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Sightseeing in Barcelona:
Die 10 schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt

Die meisten Sehenswürdigkeiten der Stadt sind übrigens auf zwei Faktoren aufteilbar: Entweder sie sind von Antoni Gaudi gebaut worden, weil er mit der Stadt Barcelona verbunden ist wie kein zweiter, oder sie stehen im Barri Gotic, dem ältesten Viertel von Barcelona. Beides scheint ein Qualitätsgarant und ein Magnet für den Tourismus zu sein. Wir haben uns in unseren vier Tagen vor Ort einiges angesehen und können daher sagen: Es lohnt sich. Wirklich. Man muss nicht überall reingehen, aber schon die Fassaden von den Gebäuden… Daumen hoch!

1. Park Güell

Der Park Güell wurde von Antoni Gaudi in den Jahren 1900 bis 1914 erschaffen. Er ist rund 17 Hektar groß und war eine Auftragsarbeit für den Industriellen Eusebi Güell, von dem er auch seinen Namen bekommen hat.

 

Ursprünglich sollte der Park den englischen Gartenanlagen nachempfunden werden und platz für rund 60 Villen bieten. Finanziert werden sollte das dadurch, dass die Villen im Voraus verkauft werden – das Vorhaben scheiterte, denn es wurden insgesamt nur drei Häuser gebaut: Das Wohnhaus der Familie Güell, das Wohnhaus Gaudis und das Wohnhaus eines mit Gaudi befreundeten Architekten. Es ist das einzige, das auch heute noch bewohnt wird, die beiden anderen wurden zu einer Schule und einem Museum umgebaut.

 

Heute dient er vor allem als grüne Lunge Barcelonas: Auch bei warmen Temperaturen kann man sich dort durch die vielen Schatten spendenden Bäume gut aufhalten, außerdem gibt es einiges zu sehen. Die Terrasse ist kostenpflichtig und auf 400 Personen gleichzeitig limitiert, den Park selbst kann man durch den oberen Eingang (nicht den Haupteingang) kostenlos betreten.

2. Barri Gotic

Das gotische Viertel von Barcelona ist das älteste Viertel der Stadt. Die meisten Baudenkmäler stammen aus dem 14. Und 15. Jahrhundert, einer Zeit, in der Barcelona sich als Seemacht etabliert hatte. Es zeichnet sich durch viele enge, verwinkelte Gassen aus.

 

Den Mittelpunkt des Barri Gotic bildet die imposante Kathedrale von Barcelona. Sie befindet sich am Pla de la Seu und wurde 1448 nach gut 150 Jahren Bauzeit fertig gestellt. Um das Jahr 1500 wurde noch der prägnante Glockenturm ergänzt. Auf dem Platz vor der Kathedrale tummeln sich heute Straßenkünstler und Bauchladenverkäufer, auch das ein oder andere Straßenfest findet hier statt.

3. Montjuic

Der 173 Meter hohe Montjuic ist zusammen mit dem Tibidabo einer der beiden Hausberge der Stadt Barcelona. Man kann ihn zu Fuß, mit dem Bus oder einer der beiden Seilbahnen vom Hafen aus erklimmen.

 

Auf dem Berg (und auch am Fuße davon) gibt es einiges zu sehen: Das Museu Nacional d’Art de Catalunya als erste spürbare Erhebung mit dem Font Magica davor, das Estadi Olimpic auf der ersten Anhöhe und das Castell de Montjuic, das oben auf dem Berg thront. Die Festung diente als Schutz des Hafens und der Stadt. Es ist erst seit 2007 wieder im Besitz der katalanischen Regionalregierung und war zeitweise, vor allem während des Franco-Regimes, ein Gefängnis, in dem auch Exekutionen stattfanden.

4. Mercat de la Boqueria

Direkt an der La Rambla gelegen, bietet der Mercat de la Boqueria auf einer Fläche von rund 2.500 Quadratmetern alles, was man für den täglichen Bedarf braucht. Die Halle ist ganz aus Glas und Stahl konstruiert und sorgt so für eine beeindruckende Kulisse, während man ganz nebenbei den Wocheneinkauf erledigt oder an einem der kleinen Tapas-Stände einen Imbiss nimmt.

 

Die Markthallen, die auch Mercat de Sant Josep genannt werden, gehen auf einen Straßenmarkt zurück, den es schon 1217 gab. Seither weiß man von Tischen, die dort aufgestellt wurden, um Fleisch zu verkaufen. Ein regelmäßiger Markt wurde spätestens im Jahr 1470 daraus, als der sogenannte Schweinemarkt abgehalten wurde. Zu kaufen gibt es dort Obst und Gemüse, Fleisch und Fisch, Süßwaren und Käse.

5. Palau Nacional und der Font Magica

Der Palau Nacional thront am Fuße des Montjuic und ist schon von weitem zu erkennen. Der riesige Bau mit dem beeindruckenden Platz davor beherbergtheute das Museu Nacional d’Art de Catalunya mit rund 250.000 Werken in verschiedenen Sammlungen. Malereien, Skulpturen und mehr aus verschiedenen Zeiten wie z.B. dem Barock und der Renaissance, aber auch der Moderne sind hier zu sehen. Bei Nacht ist der Palau Nacional beleuchtet.

 

Zusammen mit dem Font Magica, der zur Weltausstellung 1929 errichtet wurde, gibt es an vielen Abenden im Sommer eine aufwendige Lichtshow mit Musikuntermalung zu sehen, bei dem sowohl der Palau Nacional als auch der Brunnen in den buntesten Farben beleuchtet sind.

6. Sagrada Familia

Die Sagrada Familia, die mit vollständigem Namen als Basilica i Temple Explatori de la Sagrada Familia heißt, ist bis heute unvollendet. Antoni Gaudi begann den Bau im Jahr 1882 und er wusste schon zu Beginn, dass er die Fertigstellung niemals erleben wird. Dass er 1926 bei einem Straßenbahnunfall starb, hinderte seine Architekten und Arbeiter nicht daran, nach Unterbrechungen weiter daran zu arbeiten.

 

Immer wieder gibt es Proteste rund um die Sagrada Familia, da einige Menschen die Auffassung vertreten, dass Gaudi die Baupläne immer wieder geändert habe und es daher nicht klar sei, wie er genau weitergebaut hätte. Gegner dieser Aussage sagen aber auch, dass Gaudi selbst bereits eingeplant habe, dass seine Schüler diese Kirche anders weiterbauen würden als er selbst es tun würde und das würde den Bau „nur noch grandioser“ machen. Der Bau wird, wie schon früher angedacht, auch heute ausschließlich über spenden und Eintrittsgelder finanziert. Die Sagrada Familia gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt und prägt das Stadtbild wie kein zweites.

7. La Barceloneta

La Barceloneta ist eine Halbinsel im Südosten der Stadt, die dafür sorgt, dass Barcelona bei Städtereisenden ein gleichermaßen beliebtes Ziel ist wie bei Strandurlaubern. Der feine Sandstrand bietet auf etwa 1.100 Metern tollste Bademöglichkeiten im Balearen-Meer. Er ist durch die beiden Häfen Port Olimpic und Port Vell beschränkt, zwei Orte, den man ebenfalls einen Besuch abstatten sollte, wenn man ohnehin schon da ist.

 

Der Strand von La Barceloneta lässt einen an manchen Stellen schon mal vergessen, dass man eigentlich gerade Sightseeing machen wollte. Mit der Großstadt im Rücken, den Sand zwischen den Zehen und dem endlos weiten Meer vor den Augen fällt es schon mal schwer, sich durch die engen Gassen der Stadt zu schieben. Vielleicht war es doch ganz gut, dass bei unserem Besuch kein Badewetter herrschte..?

8. Las Ramblas

Die Las Ramblas sind eine rund 1,2 Kilometer lange Straße im Zentrum von Barcelona, die den Placa de Catalunya mit dem Alten Hafen verbindet. Die Straße wird teilweise von historischen Bauwerken gesäumt, sodass allein ein Spaziergang auf der Las Ramblas einem schon wie eine kleine Sightseeing-Tour vorkommt.

 

Neben den historischen Bauten reihen sich hier Cafés, Geschäfte und Straßenverkäufer aneinander. Die Las Ramblas gehört zu Barcelonas bekanntesten Straßen und ist in jedem Reiseführer vertreten, kein Wunder also, dass es hier oftmals richtig voll wird. Wer wirklich hier ist, um etwas zu Essen, der sollte sich vorrangig auf die kleinen Läden stürzen: Hier kann man oftmals besser (und günstiger) essen als in den Ketten oder den großen Tapasbars, die in jedem Reiseführer angepriesen werden. Oder man spaziert gleichhinunter bis in den Hafen.

9. Bunkers del Carmel

Die Bunkers del Carmel sind eigentlich eine Anlage zur Luftabwehr mit Geschützen und Kanonen. Von der Spitze des Roviras, einer kleinen Erhebung der Stadt, hat man beste Sicht über ganz Barcelona, sodass von hier aus jede Ecke der Stadt verteidigt werden kann. Genutzt wurde die Anlage vorrangig im Spanischen Bürgerkrieg, an dessen Ende man die Kanonen zerstörte, damit sie nicht in die Hände des Feindes fielen. Der Bunker geriet in Vergessenheit, genauso wie die Barracken drum herum, in denen vorrangig die ärmere Bevölkerung der Stadt lebte.

 

Erst der große Touristenboom in den 1990er Jahren sorgte für das große Aufräumen. Die Baracken wurden abgerissen und durch Häuser ersetzt, der Bunkers del Carmel, der bis dahin nur von verliebten Pärchen als Geheimtipp besucht wurde, wurde wieder hergerichtet und ist nun einer der Orte, an dem man die schönste Sicht über die Stadt haben kann.

10. Casa Mila

Auch die Casa Mila ist ein Bau von Antoni Gaudi. Er wurde in vier Jahren, von 1906 bis 1910, von ihm für die Familie Mila errichtet und liegt am Passeig de Gracia 92. Es war unter anderem deshalb ein Pioniersprojekt seiner Zeit, weil er durch die natürliche Belüftung Klimaanlagen überflüssig machte. In jeder Wohnung ließen sich die Wände individuell verschieben, es gab eine Tiefgarage und die Innenhöfe sorgten dafür, dass fast jedes Zimmer Fenster mit Tageslicht besaßen – für die damalige Zeit sehr ungewöhnlich. Das Haus war gleichzeitig auch der letzte Bau von Gaudi, bevor er sich mit der Errichtung der Sagrada Familia beschäftigte.

Und jetzt du: Welche Sehenswürdigkeiten hast du in Barcelona schon mal besucht? Und welche sind dir besonders im Gedächtnis geblieben?

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