlich guter Ausgangspunkt für alles war. Für das nächste Mal würden wir aber auch hier eine Ferienwohnung bevorzugen, mittlerweile sind wir einfach nicht mehr so die Hotelmenschen, weil wir uns lieber selbst verpflegen und die Freiheit der eigenen vier Wände auf Zeit bevorzugen. Für Hotelliebhaber ist das Hotel Mediodia aber auf jeden Fall zu empfehlen!

Über das Hotel

Das Hotel Mediodia bietet Dreibett-, Vierbett- und klassische Doppelzimmer in guter Ausstattung. Die Zimmer haben eine gute Größe, sind sauber und mit Klimaanlage ausgestattet, was bei 41° Außentemperatur wirklich eine Wohltat war. Hinter dem Hotel liegt ein großer Platz, auf dem der Markt und öfter auch Feierlichkeiten stattfinden, aber als wir angereist sind, wurde gerade alles abgebaut und dann war nichts mehr zu hören oder zu sehen.

Wir waren für den Preis mit dem Zimmer absolut zufrieden. Sauberkeit ist für uns ja immer wieder das A und O und hier gab es absolut nichts mehr zu beanstanden. Ausreichend Stauraum für Gepäck ist übrigens vorhanden (und wir müssen es wissen, wir waren ja mit 2 Koffern à 20 Kilogramm unterwegs… aber das ist eine andere Geschichte!).

Die Lage

Ohne dass wir es wussten, haben wir uns im Künstlerdreieck einquartiert. Um die Unterkunft herum waren einige Museen, unter anderem das Museum Reina Sofia, das Prado und das Thyssen-Bornemisza. Außerdem gab es eine Metro-Station direkt vor dem Haus und auf der anderen Straßenseite war der Fernbahnhof Madrid Atocha. Insgesamt eine perfekte Lage für uns, weil wir sowieso ein Metro-Ticket hatten und dann einfach mit der Metro morgens in die Stadt gefahren sind. Würden wir wieder buchen, weil es sich preislich wirklich bemerkbar gemacht hat.

In aller Kürze

  • Eigenes Badezimmer
  • Klimaanlage
  • Handtücher und Bettwäsche
  • Kostenlose Pflegeprodukte
  • WLAN
  • Flachbild-Fernseher (mit deutschem Fernsehen)
  • Föhn
  • Aufzug
  • Heizung
  • 24-Stunden-Rezeption
  • Kühlschrank
  • Safe im Zimmer

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Mobilität vor Ort

Madrid ist ziemlich groß, deshalb ist aus unserer Sicht ein Ticket für die Metro wichtig. Wir haben uns in der spanischen Hauptstadt so viel damit bewegt wie sonst nirgends, selbst in London war es weniger. Das liegt aber auch daran, dass die Sehenswürdigkeiten über die ganze, riesige Stadt verteilt sind. Wenn man alle sehen will und sich nicht nur in einem bestimmten Bereich der Stadt aufhalfen will, dann macht das Ticket Sinn – ein Ticket für die Zone A reicht aber definitiv aus!

Insgesamt funktioniert das Metro-Fahren sehr gut, überall gibt es Automaten, wo man Einzelfahrscheine kaufen oder die Multi Card wieder aufladen kann und die Haltestellen sind auch wirklich überall in der Stadt verteilt. Das Ticketsystem ist etwas undurchsichtig, aber mit ein bisschen Recherche steigt man dahinter. Damit ihr nicht lange suchen müsst, sondern direkt von den besten Ticketmöglichkeiten profitieren könnt, haben wir in unserem ÖPNV-Hinweis alles Wichtige für euch zusammengestellt.

Auto mieten

In Madrid könnt ihr euch günstig für ein paar Tage einen Mietwagen leihen, um außerhalb der Stadt bequem von A nach B zu kommen. Wenn ihr eure Unterkunft mitten in der Stadt habt, solltet ihr darauf achten, euch frühzeitig Gedanken um die Parksituation zu machen, denn die Straßen sind teilweise eng und öffentliche Parkplätze in der Gegend sehr teuer.

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Roller mieten

Mit dem deutschen Führerschein der Klasse B könnt ihr ein klassisches Moped mit bis zu 50 ccm mieten. Zur Auswahl stehen häufig Benzin- und auch Elektromotoren. Plant ihr zu zweit auf dem Moped zu fahren, solltet ihr das direkt bei der Buchung angeben, dann bekommt ihr (manchmal gegen Aufpreis) noch einen zweiten Helm dazu. Auch in Spanien herrscht Helmpflicht und wir empfehlen euch in jedem Fall, euch jederzeit daran zu halten.

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Taxi fahren

In Spanien werden die Taxitarife behördlich von den Städten oder Landkreisen festgelegt und dürfen formal weder über- noch unterschritten werden. Die klassischen Taxis in Madrid sind weiß mit einem roten Querstreifen auf der Tür. Ob das Taxi noch frei ist, seht ihr daran, ob das Licht auf dem Dach grün ist. Taxifahrer dürfen in Madrid nur mit Lizenz fahren; schwarze Schafe könnt ihr daher ganz leicht erkennen, indem ihr sie nach ihrer Lizenznummer fragt. Damit sind sie in der Regel schon verschreckt.

Gebühren für Taxen

Tagsüber:
Grundgebühr: 2,50 €
Danach jeder Kilometer 1,10 €

Nachts (21:00 bis 07:00 Uhr):
Grundgebühr: 3,10 €
Danach jeder Kilometer 1,30 €

In Madrid ist auch Uber vertreten – sowohl für seinen Fahrdienst als auch mit UberEats, dem Essensbestellservice, der so ähnlich wie Grab funktioniert. Wenn ihr lieber von einem ortskundigen Einheimischen gefahren werden möchtet, ist das vielleicht eine Alternative für euch.

ÖPNV

Das Ticketsystem für den öffentlichen Nahverkehr in Madrid ist gar nicht so übersichtlich, was an den beiden Zonen und den vielen Tickettarifen liegt. Die aus unserer Sicht wichtigsten für einen Kurztrip nach Madrid haben wir nachfolgend zusammengestellt:

Touristenticket Zone A:
Die Zone A umfasst die ganze Stadt Madrid, damit könnt ihr die wichtigsten Sehenswürdigkeiten besuchen und seid jederzeit mobil. Auch der Flughafen ist an diese Zone angebunden. Für das Touristenticket ist die MultiCard nötig (ähnlich wie die Oyster Card für London), die einmalig 2,50 € kostet und an den Automaten in der Metro erhältlich ist.

Ticketpreise:
Erwachsene / 1 Tag: 8,40 €
Erwachsene / 3 Tage: 18,40 €
Erwachsene / 5 Tage: 26,80 €

Kinder bis 11 Jahre / 1 Tag: 4,20 €
Kinder bis 11 Jahre / 3 Tage: 9,20 €
Kinder bis 11 Jahre / 5 Tage: 13,40 €

Hinweis: Kinder unter 4 Jahren können die Metro kostenlos benutzen.

Nützliche Links

Für die zahlreichen Ticketmöglichkeiten und Verbindungen haben wir euch hier einige praktische Links rausgesucht, die euch dabei helfen, euch vor Ort zurecht zu finden:

» Informationen zu Tages- und Mehrtagestickets (Deutsch)
» Metroplan zum Download
» Fahrplanauskunft (englisch)

Nützliche Apps für den ÖPNV in Madrid

» Citymapper
» moovit
»Madrid Metro Bus

Sightseeing & Aktivitäten

In Madrid gibt es nicht nur viele Sehenswürdigkeiten, sondern auch einige Museen, die zu den schönsten der Welt zählen und zahlreiche wichtige Ausstellungen beherbergen. Es braucht definitiv mehr als ein langes Wochenende, um alles zu sehen, deshalb solltet ihr euch schon vorher überlegen, wo ihr den Schwerpunkt eurer Reise hin verlagern möchtet. Wenn ihr beispielsweise viele Museen sehen möchtet, solltet ihr euch eine Unterkunft in Lavaplies suchen; wenn euch die Sehenswürdigkeiten wichtiger sind, sucht eher nach etwas günstigem im Zentrum.

Jenachdem wie viel ihr sehen möchtet, lohnt sich vielleicht eine Madrid Card für euch. Diese ist zwar ziemlich teuer, aber ihr könnt viele Sehenswürdigkeiten und Museen gratis oder rabattiert besuchen, manchmal lohnt es sich schon, wenn ihr pro Tag drei Besuche einplant. Auf Wunsch könnt ihr die Madrid Card auch mit einem kombinierten Metro-Ticket kaufen, dann spart ihr dabei unter Umständen auch noch mal. Ihr könnt die Madrid Card am Flughafen an der Touristeninformation kaufen oder hier online bestellen*.

» Madrid Card bei GetYourGuide kaufen*

Sehenswertes

An dieser Stelle kommen wie immer die Dinge, die uns wirklich am allerbesten gefallen haben und die wir euch empfehlen können – alle anderen klassischen Sehenswürdigkeiten findet ihr ja über Google schneller, als wir sie hier aufschreiben können.

Kristallpalast

Absolut empfehlenswert, vor allem bei 40° im Schatten: Der Kristallpalast im Parque del Retiro. Sehr viele Leute haben sich den Palast von außen angeguckt, aber es lohnt sich noch mal mehr reinzugehen. Das ganze Glas, die Säulen und die einfach sehr filigrane Arbeit ist wirklich beeindruckend. Das ganze Gebäude ist aus Glas und Gusseisen und wurde 1887 anlässlich der Philippinen-Ausstellung errichtet – es war gleichzeitig das erste Mal, dass diese Materialien in Madrid für ein Gebäude verwendet wurden, das kein industrielles Gebäude war.

Früher wurde er als Wintergarten für tropische Pflanzen genutzt, die sonst im heißen madrider Klima eingegangen wären, heute benutzt man ihn vorrangig für Konzerte und Ausstellungen. Als wir dort waren, gab es sozusagen nur die Grundmauern zu sehen, weil gerade nichts ausgestellt war. Zum Palast gehört ein künstlich angelegter See und eine Höhle, die besichtigt werden kann. Der Eintritt in den Kristallpalast ist frei.

Tempel von Debod

Der Tempel von Debod war unser Lieblingsplatz in ganz Madrid. Er steht etwas erhöht auf einem Hügel und wir hatten das Glück, ihn im Sonnenuntergang zu sehen – zwar zusammen mit gefühlt 1.000 anderen Menschen, aber trotzdem war es wirklich schön. Die Geschichte zum Tempel haben wir erst später erfahren, aber die ist durchaus interessant:

Der Tempel von Debod ist ein altägyptisch-unternubischer Tempel, der ursprünglich 15 Kilometer südlich von Philae am Ufer des Nils stand. Durch den Bau eines Staudamms im Jahr 1960 bestand die Gefahr, dass der Tempel geflutet wird, also startete die UNESCO für den Tempel und weitere Monumente einen Hilfsaufruf. Zur Anerkennung der Hilfe Spaniens bei der Rettung des Tempels von Abu Simbel schenkte die ägyptische Regierung den Tempel von Debod im Jahre 1968 an Spanien und baute ihn 1970 in Madrid wieder auf. Originaler Tempel, anderer Standort – spannende Idee!

Friedhof von San Isidro

Ziemlich ungewöhnlicher Sightseeing-Tipp, wissen wir. Aber: Der Cementerio de San Isidro war ein Tipp, den wir auf einem anderen Blog gefunden haben und den wollen wir euch nicht vorenthalten. Zuerst allerdings der Hinweis: Es handelt sich tatsächlich um einen richtigen, echten, offiziellen Friedhof, der in Benutzung ist, sodass man dort auch auf Trauergemeinschaften trifft oder Menschen, die das Grab von Freunden oder Verwandten pflegen. Daher ist es für uns selbstverständlich, dass wir uns respektvoll verhalten und nicht einfach so wahllos irgendwelche Gräber fotografieren.

Warum man hier trotzdem hingehen sollte: Der Friedhof liegt erhöht über der Stadt, sodass man an vielen Stellen einen richtig schönen Ausblick über die Stadt erhält! Noch dazu ist es ganz ruhig, keine Menschen und auch kein Lärm der Stadt dringt hier hoch. Es war eine angenehme Abwechslung zum trubeligen Großstadtflair. Der zweite Grund: Die teilweise monumentalen Grabstätten, die schon sehr alt sind. Die Mausoleen können sich wirklich sehen lassen, sind prunkvoll gearbeitet und kaum verblasst, obwohl wir Gräber gesehen haben, die schon über 300 Jahre alt waren. Wirklich interessant – und ein paar bekannte Namen sind auch zu finden! Viel Spaß bei der Suche.

Weitere Sehenswürdigkeiten

Bei der großen Anzahl an Sehenswürdigkeiten schafft man es aus unserer Sicht nicht, alles an einem langen Wochenende zu sehen, dafür muss man sich schon mehr Zeit nehmen. Vor allem in den Sommermonaten, wenn man wegen der Hitze mittags eigentlich so gut wie gar nicht raus kann. Was ihr in Madrid alles sehen könnt:

  • Plaza Mayor
  • Palacio Real
  • Parque del Retiro
  • Puerta del Sol
  • Gran Via
  • Almudena Kathedrale
  • Plaza de Cibeles
  • Estadio Santiago Bernabéu
  • Plaza de Espana
  • Plaza de Oriente
  • Puerta de Alcala

Museen

Wir sind immer noch keine Museumsgänger geworden, aber trotzdem sind wir natürlich an dem ein oder anderen vorbei gelaufen. Allein schon deshalb, weil die Gebäude oftmals ein ganz besonderer Hingucker sind, bleiben wir stehen und schauen ein zweites Mal hin. Welche Museen ihr euch in Madrid nicht entgehen lassen solltet, wenn ihr Kunstliebhaber seid:

  • Museo del Prado
  • Museo Thyssen-Bornemisza
  • Museo Reina Sofia
  • Caixa Forum Madrid
  • Museo Sorolla
  • Museo Naval de Madrid
  • Museo Arqueologico

Restaurants

Tapas! Und Schokolade. So lässt sich unser Essen in Madrid ganz gut zusammenfassen. Es war ausnahmslos immer lecker und es gab eine große Auswahl. In der Regel bestellen wir bei den Tapas immer so vier bis fünf kleine Portionen und teilen dann alles unter uns auf – dabei können wir dann immer etwas neues probieren, sodass wir an jedem Abend etwas anderes haben!

Wenn ihr probieren und kleine Portionen auch so gerne mögt wie wir, dann macht auf jeden Fall einen Abstecher zum Mercado de San Miguel, da gibt es mit Abstand die größte Auswahl. Alternativ könnt ihr auch in die Calle de la Cava Baja gehen, das ist die „Tapas-Straße“ von Madrid. Hier gibt es viele kleines Bars und Läden, die sich alle auf etwas anderes spezialisiert haben. Hier werdet ihr garantiert satt!

Miranda

Da wir in der Unterkunft kein Frühstück mitgebucht hatten, haben wir uns nach einer günstigen Möglichkeit in der Nähe erkundigt. So kamen wir auf das Miranda: Leckeres, großes Frühstück mit allem drum und dran für wirklich wenig Geld! Für uns ein absoluter Glückstreffer, zumal uns das Ambiente auch noch richtig gut gefallen hat. Würden wir definitiv wieder hingehen. Abends soll es übrigens tolle Cocktails geben, das haben wir aber nicht überprüft.

 Adresse:Calle de las Huertas, 29, 28014 Madrid
 Telefon:+34 910 52 46 65
 Preisklasse:
 Küche:Spanisch, International
 Öffnungszeiten:Täglich von 08:00 bis 02:00 Uhr
 Bewertung:3,5 Sterne auf Tripadvisor

Mercado de San Miguel

Zugegeben, der Mercado de San Miguel steht in jedem Reiseführer – aber das zu Recht! Hier gibt es eine große Auswahl an spanischen und internationalen Leckereien in kleiner Tapas-Größe, sodass man sich quasi erst einmal durchprobieren kann, bevor man sich für ein Gericht entscheidet. Die Zutaten sahen alle richtig frisch und gut aus, für Weinliebhaber gibt es auch ein großes Angebot an Weinen aus der Region. Das einzige, was mich gestört hat: Der penetrante Fischgeruch, ich mag einfach keinen Fisch und das war schon streng.

 Adresse:Plaza de San Miguel, S/N, 28005 Madrid
 Telefon:+34 915 42 49 36
 Preisklasse:
 Küche:Spanisch, International
 Öffnungszeiten:Sonntag bis Donnerstag von 10:00 bis 00:00 Uhr
Freitag und Samstag von 10:00 bis 01:00 Uhr
 Bewertung:4,5 Sterne auf Tripadvisor

San Ginés Chocolateria

San Ginés war ein Tipp von Freunden, den wir vor der Reise erhalten haben. Nachdem wir in Barcelona ja schon in den Genuss von richtig guten Churros gekommen waren, war klar, dass wir dort hingehen mussten! Und wir wurden nicht enttäuscht: Es gibt Churros in allen Größen und Formen und eine wirklich leckere, nicht zu bittere Schokoladensoße. Wer auch hingehen möchte: Erst reingehen und bezahlen, dann einen Tisch suchen und Platz nehmen. Der Kellner wird euch finden, auch wenn ihr keine Ahnung haben werdet, wie er das macht.

 Adresse:13 Rue des Francs-Bourgeois, 67000 Strasbourg
 Telefon:+33 3 88 16 26 69
 Preisklasse:
 Küche:International
 Öffnungszeiten:Montag bis Samstag von 08:45 bis 21:30 Uhr
Sonntag von 09:45 bis 16:00 Uhr und 17:45 bis 20:30 Uhr
 Bewertung:4,0 Sterne auf Tripadvisor

Nachtleben

Obwohl wir uns im Vorfeld eigentlich überlegt hatten, mindestens einmal feiern zu gehen, hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht – es war einfach viel zu heiß. Dennoch kann man in Madrid besonders gut ausgehen, gerade für Freunde von Housemusik gibt es hier einige Clubs zu entdecken. Wir wollen euch nicht vorenthalten, was wir uns damals rausgesucht und zumindest mal angesehen haben.

Goya Social Club

 

 Adresse:Calle de Goya, 43, 28001 Madrid
 Preisklasse:€€
 Öffnungszeiten:Donnerstag bis Sonntag von 00:00 bis 06:00 Uhr
 Bewertung:3,5 Sterne auf Tripadvisor

Liberty Supper Club

 

 Adresse:Calle de Juan Bravo, 31, 28006 Madrid
 Preisklasse:€€
 Öffnungszeiten:Donnerstag bis Samstag von 21:00 bis 05:00 Uhr
 Bewertung:3,5 Sterne auf Facebook

Weitere Reiseziele:

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2017 haben wir diese wunderschöne Stadt ins Herz geschlossen – und 2019 sind wir zum Überwintern wieder hier gewesen. Es war ein bisschen wie nach Hause kommen.

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