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Unser Reisetagebuch: Tag 1 in Madrid
Zurück auf spanischem Boden

Spätestens beim Aussteigen aus dem Flugzeug wissen wir: Ja. Brauchen wir. Es sind knapp 39° mitten in der Stadt, die Sonne brennt herunter auf die Stadt. Wir wir damit klargekommen sind? Mit einem ausgeklügelten Plan, der ein Mittagsschläfchen beinhaltete! Aber erst mal von Anfang an.

 

Schon wieder warten wir auf unsere Koffer. Ich schwöre, nie wieder reise ich mit einem Koffer – sobald wir wieder zuhause sind, werde ich nach Alternativen schauen. Thomas ist auch schon ganz genervt, er hat ja schließlich Koffer und Rucksack zu tragen. Was uns da wohl geritten hat? Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall müssen wir unsere Packstrategie einmal überdenken, ich habe nicht einmal die Hälfte der Klamotten getragen, die ich dabei habe. Ein bisschen mürrisch schieben wir unsere Koffer durch den angenehm kühlen Flughafen, halten noch schnell bei Burger King an, weil wir Hunger bis unter die Hacken haben, dann geht’s in Richtung Metro. Diesmal können wir uns die Mehrtageskarten auf Deutsch an einem Automaten kaufen – er akzeptiert zwar erst einmal unsere EC-Karte nicht, aber nach ein bisschen gut zureden ist er doch kooperativ.

 

Von Madrid haben wir eigentlich beide keine Vorstellung. Wir haben von den sehr leckeren Churros gehört, die es hier geben soll, und eben vom Park. Das war es auch schon. Im Gegensatz zu Lissabon und Barcelona haben wir hier auch nicht so wahnsinnig viele Reisetipps im Vorfeld verhalten. Nachteil? Vorteil? Ich weiß es nicht, aber wir sind ja auch nur dreieinhalb Tage hier, haben die Reisezeit zugunsten von Lissabon etwas schlanker gehalten. Lassen wir uns überraschen!

Ab zur Unterkunft

Gebucht haben wir das Hotel Mediodia, das mitten im Kunstdreieck aus verschiedenen Museen liegt. Der Bahnhof Atocha und die Metro-Station Atocha sind nur wenige Schritte entfernt – wie wir schnell feststellen, ist es die perfekte Ausgangslage für Madrid. Wir haben den Park El Retiro um die Ecke, können zu Fuß ins Stadtzentrum laufen und sind mitten im In-Viertel gelandet. Pluspunkt: Hinten raus gibt es einen Platz mit richtig vielen kleinen Cafés und Bars. Das Abendessen ist gesichert!

 

Auch das Hotel gefällt uns richtig gut. Die Fassade stammt aus dem Jahr 1914, von innen ist es sehr modern. Es gibt sogar einen kleinen Austritt auf den Platz hinter dem Hotel. Als wir angekommen sind, fand hier gerade ein kleines Stadtfest statt – Friseure, Wurst, Käse, kleine Geschenke, man konnte alles machen, sehen und probieren. Eigentlich hatten wir geplant, uns erst einmal kurz aufs Ohr zu hauen, stattdessen haben wir nur schnell die Flugzeugklamotten gegen luftige Kleidung gewechselt und sind dann erst einmal raus. Feste muss man schließlich feiern wie sie fallen, oder?

Auf zur grünen Lunge

Es ist ja noch früh am Tag, daher beschließen wir, nach der kurzen Stippvisite über das Fest direkt zum Park El Retiro zu gehen. Es ist wirklich nur ein kurzer Fußweg, bis wir auf schattigen Wegen in Richtung Kristallpalast laufen. Wir hätten nie gedacht, dass uns das Wetter ausgerechnet hier so überraschen würde. Mittags ist der Park wirklich leer – kein Wunder, hier hat mittags auch alles zu. Dass man die Siesta bei diesem Wetter so richtig ernst nimmt, kann ich tatsächlich sehr gut nachvollziehen. Wir halten immer wieder an und kaufen Wasser nach, weil wir trinken wie bekloppt.

 

Weil uns die Beine nach dem Morgen in Lissabon noch schwer sind, setzen wir uns in ein kleines Café an der Wasserfläche mit bestem Ausblick auf das Monument Alfonso XII. Hier sind noch einige Menschen, das Café hat keinen einzigen Schattenplatz mehr, dafür aber Wasser und leckere Sandwiches. Yummi!

 

Der Spaziergang durch den Retiro ist wirklich schön – insbesondere der Besuch im Kristallpalast hat sich gelohnt, aber es ist einfach zu heiß. Wir beschließen, dass wir es wie die Einheimischen machen, also geht’s zurück ins Hotel und Mittagsschläfchen halten. Als wir gegen 16:30 Uhr wieder aufwachen, sind wir wesentlich fitter, abgekühlt hat es sich allerdings nicht wirklich. Trotzdem haben wir jetzt so richtig Lust, noch mal rauszugehen. Zurück in den Park, die Ecken erkunden, die wir noch nicht gesehen haben – lohnt sich, auch im Sonnenuntergang ist der Park wirklich sehr, sehr schön!

Die erste Sprachbarriere

Bisher sind wir ja überall außer im Casa do Alentejo in Lissabon mit Englisch weitergekommen. Jetzt, hier, mitten in Madrid, klappt es plötzlich nicht mehr. Wir essen zu Abend im kleinen Café de la Reina auf dem Plaza de Juan Goytisolo, dort wo am Mittag noch das Fest stattgefunden hat, und keiner der beiden Kellner spricht Englisch. Wir schaffen es mit Zeichensprache ein paar Tapas zu bestellen, die wirklich herrlich schmecken – und gar nicht so teuer sind wie in Barcelona. Wieder etwas, was uns angenehm überrascht. Ich greife damit vor, aber die Problematik taucht in den nächsten Tagen noch ein paar mal auf – viele Speisekarten gibt es sogar nur auf Spanisch und es kostet uns einige Zeit mit Google Translate, um überhaupt rauszufinden, was wir da bestellen.

 

Da es hier nach neun erst so richtig lebendig auf den Straßen wird, schließen wir uns an, erkunden noch ein bisschen im Sonnenuntergang die Stadt und kommen unter anderem auch am berühmten Mercado de San Miguel vorbei, den wir uns für den nächsten Tag vornehmen. Hier wollen wir uns einmal quer durchs Sortiment probieren, denn offenbar gibt es hier nichts, was es nicht gibt. 

 

Madrid, bisher gefällst du uns!

Und jetzt du: Warst du schon mal in Madrid? Was kannst du uns für den nächsten Trip dahin besonders ans Herz legen?

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