Stockholm

Schweden

Die Hauptstadt Schwedens stand schon lange auf unserer Liste, spätestens aber seit Bergen hat uns Skandinavien echt erobert. Die Städte, die Menschen und die Mentalität sind so ganz anders als bei uns. Wenn man einfach mal in eine ganz andere Welt abtauchen möchte, bietet der hohe Norden aus unserer Sicht einen guten Einstieg!

Stockholm ist noch mal ein Sonderfall: Die Stadt liegt auf insgesamt 14 Inseln in der Ostsee, sodass man eigentlich zu jeder Zeit an oder auf dem Wasser ist. Zwischen den Inseln fahren Fähren, es gibt aber auch Geh- und Radwege oder die Möglichkeit, die Strecken mit einem E-Scooter oder dem ÖPNV zurückzulegen. Die Metrostationen in Stockholm gehören zu den Hinguckern der Stadt; viele wurden von Künstlern in ein einmaliges Kunstwerk verwandelt. Wir haben davon nicht ganz so viel gesehen, für uns erwies sich das Metro-Ticket als nicht ganz richtig – mehr davon verraten wir dir im Abschnitt „Mobilität vor Ort“.

Aktuell rangiert Stockholm übrigens auf Platz 23 der weltweiten Städte, die für am lebenswertesten befunden werden. Können wir nachvollziehen – wir haben uns in der schwedischen Hauptstadt auch direkt heimisch gefühlt! Nachfolgend verraten wir euch deshalb, was ihr euch für einen Trip nach Stockholm merken solltet. Viel Spaß beim Lesen!

Dieser Guide wurde im Dezember 2019 zuletzt aktualisiert.

Klima in Stockholm

Stockholm geht bei jedem Wetter! Wir hatten das Glück, dass wir zu Ostern strahlend blauen Himmel und Sonnenschein satt genießen konnten, aber wir sind uns sicher, dass wir uns auch im Regen nach draußen getraut hätten. Durch die Nähe zum Wasser ist es immer etwas windiger, aber mitten in der Stadt findet man auch das ein oder andere ruhige Plätzchen. In den Sommermonaten kann es schon mal ordentlich regnen, ist aber meistens schnell wieder vorbei. Für unseren nächsten Trip würden wir uns wahrscheinlich den Juni oder Juli aussuchen, weil wir nicht davon ausgehen, zweimal so viel Glück mit dem Wetter zu haben.

Lufttemperaturen

Niederschlagsmenge

Sonnenstunden

Regentage

Einreise & Zoll

Die Einreise von einem EU-Land nach Schweden unterliegt keinen besonderen Bestimmungen. Alleinreisende Minderjährige mit Personalausweis müssen zusätzlich eine elterliche Erlaubnis mitführen und diese auf Verlangen vorzeigen. Möchtet ihr euer Haustier mit nach Schweden nehmen, muss das Tier in Begleitung des Halters oder eines berechtigten Vertreters reisen, es muss ordentlich identifizierbar sein (z.B. Tätowierung oder Mikrochip) und einen Ausweis (EU-Heimtierausweis) mitführen. Darüberhinaus muss das Tier zum Reisezeitpunkt gegen Tollwut geimpft sein. Bis zu fünf Tiere dürfen maximal pro Person mitgeführt werden.

Aktueller Hinweis: Schweden hat aktuell wieder stichprobenartige Grenzkontrollen eingeführt, das betrifft besonders die Rastplätze vor der Öresundbrücke in Dänemark. Dort bitten aktuell wohl immer mal wieder Menschen unentgeltlich darum, mit nach Schweden genommen zu werden. Macht das nicht – das gilt offiziell als Menschenschmuggel, wenn diese Personen keine gültigen Reisedokumente mit sich führen und kann zu einer Festnahme und Anklage führen.

Reisedokumente

Personalausweis:
Reicht aus zur Einreise

Reisepass:
Nicht notwendig, wenn ein gültiger Personalausweis mitgeführt wird

Führerschein:
Der deutsche Führerschein ist ausreichend

Ein- und Ausfuhr von Waren

Die Ein- und Ausfuhr von Waren von und nach Schweden unterliegt den Bestimmungen der Europäischen Union. Auch wenn ihr von der Menge her unterhalb der Höchstgrenze bleibt, kann es natürlich sein, dass ihr stichprobenartig am Flughafen kontrolliert werdet.

» Zum Auswärtigen Amt
» Zu den Einfuhrbestimmungen der Europäischen Union

Währung & Preise

Stockholm war die teuerste Reise, die wir je gemacht haben. Wir rechnen ja immer alle Kosten der gesamten Reise inklusive Anreise und Unterkunft runter auf jeden Tag – und Stockholm schlug mit sage und schreibe ca. 320,00 € pro Tag zu Buche, obwohl wir eine günstige Unterkunft hatten. Das lag zum einen am wahnsinnig teuren (aber sehr guten!) Essen und daran, dass wir für unsere Verhältnisse viel gemacht haben, z.B. eine Bootstour, großes Ticket für den ÖPNV (das wir nicht gebraucht haben) und die Museen, die wir besucht haben.

In Schweden bezahlt man mit Schwedischen Kronen (SEK). Das haut einen bei den Preisen zuerst mal aus den Schuhen, denn ein Euro entspricht ca. 10,67 SEK (Stand: November 2019), das heißt, dass die meisten Preise sich standardmäßig im 100er oder sogar 1.000er Bereich bewegen. Da kriegt man bei einem Blick auf eine normale Speisekarte schon mal kurz Herzklopfen. Wir sind auf der Reise übrigens komplett ohne Bargeld ausgekommen, selbst das Kartenspiel für ca. 5 SEK konnten wir mit der Kreditkarte bezahlen. Es ist bisher das einzige Land unserer Reise, wo wir ohne getauschtes Geld hingefahren sind, daher haben wir die Münzen und Scheine nie gesehen.

Telefonieren & Surfen

Seit 15. Juni 2017 kann man in der EU zum gleichen Preis wie zu Hause surfen, simsen und telefonieren. Euer Tarif läuft einfach wie abgeschlossen weiter, vollkommen egal ob ihr einen Vertrag oder eine Prepaid-Karte habt. Unter Umständen habt ihr im Ausland keinen so guten Empfang wie zuhause, weil z.B. euer Anbieter dort über keine gute Netzabdeckung verfügt. In dem Fall lohnt es sich darüber nachzudenken, eine örtliche Prepaid-SIM Karte zu kaufen. Die gängigsten Anbieter, die auch über eine gute Netzabdeckung verfügen, sind:

 Anbieter Leistung Grundpreis Preis für Datenvolumen
 Telia Prepaid-SIM Karte keiner
  • 5 GB Datenvolumen für 249 SEK (ca. 23,33 €)
  • 10 GB Datenvolumen für 329 SEK (ca. 30,82 €)
  • 18 GB Datenvolumen für 999 SEK (ca. 93,95 €)
 Halebop Prepaid-SIM Karte keiner
  • 8 GB Datenvolumen für 269 SEK (ca. 25,20 €)
  • 30 GB Datenvolumen für 369 SEK (ca. 34,57 €)
 Telenor Hello! Prepaid-SIM Karte keiner
  • 1 GB Datenvolumen für 100 SEK (ca. 9,37 €)
  • 10 GB Datenvolumen für 250 SEK (ca. 23,42 €)

Telia

Leistung:
Prepaid-SIM Karte

Grundpreis:
keiner

Preis für Datenvolumen:

  • 5 GB Datenvolumen für 249 SEK (ca. 23,33 €)
  • 10 GB Datenvolumen für 329 SEK (ca. 30,82 €)
  • 18 GB Datenvolumen für 999 SEK (ca. 93,95 €)

Halebop

Leistung:
Prepaid-SIM Karte

Grundpreis:
keiner

Preis für Datenvolumen:

  • 8 GB Datenvolumen für 269 SEK (ca. 25,20 €)
  • 30 GB Datenvolumen für 369 SEK (ca. 34,57 €)

Telenor Hello!

Leistung:
Prepaid-SIM Karte

Grundpreis:
keiner

Preis für Datenvolumen:

  • 1 GB Datenvolumen für 100 SEK (ca. 9,37 €)
  • 10 GB Datenvolumen für 250 SEK (ca. 23,42 €)

Tipp: Travel WiFi Hotspot

Der Travel WiFi Hotspot von Huawai löst regelmäßig unsere Internetprobleme auf Reisen. Einfach eine Prepaid SIM-Karte mit Datenvolumen aus dem jeweiligen Land einlegen und schon könnt ihr zu Landeskonditionen lossurfen. Damit lässt sich im Vergleich zum eigenen Tarif aus Deutschland gerade im Ausland außerhalb der EU einiges sparen!

» Zum Travel WiFi Hotspot von Huawai

Einkaufen & Essen gehen

Essen gehen war in Stockholm so teuer wie sonst nirgendwo. Selbst bei einem kleinen Thai-Imbiss an der Straße haben wir für zwei Portionen Nudeln rund 20,00 € gezahlt. Wir waren zwar drauf vorbereitet, aber irgendwie war es trotzdem überraschend. Süßigkeiten und Alkohol in den Supermärkten sind wirklich utopisch teuer, daher haben wir in dieser Hinsicht eigentlich auf alles verzichtet. Da wir weder Frühstück mitgebucht noch eine Kochgelegenheit (nicht mal Wasserkocher) auf unserem Boot hatten, mussten wir uns rund um die Uhr außerhalb verpflegen. Das hat wirklich ein ziemliches Loch ins Budget geschlagen. Für uns gilt daher: Skandinavien nur noch dann, wenn es eine Reise ist, bei der wir nicht jeden Cent umdrehen müssen. Außerdem möchten wir es nächstes Mal als Selbstversorger mit Wohnung oder Apartment mit kleiner Küche versuchen. Möglicherweise macht das einen nicht zu verachtenden Unterschied.

Unsere Kosten

Puh – großes Loch im Reisebudget! Anreise und Unterkunft haben wir von unseren Familien zu Weihnachten und zum Geburtstag bekommen, daher mussten wir uns „nur“ um die Dinge vor Ort kümmern, die aber auch ganz schön reingehauen haben. Die Kosten für unsere Reise nach Stockholm im April 2019 (4 Tage / 3 Nächte) beliefen sich auf:

 Anreise: 299,96 €
 Unterkunft: 214,00 €
 ÖPNV: 174,49 €
 Verpflegung: 477,58 €
 Ausflüge: 57,90 €
 Gesamtkosten: 1.223,93 €

 

Tipp: Die richtige Kreditkarte auf Reisen

Ihr seid auf der Suche nach einer Kreditkarte, die zu eurem Leben und euren Reisegewohnheiten passt? Dann ist es wichtig, dass ihr euch vorher überlegt, was eure Kreditkarte abdecken soll und wo ihr sie einsetzen möchtet. Die beliebtesten Modelle sind die von der Santander und von der DKB.

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Sprache & Sicherheit

In Stockholm wird Schwedisch gesprochen. Gleichzeitig konnte aber auch so ziemlich jeder Mensch, mit dem wir uns unterhalten haben, richtig gutes Englisch – wir hatten überhaupt keine Probleme uns zu verständigen. Interessanterweise kann man auch aus den schwedischen Wörtern (die teilweise wirklich sehr süß klingen) gut Dinge ableiten, weil es manchmal eine große Ähnlichkeit zur deutschen Sprache gibt.

Wir haben uns darüber hinaus in Stockholm sehr sicher gefühlt. Klar, es ist eine Großstadt und man muss wie eigentlich überall hinsichtlich seiner Wertsachen etwas vorsichtiger sein, aber wir hatten kein Problem damit, mit Rucksack und Kamera durch die Straßen zu laufen. Die meisten Parkanlagen sind nachts beleuchtet und Gegenden, die man eher meiden sollte, sind uns nicht aufgefallen.

In Schweden gilt aktuell immer noch (seit 2016) die dritte von maximal fünf Terrorwarnstufen, demnach ist die Sicherheitslage dort „erhöht“. Wir haben davon in Stockholm nichts mitbekommen, aus unserer Sicht gab es kein hohes Polizeiaufgebot oder ähnliches. Die Stadt war außerdem zu Ostern sehr sehr voll, es wirkte nicht so, als würde sich der übliche Tourist gerade von irgendetwas einschüchtern lassen.

Sicherheit unterwegs

Damit ihr euch unterwegs ganz auf eure Reise konzentrieren könnt und euch nicht mit dem leidigen Thema Diebstahl beschäftigen müsst, haben wir hier einige praktische Dinge aus unserer Equipmentliste für euch:

» Bauchtasche mit RFID Blocker
» Wasser- und feuerfeste Dokumententasche
» Wasserdichter Rucksackschutz
» Karabinerhaken mit Drehverschluss

Sicherheit in der Unterkunft

In der Unterkunft solltet ihr euch zu jeder Zeit sicher und gut aufgehoben fühlen. Wenn ihr aber mal in einem Hostel mit Mehrbettzimmer gelandet seid oder die Gegend rund um eure Unterkunft (noch) nicht einschätzen könnt, hilft es, das Equipment noch mal extra zu sichern – vor allem, wenn es keinen Safe im Zimmer gibt. Dafür nutzen wir:

» Pacsafe
» Zahlenschloss
» Wiederverwendbare Kabelbinder

Notrufnummern

Polizei:
11414

Feuerwehr:
112

R-Gespräche nach Deutschland von öffentlichen Telefonen: 900 99 00 49

Deutsche Botschaft

Deutsche Botschaft in Stockholm
Dr. Anna Prinz

Telefon: +46 8 670 15 00
Fax: +46 8 670 15 72

Adresse:
Skarpögatan 9, 115 27 Stockholm

Öffnungszeiten und Termine:
Montag bis Freitag von 09:00 bis 12:00 Uhr
Dienstag auch von 13:30 bis 15:30 Uhr

Tipp: Sprachkurs bei Babbel

Um euch optimal auf eure Reise vorzubereiten, könnt ihr einen kleinen Sprach-Crashkurs machen, der euch zumindest die Basics ausreichend vermittelt und euch nicht das Gefühl gibt, vollkommen aufgeschmissen zu sein. Die Kurse von Babbel gibt es in verschiedenen Stufen (mit und ohne Vorwissen) und zu verschiedenen Konditionen – da ist bestimmt auch für euch das richtige Modell dabei!

» Jetzt Sprachkurs auf Babbel starten!

Anreise

Es gibt diverse Wege, die von Deutschland aus nach Stockholm führen. Am komfortabelsten ist sicherlich das Flugzeug. Wir sind von Düsseldorf mit Eurowings nach Stockholm Arlanda geflogen und anschließend mit dem Zug in die Stadt. Der Arlanda Express fährt alle 18 Minuten vom Flughafen direkt bis zur Central Station, die wirklich mitten in der Stadt liegt. Mit 579 SEK ist der Express allerdings nicht billig, das sind pro Person ca. 54,00 Euro (Preis für Hin- und Rückfahrt gesamt). Für 215 SEK kann man mit dem sogenannten Flybuss fahren, der fährt ebenfalls bis in die Stadt und braucht nur 10 Minuten mehr als der Arlanda Express.

Alternativ kann man auch von Deutschland aus mit dem Zug über Hamburg, Kopenhagen und Malmö nach Stockholm fahren. Die Website Rome2Rio zeigt alle Verbindungen und auch die Preise an, daher lohnt sich ein Blick darauf.

Anreisemöglichkeiten

Mit dem Flugzeug:
Stockholm Arlanda
Stockholm Bromma

Mit dem Zug:
Central Station

Günstig nach Stockholm

Zu den Flughäfen Stockholm Arlanda könnt ihr von vielen deutschen Städten aus günstig fliegen – von dort aus kommt ihr mit dem Arlanda Express oder dem Bus sehr schnell direkt in die Stadt. Günstige Verbindungen findet ihr hier:

» Zu Momondo
» Zu Skyscanner

Unterkunft

In Stockholm verbrachten wir vier richtig schöne Tage über Ostern auf einem Boot. Es war für uns beide das erste Mal in der Stadt und bei der Unterkunft war uns wichtig, dass wir eine gute Anbindung und Ausgangslage haben und dass es in direkter Nähe kein Vermögen kostet, wenn man dort etwas essen will. Hat geklapt – auch wenn Stockholm insgesamt richtig, richtig teuer war, war die Unterkunft relativ preiswert. Wir haben gemerkt: Je näher man von der Gamla Stan aus in Richtung Norrmalm kommt, desto teurer werden die Unterkünfte. Da die Wege alle insgesamt ganz human waren, kann man in Stockholm aber auch so einiges fußläufig erreichen, sodass auch Södermalm eine gute Ausgangslage bietet.

Über das Hotel

Das Rygerfjord Hotel & Hostel war für uns etwas ganz Besonderes: Das erste Mal auf einem Boot übernachten! Dass wir nicht viel Platz haben werden, haben wir uns bereits gedacht, trotzdem war es eigentlich ganz kuschelig. Es gab ein 1,20 Meter breites Bett für zwei (das war bei der Buchung allerdings nicht ersichtlich), ein bisschen Platz zum Umziehen und Sachen lagern und ein eigenes Bad mit Klo, Dusche und Waschbecken. Für uns hat das gepasst, wir könnten uns aber vorgestellen, dass es für zwei größere Menschen schon etwas eng wird.

Insgesamt gibt es drei Boote: Das, wo auch das Restaurant, die Bar und die Rezeption sind, das Hostelboot mit Gemeinschaftsküche und eben das Boot mit den klassischen Doppelzimmern. Im Nachgang hätten wir gerne das Hostelboot gebucht, weil die Küche richtig cool war und wir dort gerne was gekocht hätten. Der Außenbereich war für beide Boote zugänglich und war schön gemacht! Natürlich etwas windig, weil direkt am Wasser, aber hier konnte man es aushalten. Auch für die, die von unterwegs aus arbeiten müssen, lohnt sich ein Abstecher hierher. 

Die Lage

Das Rygerfjord Hotel & Hostel liegt in Södermalm, dem aktuellen In-Viertel der Stadt. Wir sind vom Bahnhof aus gelaufen, das sind rund 3 Kilometer, die schön am Wasser entlang gehen. Da wir nicht viel Gepäck dabei hatten, war das ein schöner Spaziergang bei tollstem Sonnenschein. Auch sonst war Södermalm ein guter Ausgangspunkt: Die Gamla Stan, also die Altstadt, liegt in direkter Nachbarschaft, die grüne Insel Langholmen ist um die Ecke und es gibt einige Restaurants und Supermärkte in direkter Nähe. Weiter weg war die Insel Djurgarden mit zum Beispiel dem Vasamuseum und dem Schloss Rosendal, aber da kann man entweder mit der Bahn, mit der Fähre oder mit den kleinen E-Scootern hinfahren. Wie letzteres funktioniert, haben wir weiter unten für dich aufgeschrieben.

In aller Kürze

  • Eigenes Badezimmer mit Dusche
  • Von jedem Zimmer aus Blick auf den See
  • Handtücher und Bettwäsche
  • Kostenloses WLAN
  • 24 Stunden Rezeption
  • Mit Restaurant

Kosten für 4 Tage / 3 Nächte: 214,00 €

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Mobilität vor Ort

In Stockholm kommt man, wenn man keine Angst vor frischer Luft und Bewegung hat, ganz prima überall zu Fuß hin. Wir sind generell gerne viel draußen und haben uns ganz selbstverständlich zu Fuß auf den Inseln bewegt, selbst die drei Kilometer vom Bahnhof bis zur Unterkunft schrecken uns nicht ab. Wenn das aber eher nicht so dein Ding ist, gibt es viele andere Möglichkeiten, um in Stockholm von A nach B zu kommen.

Stockholm hat ein fantastisch gut ausgebautes ÖPNV-Netz. Im Schnitt wartet man maximal fünf Minuten auf eine Bahn und ist dann auch innerhalb von 10 Minuten am Ziel. Der einzige Nachteil: Die Fahrten sind sehr teuer und es gibt einen wahren Tarifdschungel, der aus unserer Sicht fast schon der deutschen Bahn Konkurrenz macht.

Neben dem klassischen, ebenfalls sehr teuren Taxi hast du auch die Möglichkeit, dir einen von den E-Scootern zu mieten, um komfortabel zu deinem Ziel zu kommen. Das haben wir in Stockholm bevorzugt gemacht, weil wir einfach fantastisches Wetter hatten und die Dinger wirklich überall herumstehen.

Taxi fahren

Die klassischen Taxis in Stockholm sind schwarz und haben an den Türen einen prägnanten Aufkleber mit „Taxi Stockholm“ und der Rufnummer 15 00 00. Damit bekommt man in der ganzen Stadt ein Taxi zu seinem Wunschort. Darüberhinaus kann man freie Taxen auch ganz klassisch heranwinken oder ansprechen.

In den zugelassenen Taxis kann man überall problemlos mit Kreditkarte bezahlen. Diese Taxis erkennt man an ihrem gelben Nummernschild. Taxipreise sind in Schweden generell nicht reglementiert; für mehr Orientierung sorgt ein gelb-weißer Aufkleber meistens auf der hinteren Scheibe, wo der Durchschnittspreis für eine zehnminütige Fahrt angegeben ist. 

Gebühren für Taxen

Tagsüber:
Grundgebühr 45 SEK (ca. 4,21 €)
Danach jeder Kilometer 12,10 SEK (ca. 1,13 €)

Nachts:
Grundgebühr 45 SEK (ca. 4,21 €)
Danach jeder Kilometer 13,60 SEK (ca. 1,27 €)

In Stockholm ist mittlerweile auch Uber vertreten – sowohl für seinen Fahrdienst als auch mit UberEats, dem Essensbestellservice, der so ähnlich wie Grab funktioniert. Wenn ihr lieber von einem ortskundigen Einheimischen gefahren werden möchtet, ist das vielleicht eine Alternative für euch.

E-Scooter mieten

In Stockholm sind wir zum ersten mal mit einem E-Scooter gefahren. Wir haben uns zwei Scooter der Firma Lime gemietet, was mit der App ziemlich einfach ging. Zusätzlich standen die Dinger einfach überall herum und Stockholm hatte ein fantastisch ausgebautes Radwege-Netz, das wir benutzen konnten, daher war das für uns in der Stadt ein ideales Pflaster für die erste Fahrt mit einem E-Scooter.

Hier die Konditionen, zu denen wir den Lime Scooter gemietet haben:

  • 10 SEK (ca. 0,94 €) zum Entsperren des Scooters
  • 3 SEK (ca. 0,28 €) pro Minute Fahrtzeit

Die 10 SEK für das Entsperren muss man jedes Mal zahlen, wenn man eine Fahrt beginnt. Wir haben für eine Strecke von 4,3 Kilometern und 48 Minuten Fahrtzeit 154 SEK bezahlt (ca. 14,40 €).

Die App gibt je nach Standort nützliche Tipps für das Mieten der Scooter. Ganz allgemein gelten in Stockholm für E-Scooter folgende Richtlinien:

  • Mindestalter: 18 Jahre
  • erlaubte Fahrwege: Radweg, Straße
  • maximale Geschwindigkeit: 20 km/h
  • maximale Personenanzahl auf dem Scooter: 1

Fazit: Bei so gut ausgebauten Radwegen und einem so großen Angebot an Scootern ist es für uns in Stockholm definitiv das beste Fortbewegungsmittel. Es war flexibel, zeitlich ungebunden und die Nutzung der App von Lime ist wirklich kinderleicht. Man muss lediglich seinen Wunschbetrag auf das Konto aufladen und kann dann so lange fahren, bis das Geld erschöpft ist.

Öffentlicher Personennahverkehr in Stockholm

Das Bus- und Bahnnetzwerk in Stockholm ist richtig gut ausgebaut – wir fanden aber die Tarife sehr kompliziert, obwohl es eigentlich im Jahr 2017 vereinfacht wurde, denn seither gibt es kein sogenanntes Zonennetzwerk mehr in Stockholm. Das bedeutet für euch konkret, dass ihr mit einem Einzelfahrschein bedenkenlos für 75 Minuten durch die ganze Stadt fahren könnt. Der Preis für diesen Einzelfahrschein hängt aber davon ab, wo ihr ihn kauft:

  • Am teuersten sind die Tickets, die man direkt beim Fahrer vor Fahrtantritt kauft.
  • Etwas günstiger sind die Handytickets, die man per App oder am Automaten kauft.
  • Am günstigsten ist die SL Access Karte (vergleichbar mit der Oyster Card aus London).

Über die Einzelfahrten hinaus gibt es natürlich auch Mehrfahrtentickets. Klassischerweise kaufen wir uns diese immer, wenn wir eine neue Stadt besuchen, so auch hier in Stockholm. Das Ticket für 72 Stunden kostet pro Person 260 SEK (ca. 24,32 €) – gebraucht haben wir es tatsächlich genau zweimal. Aufgrund des fantastischen Wetters sind wir die meisten Strecken gelaufen oder mit dem E-Scooter gefahren, daher hat sich das Ticket für uns so gar nicht gelohnt. Obwohl die U-Bahn-Stationen wirklich sehr schick aufgemacht waren, würden wir und das Mehrfahrtenticket nicht noch mal kaufen.

Die Eingänge zu den Bahnen erkennt man übrigens am gelben oder blauen Schild mit dem großen „T“ (steht für „Tunnelbana“).

Tickets & Preise

Die Ticketmöglichkeiten für alle Verkehrsmittel (Bus und Bahn) im Überblick:

Einzelfahrten
Vom Fahrer gekauft: 64 SEK (ca. 5,99 €)
Handytickets: 45 SEK (ca. 4,21 €)
SL Access: 32 SEK (ca. 2,99 €)

Mehrfahrtenticket
1 Tag: 130 SEK (ca. 12,16 €)
3 Tage: 260 SEK (ca. 24,32 €)
7 Tage: 335 SEK (ca. 31,33 €)
30 Tage: 890 SEK (ca. 83,24 €)

Nützliche Links

Damit ihr euch im öffentlichen Netz von Stockholm einfach und schnell zurechtfinden könnt, haben wir euch hier ein paar Links zusammengestellt, die wir immer wieder ganz hilfreich finden:

» Übersichtskarte der Stockholmer Stationen
» Allgemeine Hinweise zur U-Bahn in Stockholm
» Aktuelle Tarife für alle öffentlichen Verkehrsmittel

Sightseeing & Aktivitäten

Auf den 14 Inseln von Stockholm gibt es einiges zu sehen und zu machen: Viele Sehenswürdigkeiten befinden sich in der Gamla Stan, der Altstadt von Stockholm, die übrigens komplett auf Müll erbaut wurde und dadurch langsam immer weiter absackt. Man erkennt es gut an den schon leicht schiefen Häusern. Hier ist übrigens unserer Erfahrung nach auch am meisten los, die kleinen Gassen waren an so ziemlich jedem Tag gut gefüllt. Wer mehr Zeit für sich haben will, sollte früh morgens hierher kommen. Die Geschäfte machen erst spät auf und in den Morgenstunden hat man genug Zeit, um ein paar Fotos zu machen und die Gassen zu bestaunen.

Wer mehr über die Geschichte von Stockholm erfahren möchte, sollte sich einige der Bootsfahrten näher ansehen. Wir haben eine mitgemacht und waren sehr zufrieden, sowohl was die Information als auch die Fahrt an sich angeht. Wir haben einiges gesehen und konnten unseren Aufenthalt in Stockholm viel besser planen als ohne die Tour.

Sehenswertes

In Stockholm kann man auch mit wenig Zeit schon viel sehen. Die üblichen Sehenswürdigkeiten stehen relativ kompakt zusammen und wenn man von seiner Unterkunft aus eine gute Ausgangslage hat, kann man diese schnell erreichen. Oftmals helfen auch Fähren oder die Tunnelbahn, um schnell von A nach B zu kommen. Wer in kurzer Zeit viel abklappern will, sollte sich auf jeden Fall das 24 Stunden Ticket auf die SL Access Karte laden und dann auch die Sehenswürdigkeiten mitnehmen, die etwas weiter außerhalb liegen.

Wir hatten vier Tage in Stockholm und haben langsam gemacht, trotzdem haben wir einiges gesehen, das wir dir nicht vorenthalten möchten:

Gamla Stan

Die gepflasterten Straßen und viele Gebäude auf der Gamla Stan stammen noch aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Gleichzeitig ist hier auch das pulsierende Herz der Stadt, denn in den vielen Bistros kann man mittags traditionell schwedische Küche probieren und abends bei guter Musik die Seele aus dem Leib tanzen. Die Hotels auf der Gamla Stan gehören zu den teuersten in ganz Stockholm.

Stockholms slott

Das Stockholmer Schloss ist das königliche Schloss mitten im Zentrum der Stadt. Es dient heute noch zu repräsentativen und zeremoniellen Zwecken für die Königsfamilie, sie lebt allerdings nicht mehr hier. Dafür können Teile des Schloss öffentlich besichtigt werden; gleichzeitig beherbergt es auch zwei Museen, die Schatzkammer und die königliche Rüstkammer. Täglich um 12:15 Uhr (Sonntags um 13:15 Uhr) findet hier eine zelebrierte Wachablösung statt.

Stockholms stadshus

Im Rathaus von Stockholm befindet sich der Sitz der Stadtregierung und der des Parlaments. Der markante Turm ist inspiriert vom Turm des alten königlichen Schlosses „Drei Kronen“, das 1697 durch einen Brand zerstört wurde. Er ist heute ein Museum und kann besichtigt werden, allerdings muss man, um bis zur Spitze zu kommen, 365 Treppenstufen nach oben laufen – dafür wird man mit einer atemberaubenden Sicht auf die Stadt belohnt.

Schloss Drottningholm

Das Schloss Drottningholm war früher ein königliches Lustschloss und ist heute privater Wohnsitz der Königsfamilie. Aktuell wird er von Carl Gustav und Silvia bewohnt. Innerhalb des Schlosses gibt es das am besten bewahrte Barocktheater Europas, das als Nachfolgebau für ein abgebranntes Theater im Jahre 1766 eingeweiht wurde. Schloss Drottningholm wird heute auch als „Schwedisches Versailles“ bezeichnet.

Djurgarden

Djurgarden bedeutet auf Deutsch sinngemäß „Tiergarten“. In dem Parkgebiet im Osten von Stockholm gibt es tatsächlich freilaufendes Rotwild (wir haben sogar welches vor die Linse bekommen!), denn hier war früher königliches Jagdrevier. Heute gibt es hier zahlreiche Museen und einen rund 10 Kilometer langen Strand, der zu einem langen Spaziergang einlädt.

Gröna Lund

Gröna Lund liegt direkt am Wasser auf der Insel Djurgarden und ist ein Vergnügungspark, der zu den beliebtesten Parks in Schweden gehört. Das Areal, auf dem der Park liegt, wird bereits seit 1883 als Vergnügungspark genutzt, damit ist Gröna Lund gleichzeitig der älteste Park Schwedens. Es gibt dort Fahrgeschäfte, aber auch Theater und Bühnen für musikalische Auftritte. Der Park ist immer von Ende April bis Ende September geöffnet. 

Stortorget

Stortorget ist der bekannteste, öffentliche Platz mitten in der Gamla Stan. Von dort aus hat man den perfekten Blick auf die ältesten Häuser der Gamla Stan aus dem 13.  Jahrhundert. Es war schon immer das Stadtzentrum, es ist sozusagen der Ausgangspunkt der Stadtentwicklung Stockholms. 

Sankt Nikolai kyrka

Die Nikolaikirche ist die Domkirche Stockholms, die ebenfalls in der Gamla Stan liegt. Teile des Fundaments der Kirche stammen noch aus dem 13. Jahrhundert, 1480 erreichte sie nach mehreren Um- und Anbauten ihre heutige Größe. Sie ist immer wieder Schauplatz königlicher Hochzeiten, zuletzt heiratete hier 2010 Victoria von Schweden ihren Ehemann Daniel Westling.

Rosendals Trädgård

Der Botanische Garten vom Schloss Rosendal liegt in direkter Nähe zu eben jenem. Heute kümmert sich ein Förderverein um die Erhaltung des Geländes. Das geschieht unter anderem durch ein Café, das sich in den Gewächshäusern niedergelassen hat und dort die Produkte verarbeitet, die im eigenen Garten angebaut werden. Neben einem köstlichen (teils veganen) Kuchenangebot gibt es auch belegte Brote und leckere, in der Region hergestellte Getränke.

Man kann übrigens auch einfach mal spazieren gehen und nur die Natur genießen. Das geht besonders gut auf den Inseln Djurgarden und Langholmen, denn die sind einfach grün! Auf Djurgarden gibt es noch weitere Sehenswürdigkeiten (auch gut geeignet für Schlechtwettertage), während man auf Langholmen auch den ein oder anderen Hügel erklimmen kann. Unser Tipp: Langholmen kann man super an einem halben Tag einfach mal umrunden, dann hat man wirklich was gehen – und weiß, was man gemacht hat!

Tipp: Stockholm Pass für mehr Sightseeing

Mit dem Stockholm Pass spart man bei über 60 Attraktionen im ganzen Stadtgebiet: Teilweise sind diese dann gratis oder stark ermäßigt. Außerdem kann man Boots- und Bustouren kostenlos mitmachen und es gibt einen Reiseführer dazu. Es gibt außerdem auch eine Variante, bei der man eine Travelcard dazu bucht und dann den ÖPNV im Gültigkeitszeitraum kostenlos mitnutzen kann. Den Stockholm Pass gibt es mit einer Gültigkeit von 1, 2, 3 oder 5 Tagen.

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Museen

Wir haben ja schon mal gesagt, dass wir nicht so die Museumsgänger sind, aber in Stockholm hatten wir ein paar auf der Liste, die wir uns wirklich gerne angucken wollten. Hier gibt es aber auch wirklich für jeden Geschmack etwas! Man kann sich dort außerdem gut die verregneten Tage vertreiben, die es in Stockholm manchmal gibt, oder bei schönem Wetter eins der zahlreichen Freiluftmuseen genießen. Welche Museen es in Stockholm konkret gibt, listen wir dir nachfolgend auf – das Vasa Museum hat uns so gut gefallen, dass wir es dir noch einmal separat zeigen.

Bekannte Museen

Wie immer gilt auch hier für Stockholm: Das ist eine nicht vollständige und rein subjektive Liste der Museen, die wir uns angesehen haben (oder noch ansehen möchten) – es kann aber sein, dass wir das ein oder andere vergessen haben. Eine vollständige Liste für diese Stadt findet ihr bei Wikipedia.

  • ABBA – The Museum
  • Junibacken
  • Fotografiska
  • Nationalmuseum
  • Moderna Museet
  • Nobel Prize Museum
  • Nordiska Museet
  • Stockholmer Stadtmuseum
  • ArkDes
  • Postmuseum
  • Wein- & Schnapsmuseum („Spritmuseum“)

Vasamuseet

Besonders angetan hat es uns das Vasa Museum in Stockholm. Es zeigt das fast vollständig erhaltene Kriegsschiff Vasa, das bei seiner Jungfernfahrt 1628 nach nur rund 1.300 Metern Fahrtstrecke gesunken ist und 1961 geborgen wurde. Leider darf man darin absolut keine Fotos machen, daher empfehlen wir euch die beiden Wikipedia Seiten zum Museum und zum Schiff selbst, damit ihr euch schon vorab einen Eindruck machen könnt.

Die Hauptattraktion ist natürlich das Schiff, das nahezu das gesamte Museum einnimmt und von verschiedenen Perspektiven (ganz oben bis ganz unten) besichtigt werden kann. Unterstützt wird die Geschichte der Vasa von einem Film und mehreren geborgenen Schätzen, die dort ausgestellt sind. Außerdem wird nahezu der vollständige Bergungsvorgang gezeigt und erklärt, wie es passieren konnte, dass ein so großes Schiff fast vollständig erhalten geborgen werden konnte. Unser Tipp: Unbedingt ansehen! Es gehört nicht ohne Grund zu den beliebtesten Museen in Stockholm.

Öffnungszeiten und Eintritt

Achtung: Im Vasamuseet ist es relativ kalt, da die Temperatur immer gleich bleiben muss, um das Schiff bestmöglich zu konservieren. Wir empfehlen auf jeden Fall auch in den Sommermonaten eine lange Hose und eine dünne Jacke!

Öffnungszeiten
2. Januar bis 31. Mai:
10:00 bis 17:00 Uhr

1. Juni bis 31. August:
08:30 bis 18:00 Uhr

1. September bis 30. Dezember:
10:00 bis 17:00 Uhr

Eintrittspreise
Erwachsene: 150 SEK (ca. 14,03 €)
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre: Freier Eintritt

Im Eintrittspreis enthalten sind die Filmvorführungen, ein Audioguide auf Deutsch und sämtliche Bereiche des Museums.

Bootsfahrten

Da Stockholm von Wasser umgeben ist, bietet es sich an, die Stadt vom Wasser aus zu erkunden. Das geht zum Beispiel mit Stromma, einem der bekanntesten Anbieter für Boots- und Sightseeingtouren in Stockholm. Sie bieten verschiedene Touren zu Land und zu Wasser an, die meistens auch saisonal schwanken. Es lohnt sich also immer ein Blick auf die offizielle Website und das Angebot.

Wir haben bei unserem Besuch in Stockholm die „Unter den Brücken Stockholms“ Tour gemacht und waren sehr zufrieden. Für die flexibleren gibt es auch ein Hop On-/Hop Off-Boot, das wie die bekannten Busse funktioniert. Damit kann man je nach Ticketart einen ganzen Tag lang immer wieder stückchenweise die Stadt vom Wasser aus erkunden und dann wieder an Land gehen, wenn man sich das ein oder andere intensiver ansehen möchte.

Tickets für die Bootsfahrt kann man online oder an den Ablegestellen kaufen. Es gibt teilweise Rabatte auf die Online-Tickets, sodass wir empfehlen, vorher auf jeden Fall online zu gucken. Beim Einsteigen muss man dann nur das Ticket auf dem Handy vorzeigen, das reicht aus.

Unter den Brücken Stockholms

Die klassische Tour für alle, die sich erst mal einen Überblick verschaffen wollen: Per Boot geht es zu den bekanntesten Ecken Stockholms und vorbei an vielen bekannten Sehenswürdigkeiten. Mit dabei ist auch die Schleuse, die die Ostsee mit dem See Malären verbindet.

Dauer: 2 Std. und 15 Minuten
Preis pro Person: 261 SEK (ca. 24,42 €)
Zeiten: einmal die Stunde zwischen 10:00 und 16:00 Uhr

Historische Kanaltour

Die historische Kanaltour startet am Rathaus und konzentriert sich hauptsächlich auf die zweitgrößte Insel von Stockholm, Kungsholmen. Der Fokus dieser Tour liegt vorwiegend auf der Entwicklung der Stadt Stockholm von der Zeit der industriellen Revolution bis heute.

Dauer: 50 Minuten
Preis pro Person: 207 SEK (ca. 19,37 €)
Zeiten: nur von Juni bis August, einmal die Stunde zwischen 10:30 und 16:30 Uhr

Königliche Kanaltour

Diese Tour konzentriert sich hauptsächlich auf die Insel Djurgarden und die kleinen Kanäle in der Stockholmer Innenstadt. Dabei kommt man an vielen von der Königsfamilie genutzten Gebäude vorbei, zu denen der Audioguide eine interessante Geschichte auf Lager hat. Auf dem Rückweg gibt es tolle Blicke auf die Skyline von Stockholm.

Dauer: 50 Minuten
Preis pro Person: 207 SEK (ca. 19,37 €)
Zeiten: nur von April bis Oktober, einmal die Stunde zwischen 10:30 und 16:30 Uhr

Restaurants

Essen gehen in Stockholm ist richtig teuer, da gibt es leider nichts schön zu reden. Wir haben verschiedene Varianten probiert – von Fertigfutter aus dem Supermarkt über einen Asia-Take-Away bis hin zum klassischen Restaurant, aber es war alles überdurchschnittlich teuer. Wir wussten ja, was kommt – empfehlen aber jedem, sich das wirklich bewusst zu machen. Die Menschen in Schweden verdienen deutlich mehr als wir, sodass man hier nicht einfach beim Bäcker ein Brötchen für 2,00 € kaufen kann. Dafür war so ziemlich alles, was wir gegessen haben, wirklich lecker, das muss man sagen!

Barrels Burgers & Beer

Barrels Burgers & Beer hat neben den klassischen Burgern aus verschiedenen Fleischsorten auch ein großes Angebot an vegetarischen Alternativen. Die Getränke kommen neben den internationalen Klassikern aus der Region, es gab so leckere Sachen wie Birne-Holunder-Limonade – wirklich lecker und zu empfehlen!

 Adresse: Bysistorget 4, 118 21 Stockholm
 Telefon: +46 8 10 00 03
 Preisklasse: €€€
 Küche: Burger, Vegetarisch
 Öffnungszeiten: Montag bis Mittwoch von 16:00 bis 22:00 Uhr
Donnerstag von 11:00 bis 22:00 Uhr
Freitag und Samstag von 12:00 bis 23:00 Uhr
Sonntag von 12:00 bis 21:00 Uhr
 Bewertung: 4,2 Sterne auf Google

Cafe Schweizer

Das Cafe Schweizer liegt mitten in der Gamla Stan. Wir haben es durch Zufall gefunden, weil es eins der wenigen Cafés waren, die schon recht früh am morgen geöffnet hatten. Irgendwie macht in Stockholm alles erst etwas später auf. In jedem Fall waren sowohl das Essen sehr lecker als auch die Einrichtung ziemlich interessant, geht auf jeden Fall mal vorbei!

 Adresse: Västerlånggatan 9, 111 29 Stockholm
 Telefon: +46 8 411 51 77
 Preisklasse: €€€
 Küche: International
 Öffnungszeiten: Sonntag bis Donnerstag von 07:00 bis 20:00 Uhr
Freitag und Samstag von 07:00 bis 21:00 Uhr
 Bewertung: 4,4 Sterne auf Google

Nachtleben

Stockholm hat definitiv einige Clubs und Bars zu bieten, die was ganz Besonderes sind. Musikalisch gibt es für jeden Geschmack etwas, man denke nur an die vielen unterschiedlichen Bands aus Schweden, die es auch international geschafft haben. Am besten fragt man in seiner Unterkunft nach, was in direkter Nähe ist, oder wirft einen Blick auf die ganzen Flyer, die dort meistens herumliegen – unserer Erfahrung nach findet man dort immer noch die besten Hinweise.

Wichtig für Stockholm sind die Altershinweise. In manche Clubs darf man erst ab 20 oder sogar 23 Jahre, das solltet ihr vorher einmal prüfen. Außerdem ist es gängig, dass man sich für die Clubs durchaus etwas schicker und stilvoller anzieht. So gut wie überall gibt es Türsteher, die gerne mal nach optischen Gründen aussortieren.

Kharma

Der beliebteste Club in ganz Stockholm und eine Mischung aus Orient und Skandinavien – sowohl was das Interieur als auch die Musik angeht.

 

 Adresse: Sturegatan 10, 11436 Stockholm
 Preisklasse: €€€
 Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag von 22:00 bis 03:00 Uhr
 Bewertung: 5,0 Sterne auf Facebook

Sky Bar Himlen

104 Meter über der Erde kann man in der Sky Bar den Abend ausklingen lassen und den Sonnenuntergang beobachten. Es gibt außerdem auch ein Restaurant mit hervorragender, aber hochpreisiger Küche.

 

 Adresse: Götgatan 78, 11830 Stockholm
 Preisklasse: €€€
 Öffnungszeiten: Montag von 11:30 bis 00:00 Uhr
Dienstag bis Donnerstag von 11:30 bis 01:00 Uhr
Freitag und Sonntag von 11:30 bis 03:00 Uhr
 Bewertung: 4,0 Sterne auf Tripadvisor

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