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Sightseeing in Madrid:
Die 10 schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt

Madrid hat den Vorteil, dass es hier auf kleiner Fläche viel zu sehen gibt. Manchmal musst du nicht einmal in die Metro steigen, sondern einfach nur ein paar Schritte gehen. Das macht die Stadt vor allem für die interessant, die sich genau wie wir alles erlaufen wollen – geht in Madrid ganz wunderbar! Falls du dir eine räumliche Übersicht verschaffen möchtest: In dieser Google Karte sind alle wichtigen Sehenswürdigkeiten der Stadt eingezeichnet.

1. Palacio Real

Das Madrider Stadtschloss ist die offizielle Residenz des spanischen Königshauses. Steht man zwischen der Almudena-Kathedrale und dem Palast sieht man den vorgelagerten Ehrenhof, der sogenannte „Puerta del Principe“, also der Eingang, über den die wichtigen Menschen empfangen werden. Der Palacio Real gehört zu den größten Schlössern in Westeuropa und ist fast doppelt so groß wie der Buckingham Palace oder das Schloss Versailles. Es gibt 2.000 Säle und Salons im Inneren, insgesamt sind es mehr als 3.400 Räumlichkeiten für alle Anlässe (inklusive der Wohnfläche der Königsfamilie). Einige Teile des Palastes können besichtigt werden.

2. Plaza Mayor

Der Plaza Mayor ist ein rechteckiger Platz und komplett von vierstöckigen Wohnegbäuden umschlossen, deren 237 Balkone alle zur Innenseite des Platzes zeigen. Es gibt neun Zugänge zum Platz. Früher war hier der Hauptmarkt der Stadt beheimatet, was die beiden ältesten Gebäude am Platz auch noch belegen: Es gibt das „Haus der Bäckerei“ von 1619 und das „Haus der Fischerei“, dessen Baudatum nicht exakt definiert werden kann. Im Jahre 1848 wurde das charakteristische Reiterstandbild von Philipp III. in der Mitte des Platzes eingeweiht. Übrigens: Wer an Weihnachten in Madrid ist, findet hier einen der berühmten Weihnachtsmärkte der Stadt, ein Brauch, der so schon seit 1860 gepflegt wird.

3. Parque del Retiro

Der Parque del Retiro ist die grüne Lunge von Madrid. Auf seinen 1,43 Quadratkilometern findet man Grünflächen zum Entspannen, einen See zum Ruder- und Tretbootfahren und jede Menge Cafés gegen den kleinen Hunger zwischendurch. Allein wegen der Kulisse mit seinen malerischen Wegen, dem ruhigen Rosengarten und der beeindruckenden Statue von Alfons XII. direkt am Wasser lohnt sich ein Besuch!

4. Tempel von Debod

Der Tempel von Debod ist ein altägyptisch-unternubischer Tempel, der ursprünglich 15 Kilometer südlich von Philae (am Ufer des Nils) gestanden hat. Er wurde 1961 auseinander genommen und 1970 von Alexandria über den Hafen von Valencia nach Madrid transportiert. Grund dafür war der Bau eines Staudamms, der einige historisch relevante Bauwerke in der Nil-Region der Gefahr der Überflutung aussetzte. Um das Gebäude zu erhalten, erließ die UNESCO einen internationalen Aufruf zur Rettung der Kulturwerke im südlichen Ägypten. Madrid erklärte sich bereit, den Tempel in der Parkanlage Campo del Moro wieder aufzubauen. Damit ist er eines der wenigen Beispiele ägyptischer Architektur, die außerhalb von Ägypten bestaunt werden können.

5. Santa Maria la Real de La Almudena

Die Almudena-Kathedrale, wie die Santa Maria la Real de La Anmudena im Volksmund auch genannt wird, liegt gegenüber des Palacio Real und ist eine römisch-katholische Kathedrale mitten im Herzen von Madrid. Der Bau begann im 19. Jahrhundert und wurde 1993 fertiggestellt, obwohl erste Pläne zum Bau bereits im 16. Jahrhundert vorlagen. Im Jahr 2004 heirateten hier Kronprinz Felipe von Spanien und Letitia Ortiz Rocasolano, es war die erste königliche Hochzeit in der Kathedrale. Einmal mehr traurige Berühmtheit erlangte sie im Jahr 2013, als ein Sprengstoffanschlag nur knapp von einem Geistlichen verhindert werden konnte, der den Sprengsatz in der Nähe eines Beichtstuhls gefunden hatte.

6. Puerta de Alcalá

Die Purtea de Alcalá befindet sich im Zentrum der Stadt, unweit des Eingangs zum Parque del Retiro. Der Name stammt von der früheren Funktion des Monuments: An dieser Stelle war die Stadtgrenze von Madrid, auf der anderen Seite begann die Landstraße in Richtung Alcalá de Henares. Der Bau wurde 1778 fertiggestellt und eingeweiht, nachdem rund neun Jahre daran gebaut worden war. Wer sich über die vielen Löcher wundert: 1823 wurde mit Kanonen auf die Puerta de Alcalá geschossen, die Einschusslöcher wurden nie repariert, da sie die Stabilität des Bauwerks nicht beeinträchtigt haben.

7. Kristallpalast

Der Palacio de Cristal liegt im Parque del Retiro und beeindruckt durch seine Bauweise aus Gusseisen und Glas. Er wurde 1887 gebaut um eine Ausstellung von tropischen Pflanzen von den Philippinen zu beherbergen und auch den zahlreichen Pflanzen des Königshauses als Wintergarten zu dienen. Heute wird er hauptsächlich für Empfänge und Ausstellungen benutzt.

8. Mercado de San Miguel

Der Mercado de San Miguel ist eine ehemalige Markthalle, in der sich noch heute der kulinarische Treffpunkt der Stadt Madrid befindet. Verkauft werden dort sowohl fertige Tapas als auch solche zum Selbermachen. Bei allen Produkten wird dabei auf höchste Qualität geachtet, deshalb ist ein Einkauf dort zwar immer lecker, aber leider nur selten günstig. Seit 2018 gibt es dort kein wechselndes Angebot mehr, sondern 30 fest etablierte Händler, die ihre Waren aus ganz Spanien präsentieren.

9. Puerta del Sol

Die Puerta del Sol ist einer der bekanntesten und auch meistbesuchtesten Plätze Madrids. Ein Grund hierfürist der Null-Kilometerstein in der Mitte des Platzes: Von hier aus erstrecken sich die sechs Hauptnationalstraßen Spaniens sternförmig in alle Richtungen des Landes. In dem Uhrturm auf dem Gelände befindet sich außerdem die Glocke, mit der traditionell in der Silvesternacht mit zwölf Glockenschlägen das neue Jahr eingeleitet wird.

10. Cementerio de San Isidro

Der Friedhof von San Isidro ist wegen seiner monumentalen Gräber auf jeden Fall einen Blick wert. Hier sieht man nicht nur einfache Grabsteine oder Kreuze, sondern ganze Mausoleen, Statuen und begehbare Gräber, die in ihrer Architektur einfach nur beeindruckend sind. Gleichzeitig hat man vom oberen Ende des Friedhofs einen unvergleichlichen Blick über einen großen Teil von Madrid – allein deshalb lohnt sich schon ein Besuch des Friedhofs. Auch, wenn es eigentlich selbstverständlich sein sollte: Trauernde und Besucher sollten natürlich nicht gestört werden.

Und jetzt du: Was sind deine Lieblingssehenswürdigkeiten in Madrid? Was fehlt hier noch, was kannst du uns empfehlen?

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