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Die grüne Lunge von Barcelona:
Warum sich der Park Güell so richtig auszahlt

Betritt man den Park Güell durch den Haupteingang, fragt man sich sogleich, ob die beiden Häuschen von einem Bäcker gebacken und verziert wurden. Das weiße Dach schimmert im Sonnenlicht und hinterlässt den Eindruck einer cremigen Masse, die liebevoll auf die Häuser gekleckert wurde. Sie rahmen eine Treppe ein, die hinauf zur Halle der 100 Säulen mit der Terrasse führt. Heute werden nur noch maximal 400 Besucher gleichzeitig auf die Plattform gelassen, damit dieses historische Monument nicht zerstört wird. Der Salamander, der zwischen den beiden Treppen thront, gilt übrigens als Wahrzeichen und Beschützer des Parks. Man findet ihn immer wieder in Form von Mosaiken im ganzen Park verstreut.

100 Säulen für die Ewigkeit

Hat man die Treppe erklommen, steht man unmittelbar vor der Halle der 100 Säulen. Sie stützen die circa 3.000 Quadratmeter große Panoramaterrasse, die Sockel sind – typisch Gaudi – mit Mosaiken verziert worden. Begrenzt wird die Tasse von einer über 100 Meter langen geschwungenen Bank, die mit aufwendigen Mosaiken gestaltet wurde. Außerdem lohnt es sich, einfach mal einen Blick an die Decke zu werfen: Die geschwungene Deckenform wirkt im ersten Moment wie eine optische Täuschung oder eine Illusion. Übrigens wird die Terrasse tatsächlich nur von 86 Säulen getragen – woher der Name der Halle kommt, konnten wir nicht mehr feststellen.

Märchenlandschaft mitten in der Stadt

Nachdem man den Haupteingang und die beeindruckende Terrasse hinter sich gelassen hat, lohnt es sich, weiter in das Innere des Parks zu gehen. Vor allem im Sommer sind die Wege schön kühl, sodass man es hier auch bei Hitze sehr gut aushalten kann. Immer wieder gibt es Bänke und kleine Rastmöglichkeiten, die man in jedem Fall nutzen sollte – einfach um den Park auf sich wirken zu lassen. Die Säulen, die gewundenen Wege, die man entlang geht, alles führt einen direkt in eine andere Zeit. Für uns ist es unvorstellbar, dass das Vorhaben Gaudis und Güells damals gescheitert ist – wer würde hier nicht wohnen wollen, vor allem mit diesem atemberaubenden Blick über die Stadt?

Auf anderen Wegen

Die hügelige Landschaft hat Gaudi bewusst in Kauf genommen: Zu Beginn des Projektes wurden kaum Planierarbeiten vorgenommen, sodass er Mauern, Brücken und Wege so baute, dass man sich trotzdem barrierefrei in dem Park bewegen konnte. Ihm war es wichtig, dass seine naturnahe Kunst der Architektur hier weitestgehend eins mit ihr wird, sodass der Park sich harmonisch in das Gesamtgefüge einfügt. Die drei Häuser, die damals gebaut wurden, sind heute ein Museum, eine Schule und ein Wohnhaus – insbesondere das Museum lohnt auf jeden Fall einen Blick, viel eher als die überteuerten Souveniershops am Eingang des Parks.

Tipps für den nächsten Parkbesuch

Wir hatten das Glück, dass wir schon sehr früh morgens im Park angekommen waren, daher war er weder überlaufen noch übermäßig voll. Die Warteschlange für die Terrasse waren schon sehr lang, uns wurde von mehreren empfohlen, die Tickets online zu reservieren statt vor Ort zu kaufen. Das werden wir bei unserem nächsten Besuch auf jeden Fall berücksichtigen.

 

Übrigens: Wer den Park durch den kleinen Hintereingang betritt, muss zwar ein gutes Stück bergauf laufen (oder Rolltreppe fahren), bekommt aber dafür zwei Dinge: Freien Eintritt in den Park ohne Warteschlange und ein umwerfendes Panorama über die Stadt. Lohnt sich wirklich!

Anfahrt, Öffnungszeiten und Eintritt

Den Haupteingang des Parks erreichst du über die Carrer d’Olot. Der Bus Turistico fährt eine Haltestelle direkt vor dem Haupteingang an. Wir sind über den kleinen Hintereingang hineingegangen und wurden direkt mit einem umwerfenden Ausblick belohnt. Dafür musst du die Carrer de Tirso durchlaufen (oder die Rolltreppen nutzen), an der ersten Gabelung gehst du nach links, an der zweiten nach rechts – voila, schon bist du da. Keine Warteschlangen, kein Eintritt und trotzdem Park Güell!

 

Kosten für die Sandplattform:
Erwachsene: 8,50 Euro
Kinder bis 12 Jahre: 6,00 Euro
Senioren ab 65 Jahren: 6,00 Euro

 

Öffnungszeiten:
März bis September: täglich von 8:00 bis 20:00 Uhr
Oktober bis Februar: täglich von 8:30 bis 19:30 Uhr

Und jetzt du: Wie gefallen dir Gaudis Bauwerke? Hast du schon alle besichtigt? Und wusstest du schon einiges über Gaudi, bevor du nach Barcelona gereist bist?

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