Sintra

Portugal

Sintra ist ein Ort und eine Region, die sich auf der Weltkarte etwa links oben von Lissabon befindet. Das ganze Gebiet zeichnet sich durch eine abwechslungsreiche Landschaft aus, in der man sowohl wandern als auch am Strand liegen kann. Rund ein Drittel der Region gehören zum Naturschutzpark Sintra-Cascais.

Wir haben Sintra zwei mal besucht: Bei unserer ersten Reise waren wir sowohl in der Stadt als auch auf der Serra de Sintra, um das Castelo dos Mouros und den Palacio Nacional da Pena zu besichtigen. Wir sind den Weg zu Fuß gegangen, obwohl so ziemlich jeder andere Taxis, Tuk Tuks und private Transfers bevorzugt hat. Dafür haben wir echt einmalige Blicke auf die beiden Sehenswürdigkeiten Castelo dos Mouros und Palacio Nacional da Pena erhalten!

Beim zweiten Mal waren wir im Nationalpark und haben die Cabo da Roca besichtigt, den westlichsten Punkt des europäischen Festlandes. Natürlich war es hier von Touristen überlaufen, obwohl wir im Januar da waren, aber es hat sich trotzdem gelohnt – allein die beeindruckende Landschaft werden wir wohl nicht so schnell wieder vergessen.

Auch diesmal haben wir für euch aus unseren Besuchen einen Mini-Guide zusammengestellt, der euch dabei helfen kann, eine Reise nach Sintra zu planen. Wir wünschen wie immer viel Spaß beim Lesen!

Dieser Guide wurde im Februar 2020 zuletzt aktualisiert.

Klima in Sintra

Wir kennen Sintra sowohl im Juni als auch im Januar und können sagen: Warm! Im Januar gab es einen ordentlichen Wind an der Küste von Cabo da Roca, während es im Juni eine nur angenehme Briese war. In jedem Fall  solltet ihr euch eine Jacke mitnehmen, im Sommer reicht eine leichte Jacke gegen Wind und im Winter war das Mittel der Wahl eine Fleecejacke mit hohem Kragen. Wer Sintra bei so richtig warmem Wetter erleben will, um auch die Strände in vollem Umfang genießen zu können, der sollte seinen Besuch am besten im August planen – mildes Wanderwetter findet man hier gut im Oktober oder im Frühjahr.

Lufttemperaturen

Wassertemperaturen

Sonnenstunden

Regentage

Einreise & Zoll

Die Einreise von einem EU-Land nach Portugal unterliegt keinen besonderen Bestimmungen. Alleinreisende Minderjährige mit Personalausweis müssen zusätzlich eine elterliche Erlaubnis mitführen und diese auf Verlangen vorzeigen. Möchtet ihr euer Haustier mit nach Portugal nehmen, muss das Tier in Begleitung des Halters oder eines berechtigten Vertreters reisen, es muss ordentlich identifizierbar sein (z.B. Tätowierung oder Mikrochip) und einen Ausweis (EU-Heimtierausweis) mitführen. Darüberhinaus muss das Tier zum Reisezeitpunkt gegen Tollwut geimpft sein. Bis zu fünf Tiere dürfen maximal pro Person mitgeführt werden.

Reisedokumente

Personalausweis:
Reicht aus zur Einreise

Reisepass:
Nicht notwendig, wenn ein gültiger Personalausweis mitgeführt wird

Führerschein:
Der deutsche Führerschein ist ausreichend

Ein- und Ausfuhr von Waren

Die Ein- und Ausfuhr von Waren von und nach Sintra unterliegt den Bestimmungen der Europäischen Union. Auch wenn ihr von der Menge her unterhalb der Höchstgrenze bleibt, kann es natürlich sein, dass ihr stichprobenartig am Flughafen kontrolliert werdet.

» Zum Auswärtigen Amt
» Zu den Einfuhrbestimmungen der Europäischen Union

Währung & Preise

Sintra ist aus unserer Sicht recht günstig zu bereisen, sowohl was Essen als auch die Unterkunft angeht. Für ein ordentliches Restaurant haben wir für zwei Personen mit Getränken nie mehr als 40,00 € bezahlt. Dafür haben wir immer gut gegessen, von einheimischer Küche bis internationale Fusion-Küche war alles dabei. Wenn ihr offen für Neues seid, dann ist Portugal definitiv ein Schlaraffenland.

Von Deutschland aus ist die Anreise nach Sintra recht teuer, weshalb wir von Eindhoven nach Lissabon geflogen sind. Dadurch haben wir fast die Hälfte beim Flugpreis gespart. Vor Ort selbst sind sowohl der ÖPNV, Freizeitaktivitäten, Shoppen und Nahrung durchaus bezahlbar. Sehenswürdigkeiten bewegen sich im eher mittleren Segment. Wie fast überall gibt es auch übertrieben teure Sehenswürdigkeiten oder Dienstleistungen (z.B. die Urkunde für den Besuch in Cabo da Roca). Oftmals kann man sich diese Dinge auch sparen.

Praktisch: Auch hier bezahlt man mit dem Euro und muss keine Fremdwährung mit sich rumschleppen. Geldautomaten sind in Sintra Stadt kein Problem, außerhalb wird’s schon schwieriger, daher sollte man immer ein kleines Polster an Bargeld bei sich tragen.

Telefonieren & Surfen

Seit 15. Juni 2017 kann man in der EU zum gleichen Preis wie zu Hause surfen, simsen und telefonieren. Euer Tarif läuft einfach wie abgeschlossen weiter, vollkommen egal ob ihr einen Vertrag oder eine Prepaid-Karte habt. Unter Umständen hat man im Ausland keinen so guten Empfang wie zuhause, weil z.B. euer Anbieter dort über keine gute Netzabdeckung verfügt. In dem Fall lohnt es sich darüber nachzudenken, eine örtliche Prepaid-SIM Karte zu kaufen. Die gängigsten Anbieter, die auch über eine gute Netzabdeckung verfügen, sind:

 Anbieter Leistung Grundpreis Preis für Datenvolumen
 NOS Prepaid-SIM Karte keiner
  • 3GB für 15,00 €, 60 Tage gültig
  • unbegrenztes Datenvolumen für 15,00 €, gültig für 15 Tage
 MEO  Prepaid-SIM Karte keiner
  • 15 GB für 15,00 €, 15 Tage gültig
  • unbegrenztes Datenvolumen für 25,00 €, gültig für 90 Tage
 Vodafone Go Prepaid-SIM Karte  keiner
  • 10 GB für 15,00 €, gültig für 3 Tage

NOS

Leistung:
Prepaid-SIM Karte

Grundpreis:
keiner

Preis für Datenvolumen:

  • 3GB für 15,00 €, 60 Tage gültig
  • unbegrenztes Datenvolumen für 15,00 €, gültig für 15 Tage

MEO

Leistung:
Prepaid-SIM Karte 

Grundpreis:
keiner

Preis für Datenvolumen:

  • 15 GB für 15,00 €, 15 Tage gültig
  • unbegrenztes Datenvolumen für 25,00 €, gültig für 90 Tage

Vodafone Go

Leistung:
Prepaid-SIM 

Grundpreis:
keiner

Preis für Datenvolumen:

  • 10 GB für 15,00 €, gültig für 3 Tage

Tipp: Travel WiFi Hotspot

Der Travel WiFi Hotspot von Huawai löst regelmäßig unsere Internetprobleme auf Reisen. Einfach eine Prepaid SIM-Karte mit Datenvolumen aus dem jeweiligen Land einlegen und schon könnt ihr zu Landeskonditionen lossurfen. Damit lässt sich im Vergleich zum eigenen Tarif aus Deutschland gerade im Ausland außerhalb der EU einiges sparen!

» Zum Travel WiFi Hotspot von Huawai

Einkaufen & Essen gehen

Von unserem ersten Besuch in Sintra haben wir unsere Kosten nicht festgehalten, beim zweiten Mal war es nur Cabo da Roca, wovon wir berichten können. Hier hat uns die An- und Abreise mit dem Bus 13,40 € gekostet und das Mittagessen im Restaurant lag bei 12,00 € für zwei Personen. Die Kosten für das Essen decken sich mit unserem ersten Eindruck, wo wir in Sintra in einem Restaurant gegessen haben, das uns gut gefallen hat und ebenfalls nicht sonderlich teuer war. Abseits der Hotspots kann man immer Geld sparen! Wir waren allerdings nicht in Sintra, um einzukaufen, sodass wir zu den Supermarktpreisen nichts sagen können. Aber: In Lissabon war die Supermarktkette Minipreço sehr günstig, davon gibt es in Sintra auch Geschäftsstellen.

Tipp: Die richtige Kreditkarte auf Reisen

Ihr seid auf der Suche nach einer Kreditkarte, die zu eurem Leben und euren Reisegewohnheiten passt? Dann ist es wichtig, dass ihr euch vorher überlegt, was eure Kreditkarte abdecken soll und wo ihr sie einsetzen möchtet. Die beliebtesten Modelle sind die von der Santander und von der DKB.

» Zur Kreditkarte der DKB*
» Zur Kreditkarte der Santander*

Sprache & Sicherheit

In Sintra wird Portugiesisch gesprochen. Wir sprechen die Sprache beide nicht und haben uns durchgehend mit Englisch durchgeschlagen, was überall gut geklappt hat. Bei den Sehenswürdigkeiten gab es meistens auch einen deutschen Flyer, wer also noch ein bisschen was über die Geschichte lesen möchte, hat hier keine Probleme. Die Führung, die wir durch den Palacio Nacional da Pena mitgemacht haben, war komplett auf Englisch. Da wir so eine große Gruppe waren, konnten wir nicht so wahnsinnig viel verstehen. Es gibt auch einen Audioguide, den würden wir empfehlen. So ist man unabhängiger und muss nicht der Gruppe durch die teilweise engen Gänge hinterherjagen.

In Sintra haben wir uns zu keiner Zeit unsicher gefühlt, obwohl Sintra eine touristische Hochburg ist. Wir hatten außerdem das Gefühl, dass es hier nicht ganz so viel Panikmache vor Taschendiebstahl gibt wie vielleicht sonst überall in Großstädten oder touristischen Hot Spots. Unsere Technik war ohne Schloss im Rucksack verstaut und den haben wir auch mal fünf Minuten aus den Augen gelassen. Sollte man allgemein zwar nie machen, uns ist aber nichts passiert.

Sicherheit unterwegs

Damit ihr euch unterwegs ganz auf eure Reise konzentrieren könnt und euch nicht mit dem leidigen Thema Diebstahl beschäftigen müsst, haben wir hier einige praktische Dinge aus unserer Equipmentliste für euch:

» Bauchtasche mit RFID Blocker
» Wasser- und feuerfeste Dokumententasche
» Wasserdichter Rucksackschutz
» Karabinerhaken mit Drehverschluss

Sicherheit in der Unterkunft

In der Unterkunft solltet ihr euch zu jeder Zeit sicher und gut aufgehoben fühlen. Wenn ihr aber mal in einem Hostel mit Mehrbettzimmer gelandet seid oder die Gegend rund um eure Unterkunft (noch) nicht einschätzen könnt, hilft es, das Equipment noch mal extra zu sichern – vor allem, wenn es keinen Safe im Zimmer gibt. Dafür nutzen wir:

» Pacsafe
» Zahlenschloss
» Wiederverwendbare Kabelbinder

Notrufnummern

Notruf:
112 (gilt überall)

Feuerwehr:
21 342 22 22 oder 21 392 47 00

Polizei:
21 358 83 00

R-Gespräche nach Deutschland von öffentlichen Telefonen: 900 99 00 49

Deutsche Botschaft

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Lissabon
Dr. Martin Ney, außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter

Telefon: +351 21 881 02 10
Bereitschaftsdienst für Notfälle: +351 96 580 80 92

Adresse:
Campo dos Mártires da Pátria 38
1169-043 Lissabon

Öffnungszeiten und Termine:
Telefondienst der Botschaft:
Montag bis Donnerstag von 07:30 bis 16:45 Uhr
Freitag von 07:45 bis 13:45 Uhr

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag von 09:00 bis 12:00 Uhr

Tipp: Sprachkurs bei Babbel

Um euch optimal auf eure Reise vorzubereiten, könnt ihr einen kleinen Sprach-Crashkurs machen, der euch zumindest die Basics ausreichend vermittelt und euch nicht das Gefühl gibt, vollkommen aufgeschmissen zu sein. Die Kurse von Babbel gibt es in verschiedenen Stufen (mit und ohne Vorwissen) und zu verschiedenen Konditionen – da ist bestimmt auch für euch das richtige Modell dabei!

» Jetzt Sprachkurs auf Babbel starten!

Anreise

Nach Sintra kommt man richtig gut! Wir sind immer von Lissabon aus hingefahren, das geht mit dem Zug etwa in 40 Minuten. Vom Bahnhof aus hat man dann die Möglichkeit, entweder mit dem Bus zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu fahren, sich ein Tuk Tuk mit Fahrer oder einen Mietwagen zu mieten. Wir haben alles ganz unkompliziert zu Fuß gemacht. Nach Cabo da Roca kannst du von Lissabon aus auch über Cascais fahren, da der Bus von Cascais nach Sintra fährt und Cabo da Roca so ziemlich auf der Hälfte der Strecke ist. Ist eigentlich nicht zu verfehlen. Wie genau du zum Cabo da Roca kommst, haben wir unter „Ausflüge“ für dich zusammengefasst.

Zum Flughafen Humberto Delgado Lissabon könnt ihr von Düsseldorf aus zum Beispiel mit TAP fliegen, das ist aber richtig teuer. Wir sind von Eindhoven aus mit Transavia geflogen und konnten so trotz Kosten für die Fahrt und Parkhaus noch einiges sparen. Eine gute Übersicht über verschiedene Flugangebote könnt ihr euch bei Momondo oder bei Skyscanner verschaffen:

» Zu Momondo
» Zu Skyscanner

Unterkunft

Wir haben in Sintra nicht übernachtet, aber nach passenden Unterkünften recherchiert, weil unsere Reisepläne eigentlich ganz anders aussahen. Daher möchten wir euch nicht vorenthalten, welche drei Unterkünfte wir auf dem Schirm hatten:

» Chalet Saudade*
» Portuguese Hostel*
» Sintra Cozy Suite*

Wenn ihr lieber selbst suchen möchtet, findet ihr auf Booking.com* eine Liste mit den Unterkünften in Sintra.

Mobilität vor Ort

In Sintra lohnt es sich, entweder einen Mietwagen zu nehmen oder mit dem Taxi bzw. Uber zu fahren. Wir haben zwar alles mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln geschafft, aber diese waren gegen Nachmittag doch recht voll – wer damit Probleme hat, sollte Sintra und auch Cabo da Roca auf eigene Faust erkunden.

Was in Lissabon und Sintra weit verbreitet ist, sind die Tuk Tuks. In Sintra stehen die lustigen Gefährte samt Fahrer am Bahnhof und werben mit Rundfahrten oder auch nur der Strecke hoch zum Schloss, was gerade für diejenigen, die nicht gut zu Fuß sind oder einfach keine Lust auf Laufen haben, sicherlich eine interessante Alternative ist. Wir hatten in Lissabon einen Tuk Tuk Fahrer und haben mit ihm eine Tour gemacht – dazu findest du bald mehr in unseren Lissabon-Reisetipps.

Ansonsten sind Taxi und auch Uber eine gute Alternative. Uber ist in Portugal beliebt und weit verbreitet. Wir haben von Lissabon aus einmal eine Tour gemacht (auch das wirst du im entsprechenden Artikel finden) und wollten auch von Cabo da Roca aus mit dem Uber zurückfahren, aber dann stand tatsächlich der Bus vor unserer Nase, weshalb wir drauf verzichtet haben. Aber ansonsten eine gute Idee!

Auto mieten

In Sintra könnt ihr euch günstig für ein paar Tage einen Mietwagen leihen, um auch außerhalb der Stadt bequem von A nach B zu kommen. Für einige Sehenswürdigkeiten (z.B. Praia da Ursa oder Convento dos Capuchos) braucht ihr in jedem Fall ein Auto, da dort keine öffentlichen Busse und Bahnen hinfahren.

» Jetzt günstigen Mietwagen finden auf sixt.de*

Roller mieten

Mit dem deutschen Führerschein der Klasse B könnt ihr ein klassisches Moped mit bis zu 50 ccm mieten. Zur Auswahl stehen häufig Benzin- und auch Elektromotoren. Plant ihr zu zweit auf dem Moped zu fahren, solltet ihr das direkt bei der Buchung angeben, dann bekommt ihr (manchmal gegen Aufpreis) noch einen zweiten Helm dazu. Auch in Portugal herrscht Helmpflicht und wir empfehlen euch in jedem Fall, euch jederzeit daran zu halten.

» Jetzt günstigen Roller finden auf BikesBooking.com

Taxi fahren

Die Taxen in Lissabon und Umgebung (dazu gehört auch Sintra) sind schwarz mit einem grünen Dach. Freie Taxen erkennt man an der Anzeige auf dem Dach: Leuchtet das grüne Schild auf und es gibt keine Tarifanzeige daneben, ist es frei. Manche Taxifahrer versuchen durch Umwege ein kleines Extrageld zu verdienen, daher schadet es nichts, vorher nach dem ungefähren Preis zu fragen und die Strecke auf Google Maps zu verfolgen. Wir hatten bisher allerdings bei keiner Taxifahrt Probleme. Manche Brücken in der Umgebung (z.B. die Ponte 25 de Abril) sind mautpflichtig, daher wird diese Summe bei Überquerung der Brücke erst hinterher dazu addiert (in der Regel ca. 3,85 € pro PKW).

Gebühren für Taxen

Tagsüber:
Grundgebühr: 3,25 €
Danach jeder Kilometer 0,47 €

Nachts (21:00 bis 06:00 Uhr)
Grundgebühr: 3,90 €
Danach jeder Kilometer 0,56 €

Uber funktioniert in Sintra einwandfrei. Es gibt eine große Auswahl an Fahrzeugen und Fahrern; wir haben für eine halbstündige Fahrt etwa 15,00 € für zwei Personen bezahlt.

Tuk Tuk mieten

Tuk Tuks sind in Portugal weit verbreitet und ein wahrer Touristenmagnet! Die Preise schwanken von Fahrer zu Fahrer, da theoretisch jeder, der ein Tuk Tuk besitzt, damit Touristen herumkutschieren kann. Beim Bezahlen richtet sich der Preis nicht nach Person, sondern nach Zeit. Realistische Preise für Tuk Tuks in Sintra sind zum Beispiel

  • 70,00 € für eine anderthalb stündige Rundfahrt in Sintra und zum Palacio Nacional da Pena sowie zum Castelo dos Mouros,
  • 175,00 € für eine vierstündige Rundfahrt in Sintra und Cascais mit Cabo da Roca.

So habt ihr zumindest ein Gefühl dafür, ob euch ein Fahrer über’s Ohr hauen möchte. Wir haben übrigens in Lissabon eine Fahrt mit dem Tuk Tuk gemacht und es war toll – unser Fahrer James bietet auch Touren in Sintra an, schaut doch mal auf seine Facebook Seite!

Sightseeing & Aktivitäten

In Sintra gibt es so viel unterschiedliches zu erleben, dass dieser Bereich einfach mal etwas größer ausfällt als sonst. Auf unseren Reisen haben wir nirgendwo sonst eine so abwechslungsreiche und spannende Natur gesehen und dann wieder so eine beeindruckende Stadt mit alter Architektur. Am ehesten noch Lissabon – aber die Stadt ist ja auch nebenan und zählt daher irgendwie nicht.

Weil es so viel in Sintra zu erleben gibt, starten wir diesen Bereich doch gleich mal mit einem Guide-im-Guide: Alles, was ihr in Sintra mal gesehen haben solltet, könnt ihr euch bequem und ohne zu hetzen in drei Tagen angucken, deshalb findet ihr hier als erstes den Bereich „Sintra in drei Tagen“. So habt ihr gleich eine Grundlagenplanung für eure Reise nach Sintra und verschwendet keine Zeit mit Suchen und Recherche.

Wir hätten auch gerne noch die Strände in Sintra besucht, haben das dann aber doch gelassen, weil es im Januar doch etwas zu kalt war und wir im Juni unfassbarer Weise keine Schwimmsachen dabei hatten. Für das nächste Mal wissen wir es besser! Welche wir uns rausgepickt haben, verraten wir euch unter „Strände“.

Sintra in 3 Tagen

Sintra in nur einem Tag zu erkunden, klappt nicht. Wir haben uns damals auf die bekanntesten Sehenswürdigkeiten beschränkt und hätten vielleicht noch den Pena Park und den Palacio Nacional de Sintra dazu nehmen können, wenn wir uns ausgekannt hätten. Hätte, wenn, wäre – damit ihr nicht auch vor diesem Problem steht, haben wir für euch die optimale Route durch Sintra zusammengestellt! Wer alles sehen will, braucht drei Tage, wer sich mit den Basics zufrieden gibt, kann Sintra als Tagesausflug von Lissabon aus erledigen.

Tag 1: In und um Sintra

Hier kommt ihr noch sehr gut mit der Bahn zurecht: Einfach zum Bahnhof Rossio oder Oriente in Lissabon gehen, am Ticket einen Hin- und Rückfahrschein für Sintra kaufen (am besten schon früh morgens vor 09:00 Uhr fahren!) und die rund vierzigminütige Fahrt genießen. Was ihr dann vor Ort nicht verpassen solltet?

Palacio Nacional da Pena
Der Palacio Nacional da Pena wurde 1840 im Auftrag von Ferdinand II. auf den Ruinen eines Klosters errichtet, das 1755 beim großen Erdbeben vollständig zerstört wurde. Den Wiederaufbau finanzierte der Gemahl von Königin Maria II. aus privaten Mitteln. Anschließend verbrachte die Königsfamilie regelmäßig ihre Sommer in Sintra. Das Schloss war Inspirationsquelle für einige große Künstler, beispielsweise für den Dichter Lord Byron, den Komponisten Richard Strauss oder Ludwig von Bayern, der daraufhin das Schloss Neuschwanstein bauen ließ.

Pena Park
Der Pena Park ist ein Areal von 200 Hektar Größe, das den Palacio Nacional da Pena umgibt. Wegen seiner romantischen Wege, der vielen Denkmäler und den gut erhaltenen Mauern bezeichnet man ihn auch oft als Märchenwald. Der höchste Punkt namens Cruz Alta ist rund 20 Minuten Fußweg vom Palacio Nacional da Pena entfernt und bietet einen fantastischen Ausblick über das ganze Gelände.

Castelo dos Mouros
Das Castelo dos Mouros wurde im 8. oder 9. Jahrhundert von den Mauren erbaut. Es erstreckt sich serpentinenförmig über zwei Bergspitzen des Sintragebirges und ist der Nachwelt in Form einer Burgruine erhalten geblieben. Im Jahr 1147 eroberte der portugiesische König Alfons I. die Burg von den Mauren und ließ dort eine christliche Kapelle errichten. Wegen fehlender Nutzung verfiel das Areal in den kommenden Jahren. Erst als Fernando II. es um 1840 herum kaufte und wieder herrichten ließ, wuchs das Interesse an der historischen Anlage wieder.

Palacio Nacional de Sintra
Der Palacio Nacional da Sintra ist ein ehemaliger Königspalast in der Stadt Sintra. Vom 14. bis zum 20. Jahrhundert gehörte er zur Sommerresidenz der königlichen Familie, danach wurde er in das UNESCO Weltkulturerbe von Portugal aufgenommen. Seither steht er der Öffentlichkeit für Besichtigungen und Kulturveranstaltungen zur Verfügung. Einige der Innenräume sind mit den berühmten Azulejos, den bemalten Keramikfliesen, ausgekleidet worden.

Tag 2: Mitten in Sintra

Wer nicht gerne Bahn fährt oder am zweiten Tag Abwechslung möchte, kann von Lissabon aus auch mit dem Bus fahren. Von der Haltestelle Marques de Pombal fährt die Linie 035 aus bis nach Sintra Estacao, eine Fahrt kostet rund drei Euro und ist damit etwas günstiger als die Bahnfahrt. Die Ankunftsstelle ist dieselbe wie mit dem Zug. An Tag zwei steht dann folgendes auf dem Plan:

Quinta da Regaleira
Das Quinta da Regaleira ist ein Anwesen in der Nähe des historischen Zentrums von Sintra. Es wurde von 1904 bis 1919 im italienischen Stil von dem italienischen Architekten Luigi Manini für António Augusto Carvalho Monteiro erbaut. Rund 15 Jahre dauerte der Bau der gesamten Anlage inklusive eines umfangreichen Gartens – nur der größte Brunnen auf dem Gelände wurde nie fertiggestellt.

Palacio de Monserrate
Der Palacio de Monserrate ist eine Villa mitten in Sintra. 1789 pachtete Gerard de Visme das Land, das seit dem großen Erdbeben von 1755 in Trümmern lag. Er errichtete dort einen kleinen Palast im neogotischen Stil auf den Ruinen. 1793 übernahm William Beckford die Pacht und kümmerte sich vorrangig um die Anlage einer großen Gartenfläche auf dem Areal. Der Name „Monserrate“ geht auf das Jahr 1540 zurück, genauer gesagt auf einen Mönch, der dort eine Kapelle in Gedenken an die „Liebe Frau von Monserrate“ aus Barcelona errichten ließ.

Palacio de Seteais
Der Palacio de Seteais wurde zwischen 1783 und 1787 für den niederländischen Konsul Daniel Gildemeester vom Marquis de Pombal gebaut wurde. Zwischen 1801 und 1802 wurde der Palast um zwei Flügel erweitert, die Verbindung durch eine neoklassizistische Arche im Jahr 1802 durch den Architekten Francisco Leal Garcia war eines der bedeutendsten Bauwerke seiner Zeit. Heute sind Teile des Palastes als Luxushotel und Restaurant umgebaut worden, der Rest kann von Touristen besichtigt werden.

Villa Sassetti
Die Villa Sassetti ist in Sintra noch so etwas wie ein Geheimtipp, kaum ein Tourist verirrt sich noch hierher. Die romantische Parkanlage des Herrenhauses ist erst seit dem Jahr 2015 für die Öffentlichkeit geöffnet, das Haus selbst kann man (bisher) nur von außen besichtigen. Doch auch das ist schon eine Reise wert!

Tag 3: Klippen, Strand und Kloster

Für die Orte, die ihr am dritten Tag besuchen könnt, solltet ihr euch einen Mietwagen zulegen oder die Route mit dem Taxi/Uber planen. Was ihr erleben werdet: Ihr steht am westlichen Punkt des europäischen Festlandes, schaut auf eine malerische Felsanordnung an feinem Sandstrand und seht eine Kapelle, die von einem Einsiedler gebaut wurde. Klingt gut, oder?

Convento dos Capuchos
Das Convento dos Capuchos, ursprünglich auch Konvent von Santa Cruz genannt, ist ein Kapuzinerkloster in Sintra. Es wurde 1560 von Alvaro de Castro gegründet, der Gründungsmythos ist jedoch unbekannt. Die Legende besagt, dass er sich bei der Jagd verlaufen und unter einem Stein zum Schlafen niedergelegt hat. In einer Vision sah er dann, dass er ein Kloster gründen sollte – also tat er es. Die Restaurierungsarbeiten an der Anlage laufen seit 1930, trotzdem ist es für die Öffentlichkeit zugänglich.

Santuario da Peninha
Die Kapelle aus dem 18. Jahrhundert wurde von einem Einsiedler gebaut, der sich dort niedergelassen hatte. In der Kanzel sind verschiedene Inschriften von Pilgern enthalten, und die Säulen und Wände sind durchgehend mit florentinischen Mosaiken verkleidet. Das Herrenhaus neben der Kapelle ist aus dem Jahr 1918 und imitiert eine kleine Burg.

Cabo da Roca
Die Cabo da Roca ist der westlichste Punkt des Festlands des europäischen Kontinents und befindet sich 140 Meter über dem Meeresspiegel. Die steilen Felswände sind Heimat der seltenen Wanderfalken und Turmfalken, außerdem sind sie mit der „Essbaren Mittagsblume“ bewachsen. Neben der fantastischen Aussicht gibt es dort einen Leuchtturm, eine kleine Bar (leider überteuert und auf Touristen ausgelegt) und einen Seefunksender. Wer möchte, kann sich seinen Besuch beim ansässigen Touristikbüro mit einer schön gestalteten Urkunde bestätigen lassen.

Praia da Adraga
Der Sandstrand der Praia de Adraga hat sich über die Jahre hinweg zu einem kleinen Touristen-Hotspot entwickelt. Die malerische Felsanordnung sowie die dadurch entstandenen Grotten und Tunnel locken jedes Jahr im Sommer Tagesausflügler an, die einen Nachmittag am Strand verbringen möchten. Wegen seiner hohen Wellen gibt es hier auch mehr und mehr Surfer, die den kleinen Strandabschnitt für sich beanspruchen.

Ausflüge

Unabhängig von unserem Guide „Drei Tage in Sintra“ könnt ihr euch natürlich auch nur die einzelnen Schönheiten der Region rauspicken und sie gezielt ansteuern. Gerade dann, wenn ihr nur wenig Zeit mitbringt, ist das definitiv die sinnvollere Variante! Welche Highlights der Region uns besonders gefallen haben, haben wir jetzt für euch zusammengetragen.

Auf den Spuren des Castelo dos Mouros

Das Castelo dos Mouros ist die Ruine einer alten Burganlage. Sie befindet sich auf einem Berg oberhalb der Stadt Sintra und gehört zum Welterbe der UNESCO. Sie stammt aus dem 8. oder 9. Jahrhundert und wurde von den Mauren erbaut. 1147 ist dokumentiert, dass der portugiesische König Alfons I. die Burg erobert hat und an der Stelle eine christliche Kapelle erbauen lies. Sie wurde allerdings kaum benutzt, sodass sie in den folgenden Jahrhunderten verfiel. Erst 1860 nahm man sich der Burg an und fing an, die übrig gebliebenen Mauern zu restaurieren.

Heute kann man sich auf dem Burggelände recht frei bewegen und noch die alten Treppen zu den Türmen hochsteigen. Nichts für Menschen mit Höhenangst – die Brüstungen, die vor dem Absturz bewahren, gehen an vielen Stellen gerade mal bis zum Knie und erlauben einen unverfälschten Blick über Sintra, aber eben auch komplett in die Tiefe. Dafür hat man von oben wirklich wunderschöne Aussichten über das ganze Gelände.

Ticketpreise:
Erwachsene ab 18 Jahren: 8,00 €
Kinder ab 6 Jahren: 6,50 €
Senioren ab 65 Jahren: 6,50 €
Familienticket (2 Erwachsene, 2 Kinder unter 18 Jahren): 26,00 €

» Jetzt Ticket auf GetYourGuide kaufen*

Wer den Palacio Nacional da Pena auch besichtigen möchte, sollte sich vor Ort nach Kombi-Tickets erkundigen, dabei kann man bis zu 10% sparen.

Öffnungszeiten:
Täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr (letzter Einlass um 17:00 Uhr)

Durch den Palacio Nacional da Pena

Der Palacio Nacional da Pena ist im direkten Vergleich mit seinem „Nachbar“ Castelo dos Mouros noch recht jung: Er wurde 1840 im Auftrag vom Königsgemahl Ferdinand II. in Auftrag gegeben und aus privaten Mitteln bezahlt, weil ihm die Gegend rund um Sintra so gut gefallen hat. Der Architekt des Projekts war Wilhelm Ludwig von Eschwege, der nicht wusste, dass er damit unter anderem den Bau des Schlosses Neuschwanstein beeinflusste.

Neben den gut erhaltenen, sehr bunten Außenmauern gibt es auch im Inneren zahlreiche Räume, die noch genau so erhalten sind, wie sie im 19. Jahrhundert angelegt wurden. Viele Möbel stehen hinter Glas und der Durchgang ist streng geregelt, sodass das Mobiliar noch lange erhalten bleiben kann.

Ticketpreise:
Erwachsene ab 18 Jahren: 14,00 €
Kinder ab 6 Jahren: 12,50 €
Senioren ab 65 Jahren: 12,50 €
Familienticket (2 Erwachsene, 2 Kinder unter 18 Jahren): 49,00 €

» Jetzt Ticket auf GetYourGuide kaufen*

Wer das Castelo dos Mouros auch besichtigen möchte, sollte sich vor Ort nach Kombi-Tickets erkundigen, dabei kann man bis zu 10% sparen.

Öffnungszeiten:
Täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr (letzter Einlass um 17:00 Uhr)

Cabo da Roca

Einmal am Ende vom europäischen Festland stehen: Das geht in Cabo da Roca, denn hier ist das europäische Festland offiziell zu Ende – das kann man sich sogar mit einer schicken Urkunde bestätigen lassen! Zumindest, wenn man bereit ist, dafür viel Geld auszugeben.

Aber zurück zum Anfang: In Cabo da Roca gibt es einen Leuchtturm, ein Restaurant und einen Seefunksender. Das war’s, jedenfalls wenn man mal die 140 Meter hohen, steil abfallenden Klippen und die wunderschöne Natur außen vor lässt. Man kann von hier aus ein paar Wanderungen starten (oder sie auch beenden), sich auf den Weg zum Praia da Ursa machen oder einfach mal bleiben und ein wenig die Landschaft genießen.

Die Anreise zum Cabo da Roca ist übrigens nicht ganz so einfach, wenn man keinen Mietwagen hat und auf Touranbieter verzichten will. Wir haben aber eine Möglichkeit gefunden, die mit dem ÖPNV funktioniert: Zuerst fährt man von Lissabon aus nach Cascais oder Sintra. Direkt am Bahnhof findet man mit viel suchen die Buslinie 403, die zwischen Sintra und Cascais verkehrt. Für ca. 3,40 € pro Person könnt ihr damit direkt bis zum Cabo da Roca fahren – und bekommt unterwegs noch ziemlich einmalige Blicke auf Rapsfelder, Klippen und Strände. Auf dem Rückweg müsst ihr euch den Bus allerdings mit ziemlich vielen Menschen teilen…

Da wir die Abfahrtszeiten online nicht gefunden haben, haben wir ein Foto vom Busfahrplan gemacht und ein PDF generiert, das ihr euch hier herunterladen könnt.

Wandern

Sintra ist eine wahre Perle für alle mit einem Wanderer-Herzen! Durch den riesigen Nationalpark Sintra-Cascais führen einige der schönsten Strecken, die wir bisher gemacht haben, außerdem gibt es entlang der Cabo da Roca tolle Strecken mit Ausblick auf die Steilküsten. Gerade bei mildem Wetter lohnt sich das so richtig, weil man einfach so richtig weit raus aufs Meer gucken kann!

Gutes Schuhwerk ist hier das A und O, oftmals geht es über Steine und Wurzeln und unbefestigte Wege. Wir vertrauen bei sowas auf Wanderschuhe mit hohem Schaft, weil Julia leicht zum Umknicken neigt. Mit klassischen Sneakers oder Turnschuhen hätten wir die Strecke nicht gehen wollen.

Einziger Nachteil: Es ist wirklich ein Mietwagen oder ein Uber/Taxi notwendig, um die Wanderungen möglichst individuell zu halten. Zu einigen Punkten kann man zwar mit dem Bus fahren, allerdings fährt dieser dann manchmal nicht mehr zurück oder nur noch einmal am Tag – verpasst man den, sitzt man fest. Daher solltest du deine Routen im Vorfeld sorgfältig planen, um nicht mitten im Nirgendwo zu stehen.

Wildcamping ist in Portugal übrigens verboten, aber wenn ihr mehrere Tage bleiben möchtet, um mehrere Wanderungen miteinander zu verbinden, gibt es einige Campsites in Sintra und auch in Cascais. Auf dieser Google Karte könnt ihr euch einen Überblick verschaffen.

Tipp: Wandern mit App

Damit wir uns beim Wandern nicht (mehr) verlaufen, haben wir uns neben Google Maps noch eine weitere App zugelegt: Komoot. Wir haben uns das große Paket für einmalig 29,95 Euro gekauft und können dafür jetzt auf der ganzen Welt schöne Wanderwege finden. Die GPS Ortung ist sehr gut, die Routenvorschläge einfach zu verstehen und vor allem ist die Auswahl gigantisch, da jeder Nutzer eigene Routenvorschläge erstellen und diese der Community zur Verfügung stellen kann. Plus: Sie funktioniert auch offline mit einmal heruntergeladener Route sehr gut!

» Jetzt Komoot ausprobieren und loswandern!

Strände

Sintra hat einige versteckte Strände, die von vielen als sehr paradiesisch bezeichnet werden – die man teilweise aber auch nicht ganz einfach erreichen kann. Wir hätten uns gerne den Praia da Ursa und den Praia da Adraga angesehen, wenn die Zeit nicht so knapp gewesen wäre. Schaut euch über Google mal die Bilder an, dann werdet ihr recht schnell verstehen, warum die meisten sie als kleines Paradies bezeichnen.

Praia da Ursa

Der Praia da Ursa ist von Cabo da Roca aus über einen Feldweg zu erreichen. Dieser führt auf eine Plattform, von der drei Wege abgehen, hier nimmt man den ganz linken. Den Abstieg hinunter zum Strand sollte man auf keinen Fall in Flip Flops vornehmen – und bitte immer einplanen, dass man den ganzen Weg auch wieder nach oben muss. Ist man aber erst mal unten angekommen, sollte man sich die Zeit nehmen und den feinen Sandstrand einfach mal genießen.

Praia da Adraga

Der Praia da Adraga ist deutlich besser erschlossen als der Praia da Ursa – und sehr beliebt bei den Einheimischen, weshalb man hier schon ganz automatisch auf mehr Menschen trifft. An der Südseite des Strandes kommt man zu einem für diese Region charakteristischen Felstunnel. Bei Ebbe gibt es sogar die Möglichkeit, die Grotten zu begehen – hier muss man aber aufpassen, dass man nicht von plötzlich steigendem Wasser überrascht wird.

Restaurants und Nachtleben

An dieser Stelle können wir es recht kurz halten: Wir waren in Sintra und wir haben dort auch etwas gegessen, können uns aber beim besten Willen nicht mehr an den Namen des Restaurants erinnern, obwohl das Essen wirklich lecker war. Das Restaurant in Cabo da Roca haben wir nur genommen, weil es das einzige vor Ort war – es war nichts besonderes, denn es gab Pommes. Daher werdet ihr an dieser Stelle leider keinen Vorschlag für ein Restaurant finden.

Ähnlich verhält es sich mit dem Nachtleben. Da wir nur zum Wandern in Sintra waren, haben wir hier gar nicht nach geschaut, aber wir sind uns sicher, dass man in der ein oder anderen Bar in der Innenstadt die halbe Nacht verbringen kann. Deshalb raten wir euch: Lasst euch einfach treiben, wenn ihr was erleben wollt!

Ihr habt Vorschläge für uns, die wir unbedingt aufnehmen müssen? Dann schreibt uns gerne eine E-Mail an hallo@ichgehreisen.de und wir ergänzen diesen Guide mit euren Tipps. Vielen Dank!

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Elb­sand­stein­gebirge

Eine Wanderreise sollte es sein, mit möglichst schönem Wetter, nicht zu weit, gut auch als Anfänger zu schaffen. Also: Ab ins schöne Elbsandsteingebirge!

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Benidorm

Benidorm hat sich zu unserem Lieblingsreiseziel gemausert. Es kam 2019 genau zum richtigen Zeitpunkt und bietet die perfekte Mischung aus Aktiv sein und Entspannung.

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Stockholm

Das lange Osterwochenende haben wir für einen Abstecher nach Stockholm genutzt – schon zum zweiten Mal in kurzer Zeit zog es uns nach Skandinavien! Und das zurecht.

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London

London haben wir 2019 schon zum dritten Mal besucht – und trozdem überrascht uns diese Stadt einfach immer wieder aufs Neue! Und es gibt immer noch so viel zu entdecken...

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Bergen

Unser erstes Mal Skandinavien überhaupt – und es hat uns so gepackt! Obwohl es die meiste Zeit des Tages dunkel war, zog uns Bergen so richtig in seinen Bann.

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Straßburg

Straßburg war eine recht spontane Eingebung von uns, obwohl wir bisher gar nichts mit der Stadt verbunden haben. Pluspunkt: Wir konnten mit dem Bus hindüsen.

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Madrid

Die spanische Hauptstadt – es war sooo schön da! Obwohl knapp 40 Grad Außentemperatur herrschten, haben wir die Stadt auf unsere typische Weise kennengelernt.

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Barcelona

Hola, liebes Barcelona! Die Stadt von Gaudi begrüßte uns im Sommer mit Regen – und auch sonst so hatten wir Schwierigkeiten, mit ihr warm zu werden.

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